Je suis Charlie

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Mittwoch, 1. Januar 2014

Alles Gute für das Jahr 2014!







Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch Allen!


Und pünktlich zum neuen Jahr geht auch meine erste Rezension hier online, passend zum gemütlichen Tee mit ein wenig Kuchen und Gebäck: Heute möchte ich nämlich eine Rezension zu einem Sachbuch einstellen, genauer - einem Backbuch aus dem Gräfe und Unzer Verlag und zwar dem Buch 

 LiebesBisschen von Laura Seebacher


Vorab - dies ist kein gewöhnliches Backbuch, es geht nicht einfach darum, zu lernen, wie man schönen Butterkuchen und andere "Standards" backt, auch wenn ein ganzes Kapitel dieses wirklich wunderschön und übersichtlich gestalteten Buches auch den Basics gewidmet ist.
Hier finden sich Grundteige wie etwa heller und dunkler Rührteig oder auch ein Biskuitteig und andere derartige hilfreiche Basisrezepte.

Ein großer  Teil des Buches allerdings widmet sich mehr den Feinheiten. Es gibt so leckere Dinge wie Lavendel-Honig-Trüffel (ungewöhnlich, aber nach kurzem Stutzen sehr sehr lecker) oder gefüllte Schaumkuss-Waffeln, Rumkugelwaffeln, Pralinés, Mini-Muffins und viele andere Leckereien mehr bis hin zu dreistöckigen, sehr edel aussehenden Torten.

Die Rezepte sind übersichtlich sortiert und verschiedenen Kapiteln zugeordnet, jedes Rezept hat eine Angabe dabei, wie schwer es umzusetzen ist, so dass man sich langsam und mit viel Genuss an die größeren Herausforderungen heranarbeiten kann.

Bei jedem Rezept sind Anmerkungen dazu, wieviel Zeit benötigt wird, welche Hilfsmittel benötigt werden und natürlich auch eine Auflistung der benötigten Zutaten. Die schriftlichen Erklärungen sind gut durch Fotos unterstützt, so dass eigentlich wenig Fragen offen bleiben.       
Auch geschmacklich bin ich sehr begeistert von den verschiedenen Kreationen, die ich bisher ausprobiert habe und freue mich darauf, noch weitere davon in diesem Buch zu entdecken.

In diesem Buch versammeln sich ungewöhnlichere Rezepte mit dem Hauch des Besonderen, die schön dargeboten werden und durch die guten Erklärungen auch gut nacharbeitet werden können.

Ich würde es allerdings hilfreich finden, wenn die Erläuterungen noch Hinweise enthalten würden, wie man verfahren kann, wenn man bestimmte, nicht ganz alltägliche Zutaten vor Ort nicht bekommt, welche Alternativen es gibt oder auch einfach mal Variationen. Gerade bei den Trüffeln fiel mir das auf, da fehlten mir eindeutig Variationen, was man aus dem Grundrezept denn noch alles so machen könnte.
Gelegentliche Tipps, wie man verfahren kann, wenn die häuslichen Verhältnisse beispielsweise sieben Backbleche für eine kleine Küche nicht wirklich zulassen, hätte ich auch günstig gefunden. Hier wäre noch Verbesserungspotential, aber insgesamt ist ein rundes, übersichtliches und tolles Backbuch, das auch noch ausgesprochen ansprechend gestaltet ist.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, will mehr backen als nur einen guten Butterkuchen (auch wenn auch das eine Kunst ist) und hat Spaß am Experimentieren und Gestalten. Man sollte sich allerdings dessen bewusst sein, dass einige Rezepte auch speziellere Hilfsmittel wie ein Hörncheneisen oder auch einfach nur einen Backring oder dergleichen erfordern.
Mir bringt es viel Spaß, die Leckereien nachzuarbeiten und meine Familie hat sich bisher auch nicht beschwert, dass sie als Tester dafür herhalten müssen! 

★★★★




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