Je suis Charlie

Je suis Charlie

Freitag, 31. Oktober 2014

Finding Olivia - Micaela Smeltzer

Da ich ja häufig englische ebooks lese, stolpere ich tatsächlich immer mal wieder über welche, die mir richtig gut gefallen und bei denen ich mich frage, warum man bei uns nur selten etwas von ihnen hört. Eins davon war jetzt gerade dieses Buch:




Finding Olivia von Micaela Smeltzer


Inhalt:

How far would you go to find yourself?
That’s the question that’s been haunting Olivia Owens for years.

All Olivia has ever wanted to do is live and make mistakes, but her preacher father has made that impossible. She believes that her years at college will be her ticket into the real world and her chance to be wild and spontaneous.

But she’s never been able to do it on her own.

At the start of her sophomore year, she only has four things crossed off her Live List, but that’s all about to change thanks to a chance encounter with Trace Wentworth. She’s about to learn that there’s more to this reformed bad boy than just his looks and panty dropping smile.

Trace can’t explain what it is that draws him to Olivia.

All he knows is that he wants to get to know the girl with the sad smile but sparkle in her eyes.

When she tells him about her list, he knows that this is his chance to get to know Olivia Owens. Trace is determined to show Olivia that she can do all the things she’s ever wanted to do. So, he begins to help her cross things off her list, even the more outlandish requests.

What happens along the way is more than what Olivia or Trace ever expected.

Love, laughs, and a list. 



"Finding Olivia" ist ein Buch, das zwar durchaus mit Klischees spielt, diese aber sehr liebenswert umsetzt und bei dem ich irgendwann feststellte, dass meine Mundwinkel sich ganz komisch anfühlten, nachdem ich irgendwie die Hälfte der Zeit mit einem ganz fürchterlich breiten, leicht verklärt liebevollen Grinsen dagesessen hatte.

Sowohl Trace als auch Olivia sind Charaktere, die man sehr schnell ins Herz schließt und die man einfach einfach gern haben muss.

 Um möglichst weit von ihrem Vater weg zu kommen, der sie und ihre Mutter insbesondere verbal immer wieder misshandelt, ist Olivia weit weg auf College gegangen. Auf dem Weg zum College findet sie sich auf einmal mitten in der Nacht mit einem kaputten Reifen am Wegesrand wieder, als Trace anhält, um ihr zu helfen. Diese Begegnung verändert alles....


Humorvoll, locker und luftig geschrieben, liest sich dieses Buch einfach so weg, auf einmal war ich schon durch, dabei war ich noch gar nicht bereit, mich von den beiden und ihren Freunden zu trennen, aber zum Glück gibt es noch einen zweiten Band, der dann demnächst auf meinen Reader flattern wird.
Mich hat dieses Buch auf jeden Fall überzeugt und ich freue mich schon darauf, den zweiten Band zu lesen!

 ★★★★


Und ein Puzzle zu Halloween!



Ui, ui, ui, ui, uiii.... da lege ich mit 2:28 ja mal wieder eine ziemlich schlechte Zeit vor.
Na, egal, es soll ja einfach nur Spaß bringen -

Klick doch mal hier *klick*

Viel Spaß!

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Summers Lost - Juliane Käppler








Summers Lost von Juliane Käppler 
Verlag : books2read 
ISBN: 9783733784249



Der Inhalt:

Sie kommen aus einer Welt, aber sie sind sieben Sommer voneinander entfernt. Für eine Mutprobe soll sich Katharina Conelli einen Luxuswagen "borgen". Die Sache geht gründlich schief, denn sie wird vom Besitzer überrumpelt. Hals über Kopf verliebt sie sich in Alex Levi, obwohl sie zuerst glaubt, dass sie nichts gemeinsam haben. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Beide stammen aus angesehenen Familien und haben etwas anderes vor, als den für sie vorgesehenen Weg des Erfolgs zu gehen. Ihre Faszination für das Tauchen verbindet sie bis das Schicksal sie auseinanderreißt. Sieben Sommer später begegnen sie sich im Süden wieder: als Fremde, die sich verhängnisvoll vertraut sind.
 

Okay, es ist ja ein bisschen peinlich, aber  - dies ist das erste Buch, bei dem ich nach der Lektüre eine empörte Mail an die Autorin geschrieben habe, weil ich ihr eine Entwicklung absolut übel genommen habe (sonst mache ich das wirklich nicht, aber hier ging es einfach nicht anders!). Wie sie das zulassen konnte....letztlich musste ich mich allerdings ihren Argumenten beugen und einsehen, dass ihr nichts anderes übrig blieb, immerhin teilte sie meine Meinung eigentlich, aber die Umstände sprachen einfach dafür oder dagegen, wie auch immer.... Nun ja.

Trotzdem muss ich ja zähneknirschend zugeben, dass ich das Buch wirklich gerne gelesen habe, auch wenn ich immer noch nicht ganz versöhnt bin mit allem, was sich da so zugetragen hat, aber  - spannend war es trotzdem. Und romantisch. Und gut geschrieben. Und irgendwie dann ganz schnell durchgelesen.

Also generell kann ich das Buch definitiv empfehlen, allerdings sollte man sich nicht zu sehr auf die Personen einlassen, sonst stehen einem harte Zeiten bevor, sehr harte.

Wie dem auch sei, es ist auf jeden Fall eine temporeiche und gut geschriebene Geschichte, bei der auch die Romantik nicht zu kurz kommt und die mit überraschenden, aber in sich schlüssigen Wendungen aufwartet und den Leser von Anfang an fesselt.
Die beiden Protagonisten sind unwarscheinlich sympathisch und authentisch, so dass man sie als Leser gerne begleitet, auch wenn die Tour manchmal etwas rauer ist.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall empfehlen!

  ★★★★

Älter werden...

...ist nichts für Feiglinge oder auch - will man immer wissen, was der Kindermund so von sich gibt?
Nach der Erkenntnis, dass ich doch mittlerweile im Alter für eine Lesebrille bin, kam die Erkenntnis, dass ich die meisten Exemplare einfach nur langweilig und - na ja, irgendwie...alt..finde und während ich so sinnierte, warum ich einfach peppigere und frischere Brillen bevorzugen würde, meinte meine liebenswerte Tochter:
"Das ist nur ein Zeichen dafür, dass du zwar physisch alt wirst, aber nicht psychisch."

Ob das auch der Grund ist, warum ich so gerne so viele Jugendbücher lese? Oder ob das wirklich daran liegt, wie ich ja eigentlich immer behaupte, dass es heute einfach so viele toll geschriebene Jugendbücher gibt, dass man die einfach lesen muss?

Was meint Ihr? Lest Ihr Jugendbücher im Kampf gegen das Älterwerden - oder weil sie einfach schön sind? Oder lest Ihr gar keine?

Das Manuskript - Chris Pavone



Kurz und schmerzreich.....






Das Manuskript von Chris Pavone 
Verlag : Piper 
ISBN: 9783492060028

Die Inhaltsbeschreibung:

 Ein untergetauchter Medienmogul schreibt seine Autobiographie. Das Manuskript landet wie aus dem Nichts auf dem Schreibtisch einer New Yorker Literatur-Agentin. Ganz auf sich gestellt, nimmt sie den Kampf gegen dunkle Mächte auf, die sich des explosiven Materials bemächtigen wollen und jeden töten, der sich ihnen in den Weg stellt ... New York in den frühen Morgenstunden: Literaturagentin Isabel Reed beendet die Lektüre eines mysteriösen Manuskripts ohne Absender. Es enthält vernichtende Informationen über mächtige Leute, aber auch intime Details aus ihrer eigenen Vergangenheit. Unterdessen setzt in Kopenhagen Geheimagent Hayden Gray alles daran, die Veröffentlichung des Materials zu verhindern. Und in Zürich ist der Autor des Buchs auf der Flucht - denn wenn sein Bekenntnis ans Licht kommt, mit dem er sich von einer drückenden Schuld befreien will, schwebt nicht nur sein Leben in Gefahr ...


Uff, wo fange ich an? Eigentlich ist die Geschichte ja gar nicht so schlecht, aber irgendwie fand alles ohne mich statt. Sprich, egal wie sehr ich mich bemüht habe, ich kam einfach nicht in die Story rein. Mir war es viel zu distanziert geschrieben, es gab Tote - ups, wie schade- , die Protagonisten hatten Angst um ihr Leben -oh, das ist ja wiiiiirklich tragisch- , egal was passierte, es kam einfach nicht bei mir an und berührte mich nicht. Insgesamt fiel es mir irgendwann auch sehr schwer, überhaupt am Ball zu bleiben und das Buch nicht einfach in die Ecke zu pfeffern, weil ich das Gefühl hatte, meine Zeit doch irgendwie mit wesentlich interessanteren Dingen und vor Allem auch interessanteren Büchern verbringen zu können. Bis zum Ende gelang es dem Buch nicht, mich irgendwie für sich einzunehmen, lediglich das Ende veröhnte mich dann wieder etwas.
Warum es trotzdem zwei Sterne sind? Nun, ganz einfach - mir gefällt die Grundidee und sie ist sprachlich korrekt umgesetzt. Mich spricht der Stil zwar nicht an, aber das ist ja zum Glück auch immer Geschmacksache, mein Mann zum Beispiel wird dieses Buch trotz meiner Kritik auch selber noch einmal lesen und sich sein eigenes Urteil bilden, in der Hoffnung, dass es ihm besser gefällt.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Hunters -Special Unit: Vergessen - Bianca Iosivoni









Hunters - Special Unit: Vergessen von Bianca Iosivoni
Verlag : Romance Edition 
ISBN: 9783902972170


Inhalt: 

»Romantic Thrill« Gejagt und auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, trifft Valerie auf den undurchschaubaren wie anziehenden FBI-Agenten Adam Blackbourne. Adam behauptet, dass sie sich schon einmal begegnet sind – und Val ihn angeschossen hat, doch ihr fehlen jegliche Erinnerungen. Als sie einen ihrer Verfolger ohne zu zögern tötet, wird Val klar, dass ihr keine Zeit bleibt und sie sich erinnern muss. Denn jetzt ist nicht nur ihr Leben in Gefahr, sondern auch das von Adam.

