Je suis Charlie

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Sonntag, 21. Dezember 2014

The Love Song of Miss Queenie Hennessy - Rachel Joyce

Ich habe "Die unwahrscheinliche Pilgerfahrt des Harold Fry" nicht gelesen, bevor ich Queenies Brief an ihn las. Auch jetzt überlege ich immer noch, ob es besser gewesen wäre oder ob es mir so eigentlich besser gefiel. Mir fehlte zwar das Wissen, was sich um Harold herum abspielte und was ihn eigentlich zu dieser Pilgerfahrt bewogen hat, aber so konzentrierte sich das Geschehen nur auf Queenie und ihre Erlebnisse in dieser Zeit.




  
The Love Song of Miss Queenie Hennessy von Rachel Joyce
Verlag : DOUBLEDAY 
ISBN: 9780857522450

Inhalt: 

When Queenie Hennessy discovers that Harold Fry is walking the length of England to save her, and all she has to do is wait, she is shocked. Her note had explained she was dying. How can she wait? A new volunteer at the hospice suggests that Queenie should write again; only this time she must tell Harold everything. In confessing to secrets she has hidden for twenty years, she will find atonement for the past. As the volunteer points out, 'Even though you've done your travelling, you're starting a new journey too.' Queenie thought her first letter would be the end of the story. She was wrong. It was the beginning. Told in simple, emotionally-honest prose, with a mischievous bite, this is a novel about the journey we all must take to learn who we are; it is about loving and letting go. And most of all it is about finding joy in unexpected places and at times we least expect.


Anfangs habe ich mich ziemlich schwer getan mit dem Buch. Queenie und ich kamen anfangs nicht so ganz zueinander, da ich mich doch mehrfach dabei ertappte, dass ich dachte, dass sie ein bisschen zu sehr an der Vergangenheit hängt und dass es doch nett (und gesunder) gewesen wäre, wenn sie dieser unglücklichen Liebe nicht ganz so intensiv nachgehangen hätte.

So plagten wir uns ungefähr bis zur Hälfte des Buches, bis mich das Buch dann auf einmal gefangen nahm und verzauberte.

Und dann begann für mich leider auch eine Ära der Taschentücher. Eins nach dem anderen kam zum Einsatz, während ich Queenie und die anderen Patienten bei ihrem Warten auf Harold Fry begleitete.
Gleichzeitig versucht Queenie sich während des Wartens alle Dinge von der Seele zu schreiben, die ihr Leben noch belasten, meist sind es die Erlebnisse, die ihre Beziehung zu Harold betreffen - und die ganz anders geartete, aber auf diese andere Art nicht weniger intensive Beziehung zu seinem Sohn David.
Queenie und die anderen Patienten werden sehr liebevoll und authentisch dargestellt, Harold hingegen bleibt in diesem Buch zumindest für mich etwas blass und es fällt mir schwer, seine Gefühle gegenüber Queenie einzuschätzen.

Nach der etwas frustrierenden Anfangsphase war "Queenie Hennessy" dann doch noch ein Buch, dass mich gepackt und begeistert hat, während ich mich durch unzählige Taschentücher durchschniefte und nebenbei noch von der schönen Sprache verzaubern ließ.

★★★★


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