Je suis Charlie

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Samstag, 23. November 2013

Junimond - Katrin Bongard








Junimond von Katrin Bongard
Verlag : Red Bug Books 
ISBN: B00C42NWQ6

Allein der Klappentext macht doch schon neugierig, oder?

„Ein intensives, sonniges Buch über Film, Freundschaft & Liebe“ Olivia, Ares und Nick sind Freunde seit dem Kindergarten, wohnen in der gleichen Gegend, gehen auf die gleiche Schule, sehen sich täglich. Als Stella in ihre Gegend zieht, verändert sich das sensible Gleichgewicht der Gruppe. Als die Freunde für ein Filmprojekt in das Haus von Stella ziehen, wird klar, dass die Tage der Kinderfreundschaft vorbei sind und ein Sommer voller Liebe beginnt. „Ich liebe die Filmzitate, sie allein sind schon das Lesen wert.“ „Das Buch ist wie ein kleiner Independent-Film: sonnig, sympathisch und mit einer großen Liebe zum Film.“



Und dahinter verbirgt sich wieder ein weiteres wunderschönes Buch aus der Feder von Katrin Bongard. Kennzeichnend für ihre Bücher, finde ich unter anderem immer die Vielschichtigkeit der Handlung und den spannenden und mitreißenden Schreibstil der Autorin.

In jedem der Bücher, die ich bis jetzt von ihr gelesen habe, verstecken sich hinter den offensichtlichen Themen wie hier Liebe und Freundschaft noch viele andere Themen. Manches macht einen betroffen, anderes sprachlos, mal schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen oder regt sich auf, aber nie ist es uninteressant oder überflüssig. Meist lässt es einen mit dem einen oder anderen Gedanken zurück, der auch über das Buch hinaus noch beschäftigt.

Die Charaktere kommen immer als ganze Persönlichkeiten daher, die sehr facettenreich und authentisch dargestellt werden.

Der Handlungsstrang ist nie so geradlinig, wie es auf den ersten Blick aussieht, sondern es gibt viele Dinge, die sich nach und nach erschließen und eine sehr komplexe und fesselnde Handlung ergeben. In diesem Buch verknüpfen sich u.a. Liebe, Freundschaft, FIlm und Geschichte zu einer wirklich spannenden und toll geschriebenen Story, die den Leser mitreißt. Bei aller Ernsthaftigkeit, die die Themen teilweise haben, bleibt der Schreibstil jedoch immer locker und leicht, so dass sich das Buch einfach gut lesen lässt.

Stella zieht mit ihrer Mutter in ein halbverfallenes Haus mitten im "Bonzenviertel" in der Gegend um Potsdam. Eigentlich wollte sie gar nicht aus Berlin Mitte weg und schon gar nicht in so eine Gegend, wo alle Geld zu haben scheinen, nur sie nicht. Als dann auch noch ihr Lehrer sie ausgerechnet mit den drei "Musketieren" Nick, Ares und Olivia für das anstehende Filmprojekt zusammensteckt, ist sie wenig begeistert. Auch die Musketiere müssen sich entscheiden, ob sie Stella in ihre Gruppe reinlassen.
Im Zuge des Filmprojektes machen sie viele spannende Entdeckungen und finden viel über ihr Viertel und die dazugehörige Historie heraus - aber auch über sich selbst und ihr Verhältnis zu den anderen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

★★★★★


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