 Das Buch "Hunters - Special Unit: Vergessen" gehört dem Genre "Romantic Thrill" an, was heißt, dass ein bisschen wie bei einem guten Kochrezept viele kleine Zutaten einen hofentlich erfolgreichen Mix ergeben - im Fall dieses Buches ist die Mischung auf jeden Fall gelungen!
Spannung und Abenteuer, gemischt mit viel Gefühl, etwas Romantik und einer Prise Erotik, das Ganze gut und flüssig geschrieben, mit sympathischen Charakteren und einer überzeugenden Story - eine fesselnde und gelungene Mischung, die mich das Buch in Windeseile hat durchlesen lassen.

Mir gefiel besonders, dass das Hauptaugenmerk auf der spannenden Geschichte um Valerie und Adam liegt, die den Leser dazu bringt, das Buch nicht aus der Hand zu legen, alles andere ist einfach die gut portionierte Würze, die das Lesen noch flüssiger und noch netter macht.

Valerie ist auf der Flucht - allerdings weiß sie weder, vor wem, noch warum, sie hat keinerlei Erinnerungen an die Zeit, bevor sie ihren Verfolgern entkommen ist. Um sie herum sterben Menschen, sie wird verfolgt und es gelingt ihr nicht, herauszufinden, was überhaupt los ist. Als sie auf FBI-Agenten Adam Blackbourne stößt, wird zwar deutlich, dass die beiden mehr verbindet als nur eine kurze Begegnung, allerdings hilft ihr das  wenig, da auch Adam zu den Leuten gehört, die sie gefangennehmen wollen. Das Netz zieht sich immer weiter zu und es ist wird immer schwieriger, zu erkennen, wer ihr schaden will und wer auf ihrer Seite steht....

Mir hat das Buch sehr gefallen und ich habe es ausgesprochen gerne gelesen!












 ★★★★



Der Zug der Waisen - Christina Baker Kline

 Kennt Ihr das? Eigentlich spricht Euch ein Buch auf den ersten Blick an und dann wisst Ihr doch nciht mehr, ob das nun wirklich das richtige Buch für Euch ist? So ging es mir hier erst bei diesem Buch, das sich dann allerdings als ganz wunderbarer Glückstreffer entpuppte.





Der Zug der Waisen von Christina Baker Kline
Verlag : Goldmann 
ISBN: 9783442313839


 Der Inhalt:

New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist eine Reise ins Ungewisse, denn nur die wenigsten von ihnen erwartet ein liebevolles Heim. Und auch Vivian stehen schwere Bewährungsproben bevor ... Erst viele Jahrzehnte später eröffnet sich für die inzwischen Einundneunzigjährige in der Begegnung mit der rebellischen Molly die Möglichkeit, das Schweigen über ihr Schicksal zu brechen.
Nachdem mich der Klappentext erst sehr für dieses Buch einnahm, bekam ich halt zwischendurch doch Bedenken, dass es vielleicht ein wenig zu emotional geschrieben sein könnte und zu sehr auf die Tränendrüse drücken könnte, um sich gut lesen zu lassen.
Es gibt ja manchmal Bücher, die einen fast erschlagen mit dem Schrecken, der die Protagonisten erwartet und selbst wenn dies der Realität entsprochen haben mag, finde ich es manchmal dann doch zum Lesen eine etwas arg schwer verdauliche Kost. Kennt Ihr diees Gefühl? 

Kaum fing ich dann jedoch an, dieses Buch zu lesen, zerstreuten sich diese Bedenken sofort. Es ist ein wunderschön geschriebenes Buch, das auch schwere Zeiten im Leben der Protagonisten schonungslos beschreibt, aber nie so, dass es einen lähmen würde oder das man das Gefühl hat, das Buch aus der Hand legen zu wollen, um endlich durchatemn zu können.

Wunderbare Protagonistinnen in Verbindung mit einer einfühlsam erzählten Geschichte, zwei starke und interessante Charaktere, die sich gegenseitig ergänzen und sich gegenseitig helfen, ihr Leben besser zu erfassen. Das Ganze in einem sehr schönen flüssigen Schreibstil, der eindringlich ist, aber nie auf Effekt aus ist, der den Leser mitzieht und ihn mitfühlen lässt, ohne ihn dabei jedoch zu überfordern.

Als die 17jährige Molly anfängt, im Rahmen eine Jugendstrafe, die sie absolvieren muss, mit der 91jährigen Vivian deren Dachboden zu entrümpeln, ahnt sie noch nicht, wie diese Begegnung ihrer beider Leben verändern wird. Die Gespräche mit Vivian machen ihr auch ihre eigene Situation wieder anders bewusst, ebenso erkennt Vivian, wie sehr sie selber noch mit den Ereignissen aus ihrer eigenen Vergangenheit zu kämpfen hat.
Vivian wurde damals nach dem Tod ihrer Familie mit einem der sogenannten Orphan Trains fortgeschickt. Über 120000 Kinder wurden damals auf diese Weise in neue Heime verteilt, häufig endeten sie jedoch als billige Arbeitskräfte für ihre neuen sogenannten Eltern und hatten wenig bis keine Rechte.

Für mich war dies die erste Begegnung mit diesem Kapitel der amerkanischen Geschichte und ich war tief betroffen und entsetzt, wie mit diesen Kindern umgegangen wurde, auch wenn ich weiß, dass es auch hier in Europa durchaus vergleichbare Dinge gab und es für Waisenkinder in der Zeit (und vermutlich leider nicht nur in der Zeit) niemals leicht war.

Trotz des ernsten Themas ist dies ein wunderbares und auch positives Buch, das definitiv zu meinen Lese-Highlights des Jahres gehört.

  ★★★★★


Dienstag, 28. Oktober 2014

Teaser Tuesday #32





Wieder ist es Zeit für den Teaser Tuesday, diesmal lese ich gerade ein Buch einer sehr jungen Autorin, die ich auch auf der Buchmesse kennelernen durfte, so dass ich schon sehr gespannt auf ihr Buch war.

"Irgendwas stimmt nich mit dir", stellte Hanna fest. "Ist es, weil du am Lagerfeuer warst?"
"Sie war wo?" fragte Mira. "AM LAGERFEUER?"

S.30, aus Vier Welten - Die Auserwählte von Anika Fischer

Nein, es ist kein Tippfehler, das t an nicht fehlt auch im Text, wobei ich gestehen muss, dass ich mit dem Umgangssprachlichen hier schon ein bisschen Probleme habe "aba", "nich" und dergleichen sind für mich gewöhnungsbedürftig, aber da mir der Inhalt sehr gut gefällt, komme ich damit trotzdem gut klar und bin sehr gespannt, wie sich das Ganze weiter entwickelt.

Wie geht es Euch mit solchen Ausdrücken, habt Ihr damit auch Probleme oder ist das für Euch okay?

Red Bug Charity - Die Nummer 9....


...ist jetzt auch am Start und es ist ....


...die Jugendbuchautorin...


 Monika Feth!


Ich denke, dass fast jeder vermutlich zumindest eines ihrer  Bücher schon einmal in der Hand gehabt hat, ihre Thriller , unter anderem die Jugendthriller um Jette und ihre Freunde sind ja doch sehr bekannt, allerdings hat sie auch noch eine ganze Reihe anderer Bücher geschrieben.
Wer ihre Bücher noch nicht kennt und einmal hineinschnuppern möchte, kann beispielsweise einmal in  den "Erdbeerpflücker" reingucken oder auch in eine Lesung zum "Teufelsengel" hineinhören, 

Monika Feth arbeitete wie einige andere der hier bereits vorgestellten Autoren ebenfalls erst als Journalistin, aber letztlich bewog auch sie die Liebe zum Schreiben von Büchern dazu, ganz und gar umzusatteln und nur noch Bücher zu schreiben. Ein gewagter Schritt, aber offensichtlich sehr erfolgreich, wenn man bedenkt, dass sie doch im Laufe der Jahre eine nicht ganz unbeträchtliche Menge an Auszeichnungen für ihre Werke erhalten hat.

