Je suis Charlie

Je suis Charlie

Montag, 3. November 2014

Und Buchmesse - der dritte und letzte Streich....





Nach einer kleinen Pause zogen meine Tochter und ich weiter, immerhin hatten wir noch viel vor und noch einen weiteren Termin, der allerdings erst am späten Nachmittag war.
Bei den  Kinder- und Jugendbüchern gab es natürlich wieder viel zu gucken, hier traute ich mich dann auch endlich, Rainer Wekwerth einmal anzusprechen, etwas, was ich schon bei der letzten Buchmesse in Frankfurt und bei der Leipziger im Frühjahr wollte, mich aber nie getraut hatte (ja, manchmal bin ich etwas schüchtern bei sowas...). Diesmal brauchte ich gar nicht viel sagen, offensichtlich war mein Herumdrucksen der letzten Male nicht ganz unbemerkt geblieben, da er mir gleich sagen konnte, dass ich doch auch bei den letzten beiden Buchmessen war und dort auch am Stand gewesen war und immer geguckt hätte, als wollte ich ihn ansprechen. *Ooops*

Nachdem ich mich dann auch vorgestellt hatte, wir "kennen" uns nämlich aus mehreren Leserunden bei LovelyBooks, schnackten wir noch ein bisschen und dann zogen meine Tochter und ich weiter. Jetzt kann ich auf jeden Fall sagen, dass Rainer Wekwerth nicht nur in den Leserunden sehr nett wirkt, sondern auch in natura ausgesprochen nett und sympathisch ist - und ich glaube, ich werde mich bei der nächsten Buchmesse tatsächlich gleich trauen, ihn wieder anzusprechen.

Vom Arena-Stand aus zogen wir noch ein wenig weiter - genauer, wir drängten uns weiter durch die Massen, da es wieder richtig richtig voll war. Leider musste ich feststellen, dass irgendwie überall kaum noch Leseproben zu finden waren, es hätte einige Bücher gegeben, wo ich mir gerne eine mitgenommen hätte, um zu Hause in Ruhe zu gucken (und die Titel nicht zu vergessen), aber - keine Chance.

Zwischendurch zog sich meine Tochter böse Blicke zu, als wir an der Schlange zu Don Rosa vorbeikamen (beim Anblick der Schlange verzichtete ich ganz spontan auf das Buch, das ich meinem Mann eigentlich hätte mitbringen wollen...) und sie meinte, dass das für meine Generation wohl so sei wie eine Autogrammstunde mit Justin Bieber... Der Vergleich kam den Blicken zufolge nicht ganz so gut an.

Nach diesem kleinen Faux-pas, war es dann irgendwann auch an der Zeit, sich wieder nach draußen zu begeben, wo im Open Stage -Bereich das Meet&Greet mit den unabhängigen Autoren stattfinden sollte.

Da die Autoren noch damit beschäftigt waren, Unmengen von Goodie-Bags zu packen...


...konnten wir uns auch noch ein wenig entspannen.



 Meine Tochter zog es dann auch vor, es sich weiterhin dort mit ihrem Kindle gemütlich zu machen, mich zog es dann allerdings zur Bühne, wo dann auch bald die Autoren willkommen geheißen wurden. Etliche der Autoren kannte ich bereits durch ihre Bücher wie etwa Dana Graham, Emily Bold, Petra Röder, Hannah Siebern, Mara Woolf, Katrin Koppold und auch Poppy J. Anderson, die gleich mit Verstärkung in Form eines (wandernden) Footballs und des dazugehörigen Spielers (natürlich der  New York Titans) auftauchte. Zur großen Enttäuschung der anwesenden Damen ließen sich allerdings weder Brian Palmer, noch Tom Peacock oder Dupree Williams sehen... ;-)
Besonders gefreut habe ich mich, dass ich dort auch Kira Gembri getroffen habe und ganz ganz besonders gefreut habe ich mich, als sie mir dann eine signierte Print-Ausgabe ihres Buches  "Wenn du dich traust" schenkte, das ich bis dahin nur als ebook hatte.



 Kira Gembri - noch aus der Ferne





Ja, er ist wirklich Vanessa Mansini - und er schreibt Liebesromane. 


Hier wird gerade Katrin Koppold begrüßt

 (Leider sind etliche Bilder unscharf, darum kommt hier nur ein ganz kleiner Eindruck von dem Ganzen)




 Der Football (links unten) ;-)



Hier einmal ein Blick auf (fast) alle der vertretenen Autoren:



 Und es war voll, ganz und gar und richtig voll. Aber nett war es auch! Auch wenn nicht wirklich viel Zeit zum Schnacken blieb, aber es ist auch hier schön, mal die Gesichter zu sehen und einen klitzekleinen Eindruck zu bekommen.



Da im Anschluss an das Meet&Greet  noch eine Verlosung stattfand, wurde es sehr spät, eigentlich hatte die Messe schon geschlossen, überall wurde schon aufgeräumt, leere Kartons standen herum - nach dem ganzen Gewusel vorher, war das schon fast ein etwas gespenstischer Anblick.



Als ich zu Hause, genauer in der Ferienwohnung, in die wir danach fuhren, dann meine Taschen auspackte, war ich doch noch einmal sehr überrascht. Das Gewicht meiner Taschen hatte zwar schon angedeutet, dass ich nicht mit leeren Händen nach Hause gegangen war, das Goodie-Bag von LovelyBooks war ja schon sehr umfangreich, aber wie viel das alles so ist, wurde mir erst klar, als ich alles einmal ausbreitete:



Noch einmal vielen vielen Dank an alle, die irgendwie dafür "veranwortlich sind", für alle Goodies, Cookies, Cupcakes, fürs Organisieren von Treffen, ob nun der Iron Buchblogger oder LovelyBooks, für viele nette Gespräche, nette Begegnungen und einen zwar anstrengenden, aber ereignisreichen und schönen Tag!
Ich freue mich schon auf nächsten Jahr, ob nun mit oder ohne Goodie-Bags - Hauptsache, es sind wieder so viele nette Leute unterwegs!

Kommentare:

  1. Ha, noch eine Buchmesse-Bloggerin :)
    Du warst da echt mit deiner Tochter? Ich hatte meine Maus auch mitgenommen, aber das ging ja mal gar nicht.... Zu viele Menschen, zu viel Tam Tam, wir waren 2 Stunden dort und sind dann gegangen. Das war zu viel für sie...
    ich denke, das nächste Mal nehme ich sie mit, wenn sie sehr viel älter ist :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Meine Tochter ist schon 14 und einen Kopf größer als ich, wir waren letztes Jahr das erste Mal da, da ging das. Viel früher wäre das aber auch nicht gegangen, denke ich. Mit kleineren Kindern stelle ich es mir am Samstag sonst wirklich ziemlich horrormäßig vor.

      Löschen