Im Rahmen dieses Beitrags habe ich u.a. etliche Interviews mit Monika Feth durchstöbert, um ein bisschen mehr über sie und ihre Werke zu erfahren, dabei stolperte ich über einen Abschnitt, in dem es darum ging, dass die beiden weiblichen Protagonistinnen ihrer Thriller regelmäßig in große Gefahr geraten, in der Regel selbst verschuldet. Hier tauchte die Frage auf, wie viel Zivilcourage man von Jugendlichen erwarten kann und erwarten sollte, die Antwort gefiel mir, auch wenn ich manches Mal überlege, wie das mit der Angst und der Hilfe ist und ob ich zugucken könnte, wenn jemand angegriffen wird und ich weiß, dass die wirkliche Hilfe viel zu spät kommen wird, aber es ist auf jeden Fall ein guter Anfang:

Es wäre schön, wenn jeder Mensch aufrecht durchs Leben gehen könnte, ohne sich zu verbiegen und ohne seine Überzeugungen zu verleugnen. Aber es gibt Situationen, in denen das sehr, sehr schwerfällt. Ich glaube, wenn man noch in den Spiegel schauen kann, ohne sich zu schämen, hat man vieles richtig gemacht. [...] Ich erwarte von jedem, auch von mir selbst, sich einzumischen, wenn man Zeuge von Gewalt wird. Aber man sollte das auf kluge Weise tun, indem man Hilfe herbeiholt. Angst ist kein Zeichen mangelnder Zivilcourage. Angst ist ein wesentliches Warnsignal, das man beachten sollte.

Natürlich hat auch Katrin Bongard im Rahmen des Charity Projekts wieder ein Interview mit Monika Feth geführt, in dem man noch einiges über ihre Werke und ihre Protatonisten erfahren kann. 
Ich bin auf jeden Fall inzwischen einfach nur noch gespannt wie ein Flitzebogen, weil ich bisher so viele tolle Autoren für dieses Projekt vorstellen durfte, dass das Buch insgesamt einfach nur toll werden muss!
Und nun warten wir gespannt darauf, wer der oder die letzte im Kreis der Autoren sein wird....





Montag, 27. Oktober 2014

*Trommelwirbel* Die Gewinner der Blogtour zu "Verloren in der grünen Hölle" *Trommelwirbel*


Und das Warten hat ein Ende:

Die Gewinner der Blogtour zu "Verloren in der grünen Hölle" 
stehen fest...


Die Blogtour? Ihr erinnert Euch?


Ja, genau, die Blogtour war es!

Erst einmal vielen Dank an Euch Leser fürs Begleiten dieser Blogtour und 
auch an meine Mitstreiterinnen für die ganzen schönen Beiträge
und den immer vorhandenen Plan B - so bringt eine Blogtour wirklich Spaß!

Und jetzt kommen wir endlich zu den 

Gewinnern:

 Ein Print-Buch geht an....
                                             .....Jaqueline Szymanski

Eine Tasse geht an....     
                        ..... MyDanni

Ein EBook geht an....     
                                     ..... Santina

Ein weiteres EBook an....
                         ..... Uwe Taechl

Und das Puzzle geht an....
                                    .....Cappuccino Mama


Herzlichen Glückwunsch Euch Fünfen!

Bitte teilt mir per Mail Euren Namen und Eure Anschrift mit, 
für die Ebooks eine Mailadresse und das Wunschformat, 
dann leite ich die Daten schnell an Ute Jäckle weiter!








Samstag, 25. Oktober 2014

Buchmesse - die erste....

...okay, es war nicht meine erste Buchmesse, sondern meine dritte, aber bevor das hier ein endlos langer Bericht wird, schreibe ich lieber über meine verschiedenen Treffen und was da so alles drum herum passiert ist oder mir gefallen hat. Darum also - Buchmesse, die erste...

Irgendwie fing es recht chaotisch an, weil wir danach auch noch weiter in den Urlaub fahren wollten, ein Kind war schon bei der Buchmesse, mein Mann musste noch arbeiten und das Packen dauerte natürlich wieder einmal viel viel länger als geplant.
Der Bitte des einen Kindes, das mit leichtem Gepäck bereits vorgefahren war, doch einmal zu gucken, ob wir ihren Kofferinhalt noch einmal ordentlicher einpacken könnten, kamen wir gerne nach. Man nehme einen explodierten Kleiderschrank, stopfe ihn in einen armen unschuldigen und hoffnungslos überforderten Koffer und...dann sortierten wir erst einmal aus.
Und dann packten wir noch ein bisschen.
Und noch ein bisschen.
Und...
Ihr erkennt das Prinzip.
Da wir um zwei aufstehen wollten, um um drei los zu kommen, damit meine Familie mich fast pünktlich zum Beginn der Buchmesse dort abliefern konnten, wollten wir gaaaaaanz früh ins Bett.
Okay, letztlich klingelte der Wecker um halb drei, dafür hatten wir aber auch nur drei Stunden Schlaf bekommen, wir hatten viele viele Flaschen Cola, Tee und Kaffee im Gepäck und immerhin kamen wir um vier dann auch (endlich) los.

Mit einigen kleineren Stops (5.15Uhr: "Mamaaaaa, der Hund hat ge*****!" .....unnütz zu sagen, auf wessen Jacke, oder? ) und einigen größeren Baustellen, kleinen bis größeren Adrenalinstößen, als plötzlich ein Wagen meinte, von der freien rechten Spur schleichenderweise auf die definitiv befahrene Mittelspur, auf der wir gerade angeflitzt kamen, wechseln zu müssen und dergleichen mehr, kamen wir tatsächlich um kurz vor zehn bei der Messe an.

Kennt Ihr dieses Kribbeln freudiger Erwartung? Dieses Kribbeln im Bauch beim Anblick der Bücherstände vor dem Eingang und dem Wissen, dass sich hinter den Türen noch viel viel mehr Bücher verbergen?
Yeah, ich liebe es!

 Als erstes versuchte ich allerdings meine Tochter zu finden, die mich angepiept hatte, dass sie Zeit hätte, um  mit mir durch die Gegend zu laufen. Etliche Versuche, uns in derselben Halle und in demselben Gang wiederzufinden, endeten damit, dass wir Fotos unserer Umgebung austauschten und mein Kind kam, um seine Mutter einzusammeln. *seufz*

Danach genossen wir erst einmal das Gewimmel, das sich um die Zeit allerdings noch fast in Grenzen hielt, also so im Verhältnis. Man konnte sich tatsächlich noch bewegen, ging und stand auf eigenen Füßen und man konnte die Bücher noch sehen.




Auf dem Weg zum Treffen mit den Iron-Buchbloggern im Pressezentrum, durchstreiften wir die Hallen und es wanderten hier und da immer mehr Bücher auf die Wunschliste. In weiser Voraussicht und nachdem wir das Treffen mit den LovelyBooks Leuten im Frühjahr in Leipzig verpasst haben, weil wir es nicht rechtzeitig gefunden haben, sind wir auch schon einmal zum Pressezentrum marschiert und haben da geguckt, wo wir später hin müssen.

Pünktlich um 13Uhr waren wir dann im Pressezentrum und gesellten uns zu den anderen Leuten, die suchend herumstanden und herumsaßen.
 
Nach einigem Herumdrucksen, suchten wir uns alle unsere Plätze, schnappten uns etwas zu trinken und dann wurde reihum vorgestellt. Einiges ging leider im allgemeinen Lärm dort im Pressezentrum etwas unter, aber insgesamt fand ich es sehr schön, Gesichter und Namen verbinden zu können und ein bisschen zu gucken, was andere Buch-Blogger denn so machen.


 


Das im Laufe des Jahres angesammelte Geld aus der Kasse der Iron-Buchblogger sollte dieses Jahr gespendet werden. Insgesamt waren 200 Euro zusammengekommen, die von der Frankfurter Buchmesse sogar noch einmal verdoppelt wurden, so dass letztlich ein Scheck über 400 Euro überreicht werden konnte, der den Reportern ohne Grenzen zu Gute kam. Die Reporter ohne Grenzen treten international für Medienfreiheit und den Schutz von Reportern ein, daher freue ich mich sehr über diesen Vorschlag und letztlich die Entscheidung, diesem Netzwerk die Spende zukommen zu lassen. Es passt nicht nur zum Bloggen, sondern liegt mir auch persönlich am Herzen.
Hier ein Foto von der versammelten Truppe:



 
 Im Anschluss daran, wurde noch ein wenig hier und da geschnackt, bis es Zeit wurde, zum nächsten Termin weiter zu wandern. Ich fand es ausgesprochen nett und interessant und freue mich schon sehr auf das nächste Treffen mit den Iron-Buchbloggern!




Freitag, 24. Oktober 2014

Red Bug Charity - Nach der sieben folgt die acht ....

...und somit ist unsere nächste Autorin die achte in unserer Runde...


...und es ist....



Julie Leuze!


Das erste Mal "begegnete" ich Julie Leuze, als mir ihr Buch "Der Geschmack von Sommerregen" in die Hände fiel, für das sie vor kurzem auch den DeLiA Literaturpreis 2014 gewonnen hat.

Für mich war dieses Buch nicht nur durch die liebenswerten und sympathischen Protagonisten  und die schöne Liebesgeschichte um sie herum eine Bereicherung, sondern es machte mich auch auf ein ganz spezielles und wie ich dann feststellen konnte, auch für mich sehr persönliches Thema aufmerksam, die Hochsensibilität. Aus ihrer eigenen Betroffenheit heraus, hat Julie Leuze selbst auch ein Buch zu diesem Thema geschrieben, das sich mit der Erziehung hochsensibler Kinder auseinandersetzt. Zu diesem Buch "Empfindsam erziehen" habe ich ein sehr interessantes Interview beim Freien Radio Wüste Welle gefunden, bei dem es sich durchaus lohnt, einmal reinzuhören.

Auch ihr neuestes Jugendbuch "Sternschnuppenträume", das im Frühjahr herausgekommen ist, hat mir gut gefallen. Auch Julie Leuze zeichnet eher Protagonisten, die ein wenig (oder auch etwas mehr) aus der Masse herausragen und deren Leben eben nicht geradlinig und einfach verläuft. Diese Personen werden mit viel Gefühl und Verständnis dargestellt und man macht sich als Leser gerne mit ihnen auf die Reise. 

Außerdem hat Julie Leuze noch etliche Bücher für Erwachsene geschrieben, hier muss ich allerdings gestehen, dass ich davon bisher noch keins kenne.

Anders als die meisten anderen Autoren des Charity Projekts wohnt Julie Leuze NICHT in Berlin, sondern in Stuttgart, wo sie seit über 15 Jahren mit ihrem Mann lebt und wo auch ihr Buch "Killesberger Kiss" spielt.

Natürlich wurde auch Julie Leuze wieder von Katrin Bongard interviewt, die ihr viele viele interessante Fragen gestellt und mindestens genauso viele interessante Antworten bekommen hat.

Ich freue mich sehr auf den Beitrag von Julie Leuze - und allmählich bin ich schon so richtig richtig gespannt auf das Gesamtprodukt, das da im Entstehen ist! Noch....okay, ein paarmal mehr schlafen, aber bald ist Nikolaustag und somit auch der Tag X


Freitag -Puzzle-Tag !


Ich gebe zu, es ist etwas zu frisch draußen, um noch baden zu gehen, aber zum Gucken ist es doch nie zu kalt, oder?

*Klick*

Seufz, wieder einmal lausige 2:40 Minuten....

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Blogtour zu "Verloren in der grünen Hölle" von Ute Jäckle


Herzlich Willkommen zur 3. Station der Blogtour zu 

"Verloren in der grünen Hölle!" von Ute Jäckle

 





Wer hat denn gestern und vorgestern schon bei Bibilotta und bei Binchen ein wenig geguckt? Noch nicht? Na, dann würde ich das schnell einmal nachholen!

Einmal kurz zur Erinnerung die Inhaltsbeschreibung, damit ihr wieder wisst, worum es in dem Buch überhaupt geht:

Das Leben der siebzehnjährigen Kolumbianerin Elena verläuft glücklich und sorgenfrei. Bis sie eines Tages gemeinsam mit zwei Freundinnen auf dem Weg zu einem Einkaufsbummel entführt und in das Camp einer professionellen Kidnapperbande mitten im Regenwald verschleppt wird. Eine Zeit voller Todesangst und Schrecken bricht für die Mädchen an, denn der cholerische Bandenführer Carlos kennt keine Gnade.
Elena will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden, sie rebelliert mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Männer und fordert damit den Zorn von Carlos heraus. In letzter Minute beschützt der attraktive Entführer Rico sie vor dem gefährlichen Anführer und stürzt Elena in einen Gewissenskonflikt. Ehe Elena bewusst wird, auf was sie sich einlässt, zieht es sie in einen reißenden Strudel aus Leidenschaft und tödlicher Gefahr.

Elena, Carlos und Rico sind es, die uns hier heute am meisten beschäftigen werden, da diese drei das Geschehen in dem Buch am deutlichsten prägen, doch auch Adriana, Luisa, Pedro und Jose spielen in diesem Buch eine Rolle.

Elena Montanez

Elena ist eine eher aufmüpfige Persönlichkeit, die sich auch unter widrigen Umständen nicht schnell einschüchtern lässt, auch wenn das manchmal schon gefährlich für sie wird.

Im Gegensatz zu ihren Freundinnen Adriana Vicente und Luisa Espinosa, die beide fürchterliche Angst haben und nicht einmal in Erwägung ziehen, die Flucht zu ergreifen oder sich in irgendeiner Weise aufzulehnen, hat Elena zwar ebenfalls Angst, doch versucht sie trotzdem alles, um sich der Situation zu entziehen und ihren Stolz zu bewahren und sich nicht von der Verzweiflung ihrer Freundinnen anstecken zu lassen.
Elena ist es, die sich immer wieder auflehnt, die immer wieder versucht, auf ihre Entführer Einfluss zu nehmen und dabei auch immer wieder riskiert, sich den Zorn ihrer Bewacher zuzuziehen.

Durch ihre freche und widerspenstige Art, mit der sie ihre Entführer immer wieder herausfordert, gerät Elena zwar immer wieder in das Visier der Entführer, aber Rico muss irgendwann feststellen, dass diese verwöhnte, heißblütige, 17jährige Göre mit den langen dunklen Haaren und den großen braunen Augen, die grundsätzlich immer und überall das letzte Wort haben muss, ihn auch so fesselt.

Elena zeichnet sich durch eine große Loyalität zu den Menschen aus, die sie liebt und denen sie sich zugehörig fühlt. Für sie kommt auch nicht in Frage, ohne ihre Freundinnen zu fliehen, da sie befürchtet, dass diese dafür würden büßen müssen.
Aber auch sonst ist sie ihren Überzeugungen treu und lässt sich weder durch die Umstände noch durch die Menschen um sie herum davon abbringen, einen Menschen zu verteidigen, wenn sie denkt, dass ihm Unrecht getan wird.


Carlos Garcia Cortez

ist ein von der Macht besessener Choleriker wie er im Buche steht, allerdings scheint er langsam aber sicher auch immer mal wieder die Grenze zum Wahnsinn zu überschreiten.
.
Durch seine Herkunft und einige Erlebnisse in seiner Kindheit, hat er das Gefühl, dass alles erlaubt ist, wenn er sich an den Reichen rächen möchte. Er hat wenig bis gar kein Unrechtsbewusstsein und mit zunehmendem Machthunger und Machtgefühl, scheint er immer mehr Hemmungen zu verlieren.

Zwar ist er der unbestrittene Anführer der Gruppe, die die Mädchen entführt hat, jedoch folgt ihm keiner aus Sympathie oder Loyalität sondern schlichtweg aus Angst. Selbst seine Wächter und sein Cousin Rico fürchten ihn und seine Launen, zumal er zusehends unberechenbarer wird und es nicht möglich ist, in irgendeiner Weise abzuschätzen, wie er auf etwas reagieren wird.

Jede Kleinigkeit reicht aus, um Carlos explodieren zu lassen, in diesem Zustand ist er dann zu extremen Grausamkeiten fähig und genießt das Machtgefühl, dass ihm die Angst der anderen vermittelt. In diesem Zustand dringt niemand mehr zu ihm durch und es ist kaum möglich, ihn zu beruhigen.
Die Menschen um ihn herum sprechen öfter davon, dass er einem Teufel gleicht, einem Monster, dass er einen Dämon in sich zu tragen scheint oder dergleichen.


Auch er zeigt sich all diesen Eigenschaften zum Trotz in Anwesenheit von Menschen, die ihm klar überlegen sind und dies auch deutlich machen allerdings kriecherisch und anbiedernd, ohne jeden Stolz.
Carlos ist ein an sich schwacher Charakter, der sich über Brutalität und Furcht definiert und sein Selbstwertgefühl über die Erniedrigung anderer aufwertet.


Rico, genauer Enrico Cortez Romero 

fällt als erstes durch sein, für kolumbianische Verhältnisse, exotisches Äußeres auf, da er die blonden Haare seines Vaters geerbt hat. Auch seine leuchtend grünen Augen sind sehr auffällig, wobei er auch sonst auf eine markante und etwas kantige Art gut aussieht. Er ist zwanzig Jahre alt, acht Jahre jünger als sein Cousin Carlos.

Seine Mutter zog nach dem Tod ihrer Schwester erst deren Sohn Carlos auf, später zog sie dann auch noch Rico alleine groß, da sein Vater es vorgezogen hatte, von der Bildfläche zu veschwinden, als sie mit Rico schwanger war. Eine Kindheit in Armut, mit einer Mutter, die irgendwann keinen anderen Ausweg mehr sah, als sich und die Kinder durch Prostitution durchzubringen,  hat ihn und seinen Cousin Carlos geprägt.

Rico ist derjenige, der immer wieder versucht, auf seinen Cousin Einfluss zu nehmen und so die Geiseln zu schützen, wenn Carlos wieder einmal seine cholerischen Anfälle bekommt oder Machtspielchen spielen will. Nicht immer gelingt es Rico allerdings, seinen Cousin wieder zu beruhigen und die Jugendlichen zu schützen, so sehr er sich auch bemüht.

Letztlich ist auch Rico derjenige, der ein Unrechtsbewusstsein hat, derjenige, dem es nicht egal ist, was sie da tun und ob Menschen verletzt werden. Dem Kartell, dem seine Gruppe angehört, hatte er sich damals nur angeschlossen, weil Carlos ihn darum bat, ihm den Rücken zu decken und seine Mutter hoffte, er könnte Carlos davor bewahren, zum Verbrecher zu werden. Gewalt, insbesondere gegenüber Frauen, lehnt er eigentlich ab. Insgesamt verbindet ihn wenig mit den anderen Mitgliedern seiner Gruppe und er hält sich meistens für sich.

Auch wenn ihn ihre Sturheit und ihr Widerspruchsgeist manchmal ziemlich nerven, fühlt er sich dennoch gerade durch Elenas Art mit der Situation umzugehen und ihm und den anderen Entführern gegenüber zu treten von ihr angezogen.


Pedro Ramirez-Meléndez und Jose Moreno

werden genau wie die Mädchen, in deren Alter sie auch sind, als Geiseln im Lager der Gruppe um Carlos und Rico festgehalten. Auch hier zeigt sich wieder die unterschiedliche Art und Weise, mit der Menschen mit einer derartigen Situation umgehen.

Während Pedro zumindest verbal immer wieder versucht sich aufzulehnen, dabei allerdings dann wiederum kuscht, sobald er Gegenwind bekommt und ganz klar Angst vor der eigenen Courage hat, hat Jose sich in einem gewissen Maße mit der Situation arrangiert.

 Jose ist auf Grund seiner persönlichen Situation klar, dass er noch lange Zeit bei seinen Entführern bleiben wird. Meist geht er deshalb den Weg des geringsten Widerstands und versucht, das Beste aus der Lage zu machen.

Mit Rico, dem er mit einem gewissen Respekt entgegen tritt und dessen Bemühungen um das Wohl der Geiseln er anerkennt, verbindet Jose zwar keine wirkliche Freundschaft, aber er schätzt ihn und kommt so weit gut mit ihm klar, im Gegensatz zu Pedro, der sich gerade Rico gegenüber traut, Widerspruch zu leisten und sich ihm zu widersetzen - das, was er sich bei Carlos oder den Wächtern nie trauen würde, weil er weiß, was das für Folgen haben würde.



 GEWINNSPIEL

Und wer jetzt neugierig geworden ist, möchte vielleicht für einen der tollen Preise mit in den Lostopf, im Rahmen der Blogtour verlost Ute Jäckle nämlich

1 Print-Ausgabe des Buches, 2 Ebooks, 1 Tasse und ein  Puzzle






Wer hier mit in den Lostopf möchte, muss mir nur eine Frage beantworten:

Was haltet Ihr davon, dass Elena sich immer wieder auflehnt, könnt Ihr sie verstehen oder findet Ihr es völlig unvernünftig und würdet eher so handeln wie ihre Freundinnen und alle Konfrontationen vermeiden?


 Und die obligatorischen Teilnahmebedingungen für die Teilnahme am Gewinspiel

◾ Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
◾ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
◾ Versand der Gewinne nach Deutschland, Österreich, Schweiz
◾ Für den Postweg wird keine Haftung übernommen
◾ Adressermittlung erfolgt nur für den Versand der Preise
◾ Nur ein Gewinn pro Teilnehmer

Die Auslosung erfolgt am 27.10.! 

Hier noch einmal die verschiedenen Stationen der Blogtour:
20.10. Buchvorstellung bei Bianca auf Bibilottas KunterbunteWelt
21.10. Interview mit Ute Jäckle bei Sabrina auf Binchen‘s Bücherblog
22.10. Vorstellung der Chraktere bei mir 
23.10. Interview mit den Protagonisten bei Sabrina auf Samys Lesestübchen
24.10. Handlungsort bei Dani auf Lesemonsterchen‘s Buchstabenzauber
25.10. Romantic Thrill bei Anja auf Bambininis Bücherzauber
26.10. ausgewählte Zitate bei Julia auf Blonderschatten's Welt der Bücher
27.10. Auslosung auf allen Blogs

Dienstag, 21. Oktober 2014

Teaser Tuesday #31



Hilfe, vergeht die Zeit schnell, es ist doch glatt schon wieder Zeit für den Teaser Tuesday!



Okay, auf diese Fortsetzung der Dark-Elements-Reihe von Jennifer Armentrout habe ich jetzt doch ein paar Monate gewartet, um heute morgen von einem sehr netten Anblick auf meinem Reader begrüßt zu werden und natürlich musste ich dann auch gleich in das Buch reinschnuppern.

"Are you on drugs?" Stacey asked in a low voice as she brushed thick bangs out of her dark eyes. "Or is my left boob hanging out and saying hello to the world? Because as my best friend you are obligated to tell me."
Pos. 66, aus Stone Cold Touch von Jennifer Armentrout

Und jetzt muss ich dringend weiterlesen! Wer hat denn den ersten Band der Dark Elements schon gelesen? Vor kurzem ist er ja auch schon in der deutschen Übersetzung erschienen unter dem Titel Dark Elements -Steinerne Schwingen.

Montag, 20. Oktober 2014

Red Bug Charity - Autorin Nummer 7 bekommt einen extra-dicken Trommelwirbel.......







 ...immerhin ist es bekanntermaßen eine meiner Lieblingsautorinnen, wie eifrigen Lesern dieses Blogs vermutlich schon mal (das eine oder andere Mal mehr) aufgefallen ist und noch dazu ist sie eine der treibenden Kräfte bei Red Bug Books. Red Bug Books? Genau - die mit dem Charity Projekt sind das, genau - das ist das Projekt, das ich hier gerade wieder einmal vorstelle. Und nebenbei ist es auch noch ein zwar kleines, aber sehr gutes Ebook-Label, bei denen die meisten Bücher der Feder dieser Autorin entsprungen sind.

Na, erraten?!? 


ES IST...............................


 Katrin Bongard!

Als ich mich damals vor ziemlich genau zwei Jahren erfolgreich für die erste allererste Leserunde der Red Bugs dort für ein Buch von Katrin Bongard bei LovelyBooks beworben habe ( Flying Moon war es übrigens) , wusste ich noch nicht, was das für Folgen haben würde. Etliche Bücher und Leserunden von und mit Katrin später kann ich sagen, dass ich mich einfach unwahrscheinlich freue, damals dort gelandet zu sein, da ich sowohl ihre Bücher als auch die Diskussionen sowohl mit ihr als auch mit anderen Mitgliedern des Teams bei den Red Bugs sehr schätze.

Die Bücher von Katrin Bongard sind engagierte Bücher über Menschen, die aus irgendeinem Grund aus der Masse der Menschen herausragen, die ein wenig anders sind und die sich ihren ganz eigenen Weg suchen. Ihr Stil ist unverkennbar, klar, prägnant, einfach unverwechselbar.

In den verschiedenen Diskussionen mit Katrin Bongard fiel immer wieder auf, wie vielseitig sie ist und mit wievielen verschiedenen Dingen sie sich bereits im Laufe der Zeit auseinandergesetzt hat, doch am meisten fallen immer wieder ihre Liebe zur Kunst und ich denke auch zu den Menschen in ihrer ganzen Vielfalt auf.
Wer noch mehr über Katrin Bongard wissen möchte, sollte noch einmal auf der Charity-Seite von Red Bug Books stöbern, denn natürlich gibt es auch wieder ein Interview mit der siebten Autorin des Projekts, ob nun hauseigene Autorin oder nicht.

Langer Rede kurzer Sinn, ich freue mich sehr, dass auch Katrin Bongard einen Beitrag zu dem Charity Buch beiträgt und bin sehr sehr gespannt darauf!

Barfuß im Regen - Hannah Siebern








Barfuß im Regen von Hannah Siebern
ISBN: B00NORZL14

Die Inhaltsbeschreibung:

Janna trifft an der Uni auf Josh- den süßen Jungen aus ihrer alten Nachbarschaft, mit dem sie schon als Kind barfuß im Regen gespielt hat. Doch ihre Wiedersehensfreude hält sich in Grenzen. Jannas letzte Beziehung endete in einer Katastrophe und hinterließ bei ihr tiefe Wunden. Um Männer macht sie seitdem einen großen Bogen und konzentriert sich lieber auf ihr Studium. Daher kann sie es gar nicht brauchen, dass Josh sie mit seiner sorglosen Art und seinen sturmgrauen Augen immer wieder aus der Reserve locken will. Als die Umstände sie dazu bringen, mit Josh in eine WG zu ziehen, ist das Chaos perfekt. Vor allem, weil die Vergangenheit jeden Augenblick an die Tür klopfen könnte ... „Barfuß im Regen“ Ein Roman über die Liebe, den Schmerz und alles, was sonst noch dazu gehört.



"Barfuß im Regen" ist ein wirklich schönes Buch, dessen Protagonisten dem Leser schnell ans Herz wachsen.

Janna hat in der Vergangenheit ziemlich schlechte Erfahrungen mit ihrem damaligen Freund machen müssen und traut sich auch deshalb nicht mehr, sich auf einen Mann einzulassen. Zu groß ist die Angst, alte Fehler zu wiederholen und auch mit ihrer früheren Beziehung hat sie noch nicht ganz abgeschlossen, so dass sie immer noch Angst hat, dass die Geschehnisse von damals sie wieder einholen könnten.
Dass nun ausgerechnet Josh in ihren Uni-Kursen landet, der früher zu Kinderzeiten ihr bester Freund war, bringt ihre Mauern zwar immer wieder ins Wackeln, aber noch ist ihre Angst zu groß, um sich wieder auf Gefühle einzulassen. Allerdings wird das Ganze nicht einfacher, als sie auf einmal mit ihm in einer WG landet...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es beleuchtet sehr schön die verschiedenen Formen, die eine Beziehung haben kann, es zeigt, wie schnell aus einem Traum ein Albtraum werden kann und wie man auch aus schwierigen Erfahrungen gestärkt hervorgehen kann, wenn man sich einfach traut, einmal loszugehen, sich loszulösen und sich auf neue Dinge einzulassen.
Ich kann das Buch auf jeden Fall ganz klar empfehlen!

 ★★★★


Magisterium: The Iron Trial - Holly Black und Cassandra Clare





Magisterium: The Iron Trial von Holly Black und Cassandra Clare 
Verlag : Doubleday Children's 
ISBN: 9780857532503


Die Inhaltsbeschreibung:

From the imaginations of bestselling authors Holly Black and Cassandra Clare comes a heart-stopping plunge into the magical unknown. Think you know magic? Think again. The Magisterium awaits . . . Most people would do anything to get into the Magisterium and pass the Iron Trial. Not Callum Hunt. Call has been told his whole life that he should never trust a magician. And so he tries his best to do his worst – but fails at failing. Now he must enter the Magisterium. It's a place that's both sensational and sinister. And Call realizes it has dark ties to his past and a twisty path to his future. The Iron Trial is just the beginning. Call’s biggest test is still to come . . .


Dieses Buch hat mich mal wieder von Anfang an in seinen Bann gezogen! Ich war anfangs etwas skeptisch, da ich zwar die Bücher von Cassandra Clare bisher (fast) alle wirklich gerne gelesen habe und auch die "Spiderwick"-Bücher von Holly Black gut fand, aber das erste umfangreichere und "erwachsenere" Buch von Holly Black zwar gut geschrieben, mir aber in manchen Punkten doch zu brutal und zu hart war.

"Iron Trial" hat mich dafür rundum begeistert. Eine spannende Geschichte, die zwar durchaus Elemente aufweist, die anfangs an Harry Potter erinnern könnten (wie mittlerweile ja eigentlich jede phantastische Geschichte, die in einem Internat spielt), die sich jedoch sehr schnell von diesen Ähnlichkeiten ganz frei macht und eine ganz eigene Entwicklung durchmacht.

Sehr schön ist, dass diese Erzählung mit einigen unerwarteten Wendungen aufwartet, die den Leser immer wieder erneut überraschen und immer wieder noch etwas mehr mit den Protagonisten mitfiebern lassen, bis man das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen mag.

Callum wollte auf keinen Fall im Magisterium ausgebildet werden, immerhin hatte sein Vater ihm sein ganzes Leben lang eingebleut, dass er niemals einem Magier trauen dürfte und schon gar nicht zu einem ausgebildet werden dürfte, aber leider ist es gar nicht so einfach bei einer Aufnahmeprüfung durchzufallen, wenn man keine Ahnung hat, was man da eigentlich tut. Und so möchte ich dann einmal den englischen Klappentext zitieren, der das Ergebnis recht treffend zusammenfasst:
"And so he tries his best to do his worst - but fails at failing. "
Wider Erwarten und gegen den Widerstand seines Vaters, findet sich Callum nun auf einmal auf dem Weg ins Magisterium wieder, wo er mit seiner Ausbildung beginnen soll. Doch dies ist nur der Anfang....

Callum und seine Freunde haben mich sehr schnell für sich eingenommen und ich bin schon sehr sehr gespannt, wie es ihnen weiter ergehen wird. Ich kann dieses Buch auf jeden fall uneingeschränkt empfehlen!

 ★★★★★


The Diviners - Libba Bray






The Diviners von Libba Bray
Verlag : DTV 
ISBN: 9783423760966



Die Inhaltsbeschreibung:

New York, 1926: Wegen eines kleinen "Zwischenfalls" wurde Evie O Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes, plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Und so kommt sie auch dem Mörder auf die Spur einem grausamen Religionsfanatiker, der seit 50 Jahren tot ist und dessen Geist nun zurückgekehrt ist, um die Erde zu vernichten.


"The Diviners" machte mir den Einstieg nicht ganz leicht, es dauerte einige Zeit, bis ich wirklich im Lesefluss drin war, da ich den Stil auf Dauer doch erst einmal etwas zu distanziert, etwas zu eigenwillig fand. Zu dem Zeitpunkt hatte ich dieses Buch dann schon mehrfach in der Hand und fragte mich, wie um alles in der Welt ich diese 700 Seiten schaffen sollte und wie meine Tochter das so schnell geschafft hatte, da diese das Buch direkt vor mir binnen weniger Tage verschlungen hatte. Nun, irgendwann wusste ich, wie sie es geschafft hatte, das war auf einmal ganz einfach. Schwups, waren schon wieder hundert Seiten herum und ich fieberte mit den Protagonisten mit und versuchte, dem Mörder auf die Spur zu kommen.
Nachdem mich das Buch einmal gepackt hatte, fiel es mir schwer, es wieder aus der Hand zu legen und ich genoß jede einzelne Seite.

Das Buch ist nichts für Zartbesaitete, man sollte auch nicht unbedingt zu den Leuten gehören, die nachts lieber zweimal unters Bett gucken, bevor sie schlafen gehen und man sollte es vielleicht lieber nicht nachts lesen, alleine, im Dunklen....

Wie auch immer, ich fand die Stimmung, die in dem Buch geschaffen wurde, ausgesprochen fesselnd und genial, ebenso wuchsen mir die verschiedenen Charaktere mit ihren mehr oder weniger außergewöhnlichen Eigenschaften immer mehr ans Herz, so dass ich ihren Weg unbedingt weiter verfolgen musste.
Eingebunden in eine mystische Atmosphäre, spielt sich in "The Diviners" eine spannende Geschichte ab, die nicht nur durch ihren tollen Erzählstil sondern auch durch eine faszinierende Story besticht und den Leser in ihren Bann zieht.
Gleichzeitig zeichnet das Buch auch ein eindrucksvolles Bild der Gesellschaft der 20er Jahre in den USA, das zwar nur hintergründig, aber dennoch präsent ist, insbesondere wenn es um die gesellschaftlichen Schichten geht oder darum, welche Hautfarbe ein Mensch hat.



Insgesamt hat das Buch eine ganz besondere Atmsphäre, die mich rundum überzeugt hat, so dass ich dem Folgeband mit Spannung entgegen sehe. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen!

Das Buch wurde nach seinem Erscheinen 2012 in den Staaten sogar gleich zweimal für einen Preis nominiert ( Andre Norton Award for Young Adult Science Fiction and Fantasy und für den Bram Stoker Award )

Wer ein wenig in die Atmosphäre reinschnuppern möchte, kann sich ja einmal ein bisschen auf der (englischsprachigen) Webseite umgucken, ich finde die Hörproben zum Beispiel auch sehr nett.

 ★★★★




Sonntag, 19. Oktober 2014

Blogtour zu "??????"


Ab morgen geht es los zu einer Blogtour - aber zu welchem Buch?!?!?

Mögt ihr spannende Unterhaltung, vermischt mit etwas Romantik, einer exotischen und gefährlichen Umgebung? 



Dann guckt selbst, ab morgen bei Bibilottas kunterbunter Welt! Und vielleicht habt Ihr ja auch Glück und gewinnt einen der tollen Preise!

Kekskunst zum Selbermachen - Nadja Bruhn

Hier kommt zur Abwechslung wieder einmal ein Sachbuch, diesmal allerdings nicht zum Fotografieren sondern zum Backen und der Name ist hier Programm!



Kekskunst zum Selbermachen von Nadja Bruhn
Verlag: Franckh Kosmos Verlag
 ISBN: 9783440143230




Das Buch ist kein normales Backbuch, auch wenn sich natürlich auch einige Grundrezepte in ihm finden. In der Hauptsache geht es darum, wie man aus den fertigen Produkten kleine Kunstwerke macht, ab zum Verschenken oder für sich selbst.

Mir gefällt sehr gut, wie das Ganze hier umgesetzt wurde.
Eine klare und übersichtliche Struktur erleichtert es, die wichtigsten Utensilien parat zu haben und schnell in das eigentliche Dekorieren einsteigen zu können.
Die verschiedenen Vorschläge werden sehr ansprechend dargestellt und die dazugehörigen Erklärungen sind gut und klar formuliert, so dass man diese auch gut umsetzen kann, zumindest schon mal vom Prinzip her. Einiges erfordert natürlich ein gewisses Maß an Übung, so dass vermutlich bei den meisten (wie auch bei mir) nicht jeder Versuch gleich von Erfolg gekrönt ist.

Es finden sich Beispiele zu den verschiedensten Themen und die dazugehörigen Schablonen. Die Beispiele sind farbefroh und fröhlich, in der Tat kleine Kunstwerke, die einen immer wieder dazu anregen, selber zu Spritzbeutel und Glasur zu greifen. Ob etwa Porträts, Beauty, Ballerina, Flowerpower, Sport, Meer, Möbel, Frankreich, Russland - es gibt viele viele Beispiele zu den unterschiedlichsten Themen, so dass sich nahezu für jeden Anlass ein passendes Geschenk findet.

Außerdem gibt es natürlich noch eine kleine Einführung in verschiedene Spritztechniken und allerlei Anregungen für eine passende und ansprechende Verpackung der fertigen Kunstwerke.

Mir gefällt das Buch sehr gut und ich kann es ganz klar empfehlen!

 ★★★★★ 


Freitag, 17. Oktober 2014

Und schon wieder ein Puzzle am Freitag!

Und da soll noch mal einer über den Schilderwald hier in Deutschland lästern, andere Länder können das mindestens genauso gut. Hättet Ihr Euch da noch zurechtgefunden? ;-)

*Klick*

Ich lege hier 2:38 vor, wie sieht es bei Euch aus?

Dienstag, 14. Oktober 2014

Teaser Tuesday #30


Und Tuesday = Teaser-day again....






Momentan lese ich ein Buch, bei dem ich erst auf dern ersten paar Seiten stecke, bis hierher liest es sich aber gut und ich bin wirklich gespannt, wie es weitergeht!!!

"Was ich da gesehen hatte, war absolut unmöglich. Was ich hörte, auch. Völlig ausgeschlossen.
War das wirklich das stetige, unerbittliche Stampfen Hunderter Soldaten, die im perfekten Gleichschritt durch unsere Straße marschierten?"
aus Witch & Wizard von James Patterson, Pos. 67

Ob es das war? Hmmmmmm....... Und was das bedeutet? Na, mal gucken!

Sonntag, 12. Oktober 2014

Claras Melodie - Aurore Guitry







Claras Melodie von Aurore Guitry
Verlag : Rütten & Loening 
ISBN: 9783352008429




Der Klappentext:

Hinreißend romantisch Libération Die heilende Kraft der Musik ist es, die Eléonore nach ihrem tragischen Unfall aus dem Koma holen soll: Am Sterbebett seines Vaters erfährt Nicolas von einer magischen Partitur, die das Leben seiner Frau retten könnte. Sofort begibt er sich nach Rom, wo die letzte eingeweihte Sängerin lebt. Dort taucht er in ein jahrhundertealtes Geheimnis ein: Wer das Stück singt, verliert entweder den Verstand oder stirbt. Die Rettung seiner Frau würde folglich den Tod eines anderen Menschen bedeuten ... Alle Hoffnung scheint verloren für Éléonore, die nach einem schweren Verkehrsunfall im Koma liegt. Die Ärzte wie auch ihre Familie haben die junge Frau aufgegeben. Nur ihr Ehemann Nicolas kann sich damit nicht abfinden und erfährt am Stebebett seines Vaters von einer geheimnisvollen Partitur, die magische Kräfte haben soll und Éléonore retten könnte. Daraufhin beschließt er, nach Rom zu reisen und Clara Vergini, die letzte Sängerin der Partitur, ausfindig zu machen. In der ewigen Stadt angekommen, muss er feststellen, dass Clara dem Wahnsinn verfallen ist und ihm nicht mehr helfen kann. Glücklicherweise trifft er ihre Tochter Giovanna, eine ebenso begnadete Sängerin, die bereit ist, ihm beizustehen. Dann allerdings offenbart ihm ein Kardinal den jahrhundertealten Fluch, der auf der Partitur lastet: Je öfter man die vollkommene Melodie singt, desto schwächer wird man bis man entweder den Verstand verliert oder stirbt. Nicolas steht vor einer folgenschweren Entscheidung: Kann er Giovanna bitten, an Éléonores Bett die Claras heilbringende Melodie zu singen?



Oh, mit diesem Buch habe ich leider etwas gekämpft und es hat auch ziemlich gedauert, bis ich mich entschieden habe, wieviele Sterne ich geben soll, letztlich sind es für mich 2,5 Sterne geworden.

Die eigentliche Idee gefiel mir, nur die Umsetzung und ich kommen nicht wirklich zueinander.
Der Schreibstil ist eher distanziert, so dass sich trotz der teilweise dramatischen, tragischen, berührenden Ereignisse, die geschildert werden, bei mir wenig Gefühl für die Protagonisten entwickelte. Das passiert mir eigentlich eher selten und besonders selten in einer so extremen Form.

Ich empfand das Buch leider gar nicht als romantisch, sondern eher als ziemlich depremierend. Der Protagonist überzeugte mich leider auch nicht davon, dass es ihm wirklich rein um die Liebe zu seiner Frau geht, auch wenn dies immer wieder so formuliert wird, sondern er hat eher etwas getriebenes, geradezu besessenes. Es wird immer wieder deutlich, dass nicht erst der Unfall, der seine Frau, Eleonore, ins Krankenhaus brauchte, der Wendepunkt im Leben und auch in der Beziehung der Beiden war. Sein verzweifeltes Streben, ihr helfen zu wollen, ungeachtet dessen, was das für ihn, sie oder auch die Menschen um sie herum bedeutet, hat eine sehr rücksichtslose Komponente, die mir nicht gefallen hat.
Die einzige Person, die mir wirklich sympathisch war, ist Claras Tochter Giovanna, die allerdings zu selten auftrat und dabei auch zu distanziert geschildert wurde, um mich wirklich nachhaltig für sich einzunehmen.

Es kommt sehr selten vor, dass mir ein Buch wirklich nicht gefällt, aber "Claras Melodie" ist leider so ein Buch. Offensichtlich spaltet dieses Buch die Gemüter mal wieder, von daher kann ich nicht einmal sagen, dass ich davon abraten würde, es zu lesen, ich kann nur sgen - findet selbst heraus, ob es Euch gefällt!

★★★



Freitag, 10. Oktober 2014

Red Bug Books - Charity Projekt: Autorin Nummer.........................SECHS!




Und es ist......


Katrin Lankers!

Auch diesmal musste ich nicht erst ein Buch lesen, um mir ein Bild vom Stil dieser Autorin machen zu können, da mir auch die Werke von Katrin Lankers ein Begriff sind. Allerdings muss ich doch gleich einmal gestehen, dass ich bisher erst eins ihrer Bücher gelesen habe, nämlich das Rebella-Buch "New York Love Story" , aber auch "Love Train" und "Frozen Time" stehen schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste.

Erstaunlicherweise lebt Katrin Lankers nicht in Berlin, dabei hatte ich allmählich schon den Eindruck, in Berlin müsse irgendetwas Besonderes in der Luft sein, weil so viel unserer Autoren dort leben. Katrin Lankers lebt stattdessen mit ihrer Familie in Bonn, wenn sie nicht gerade eine Recherchereise nach New York macht, wo nicht nur "Rebella - New York Love Story" spielt, sondern wo auch ihre neue Reihe angesiedelt ist, die im kommenden Jahr erscheinen wird.
 
Nach einem Journalistikstudium arbeitete Katrin Lankers einige Jahre in diesem Bereich, bevor sie dann tatsächlich anfing, Bücher zu schreiben. Unser Glück, denke ich, da sie auch eine Kurzgeschichte zum Charity Projekt beitragen wird! 

Natürlich wurde auch Katrin Lankers wieder von Katrin Bongard interviewt , die ihr viele interessante Fragen gestellt hat. 

Über die Hälfte der Autoren haben wir schon, Katrin Lankers ist unsere Nummer Sechs und zehn werden es insgesamt - bald wird es ernst und ich bin schon sehr gespannt! Am 6. Dezember ist es dann so weit und das Buch für das Charity Projekt erscheint!

Freitag- Puzzletag!

Hm, 2:30 Minuten habe ich gebraucht, um dieses Puzzle zu legen. Nichts für Vegetarier, aber eindeutig etwas zum Essen, etwas Britisches, passend zu dieser unschön frühen Morgenstunde gerade....
 Na, wie lange braucht Ihr für dieses Puzzle?
*Klick*


Donnerstag, 9. Oktober 2014

Ein Platz in deinem Herzen - Amy Hatvany




Ein Platz in deinem Herzen von Amy Hatvany
Verlag : Blanvalet 
ISBN: 9783764505202
 
 Der Klappentext: 


Über Trauer und Vergebung, über FAMILIENBANDE und die heilende Kraft der LIEBE Als die fünfunddreißigjährige Kelli unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, hinterlässt sie zwei Kinder - und ein lang gehütetes Geheimnis. Der kleine Max und die dreizehnjährige Ava ziehen zu ihrem Vater Victor, der sich gerade mit seiner neuen Freundin Grace verlobt hat. Ava ist außer sich vor Trauer; und Grace, die selbst nie Kinder wollte, kann ihr, trotz allen Mitgefühls, die Mutter nicht ersetzen. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Liebe vielleicht nicht alle Wunden heilt, man das größte Glück aber manchmal dort findet, wo man es am wenigsten erwartet.



Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten, zog mich dieses Buch dann doch in seinen Bann und ich habe es letztlich wirklich gerne gelesen.
Anfangs tat ich mich gerade mit der Protagonistin Kelli etwas schwer, die mir doch sehr kindlich, naiv und jammerig erschien, auch wenn sie zum Zeitpunkt ihres Todes bereits 35 und zweifache Mutter ist. Ich muss allerdings zugeben,dass mich derartig schwache Charaktere häufig recht ungeduldig machen, so dass sie es natürlich auch schwer hatte, bei mir zu punkten.
Im Verlauf des Buches wird allerdings immer deutlicher, warum und wie Kelli so geworden ist, wie sie heute ist, aber auch welche Auswirkungen das auch auf ihr gesamtes Leben und ihre Familie, insbesondere auch auf ihre Tochter Ava hatte.

Als Kelli stirbt, bricht für ihre Kinder eine Welt zusammen und auch ihr Vater Victor, der sich gerade frisch verlobt hat, muss sein Leben von heute auf morgen umkrempeln. Dies ist nicht immer leicht, besonders, wenn man selbstständig ist und ein Restaurant hat, da bleibt einem nicht mehr viel Zeit, um immer da zu sein, wenn man gebraucht wird, so dass natürlich auch Grace, seine Verlobte, immer wieder mit einspringen und sich um die Kinder kümmern muss.
Für die Kinder ist es nicht leicht, sich mit dem Tod ihrer Mutter abzufinden, besonders ihre dreizehnjährige Tochter Ava leidet unter ihrem Tod, umso mehr, da sie sich auch von Graces sicherer Art angezogen fühlt, die das genaue Gegenteil ihrer Mutter ist, die sich viel zu häufig an Ava selber festgehalten hat, wenn das Leben sie wieder einmal überrollt hat. Gerade dadurch fällt es Ava auch schwer, sich auf Grace einzulassen, da sie dies als Verrat an ihrer Mutter empfindet, für die sie sich verantwortlich fühlte. Als deutlich wird, dass ihre Mutter ein Geheimnis hatte, spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu und als Leser, der sich mit den Protagonisten daran macht, dieses Geheimnis zu ergründen, steht man immer wieder fassungslos davor, was falsch verstandene Moral anrichten und wieviel unnützes Leid sie verursachen kann.

Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, das Buch besteht verschiedenen Handlungssträngen, zum eInen dem Geschehen in der direkten Gegenwart und zum anderen in Rückblenden in die unmittelbare Vergangenheit vor Kellis Tod sowie Rückblenden in Kellis Jugend. Außerdem wird wechselweise aus Sicht der drei weiblichen Protagonistinnen erzählt, wobei allerdings nur die Perspektiven von Ava und Grace in der Ich-Form geschrieben sind, Kellis Sicht hingegen wird in einer personalen Erzählweise geschildert. Anfangs fand ich das etwas verwirrend und gewöhnungsbedürftige, letztlich ließ es aber den Unterschied zwischen den drei Frauen noch deutlicher werden: Ava und Grace sind die starken Frauentypen, die in der Ich-Form stark auftreten und für sich sprechen können, während Kelli ein sehr schwacher Charakter ist, der sich immer an jemanden anlehnen muss und alleine kaum bestehen kann.

Wie gesagt, nach einigen kleineren Einstiegsproblemen, hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich kann es empfehlen. Es behandelt Probleme, aber auch wie man sie löst und wie man mit ihnen umgehen kann, es behandelt Gefühle, wie Liebe, Verlust, Tod, Schuldgefühle - all das ist drin, aber nichts beherrscht das Ganze, sondern es wird gezeigt, wie man mit etwas Rücksichtnahme und indem man aufeinander achtet, lernen kann, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und mit Gefühlen klar zu kommen und sie zuzulassen.

★★★★



Mittwoch, 8. Oktober 2014

Teaser Tuesday #29

Uff, gestern war so viel Trubel, dass ich eigentlich gar nicht gelesen habe, dafür greife ich heute doch mal wieder zu einem meiner Lieblinge....








Nachdem ich am Wochenende wieder einmal in der wunderbaren Verfilmung der BBC mit Colin Firth und Jennifer Ehle geschwelgt habe (na, wer ahnt etwas?) , musste ich dieses Buch wieder einmal in die Hand nehmen, das Zitat hier ganz am Anfang, kennt bestimmt fast jeder, oder?

"It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife."

Na? Erkannt?
Pride and Prejudice von Jane Austen ist es natürlich.
Ich liebe die Sprache in ihren Büchern und ich liebe die Bücher selbst. Abgesehen vom Humor, der in ihnen mitschwingt und - ja, ich bin ein Mädchen , ich darf das - , dem romantischen Faktor, ist es ein tolles Gesellschaftsporträt, das mich immer wieder über Zeiten nachdenken lässt, in denen man für (für uns gefühlte) wenige Kilometer eine Reise unternahm und wochenlang bei Freunden lebte. Oder anders herum, hatte man diese im schlimmsten Fall auch wochenlang am Hals, nicht jeder Besuch ist ja zwingend eine erfreuliche Angelegenheit, wenn man mal so an den guten Cousin Collins aus diesem Buch denkt.
Vieles war steifer und mehr von Konventionen geprägt, aber irgendwie strahlen die Bücher auch eine gewisse entspannende Bedächtigkeit aus. Im Vergleich zu unserer hektischen Zeit, ist die Vorstellung einer derartigen "Entschleunigung" sehr reizvoll, finde ich, zumindest, wenn man sich in den besseren Schichte bewegte.Am anderen Ende der sozialen Leiter sah das Ganze ja durchaus etwas ernüchternder aus.

Habt Ihr auch Bücher, die Ihr immer wieder lest?


Montag, 6. Oktober 2014

Ich musste Kira Gembri doch einmal etwas fragen....


 ...und sie hat mir geantwortet!



Nachdem mich "Wenn du dich traust" von Kira Gembri  so begeistern konnte, war ich doch neugierig, wie sie gerade auf diese sehr spezielle Thermatik einer Zwangsstörung kommt und habe ihr ein paar kurze Fragen zum Buch gestellt:

Nach mehreren Büchern im Romantasy-Bereich, ist "Wenn du dich traust" ja trotz des immer noch humorvollen Tons ein sehr ernsthaftes Buch, wie kommst Du gerade auf dieses Thema?

Grundsätzlich schreibe ich immer in dem Genre, das ich gerade selbst am liebsten lese. Zur Entstehungszeit der "Schatten und Licht"-Saga war das eben romantische Fantasy, aber nun suche ich mir schon seit längerem eher realistisches "Lesefutter". Hinzu kommt, dass mir das Thema Zwangserkrankung besonders am Herzen liegt und ich in meinem direkten Umfeld Erfahrungen damit gemacht habe.

Welche Charakterzüge liebst Du an Deinen Charakteren am meisten?

An Lea liebe ich vor allem ihre Stärke. Ja, das ist vielleicht oberflächlich betrachtet schwer nachvollziehbar, weil sie so zerbrechlich wirkt. Aber ich habe mich bemüht, im Laufe der Geschichte mehr und mehr ihre starke und mutige Seite zum Vorschein zu bringen, und letztendlich ist ja Jay nicht nur eine wichtige Stütze für sie, sondern auch umgekehrt.

Während ich an Lea den versteckten "taffen" Kern besonders mag, war mir an Jay wichtig, dass er zwar nach außen hin schroff und unnahbar wirkt, aber doch warmherzig und beschützend sein kann, wenn man es - wie Lea - schafft, richtig zu ihm vorzudringen. 



Gibt es einen Nebencharakter, der Dir besonders am Herzen liegt? 

Zwei meiner liebsten Nebencharaktere sind Flocke, dieser linkische Möchtegern-Frauenheld, und die quirlige Kris.

2015 soll Dein nächstes Buch herauskommen, in dem es um Alex und Kris geht, besteht denn die Chance, dass sich dann auch noch etwas für Flocke ergibt und gibt es noch weitere Bücher, die in Deinem Kopf schon herumschwirren und darauf warten, geschrieben zu werden?


 Alex und Kris werden im Mittelpunkt des nächsten Romans aus dieser Reihe stehen, und danach ist Flocke an der Reihe, für den ich auch schon ein paar Ideen habe Zunächst wartet aber noch die Fortsetzung meiner ChickLit "Santa's Baby" darauf, geschrieben zu werden. Ich habe also auch in den nächsten Monaten genug zu tun und freue mich schon sehr darauf .



Vielen lieben Dank, Kira, dass Du Dir Zeit für meine Fragen genommen hast!



Da man das Rad ja nicht immer neu erfinden und auch nicht jede Frage immer wieder neu stellen muss, könnt Ihr ja gerne auch noch einmal bei Sheena von "The Bookdealer"  und bei Beate von den Buch-Plaudereien reingucken. Dort finden sich nämlich schon zwar etwas ältere, aber dennoch schöne Interviews mit Kira, für diejenigen, die gerne noch etwas mehr über diese wirklich sympathische Autorin erfahren möchten.