Je suis Charlie

Je suis Charlie

Donnerstag, 19. März 2015

Die Auslöschung der Mary Shelley - Marc Buhl








  
Die Auslöschung der Mary Shelley von Marc Buhl
Verlag : BLiNK BOOKS 
ISBN: 9783958370029



Inhalt:

2014 Kalifornien. Im Auftrag der NSA hat Powell Ltd. den ersten Quantencomputer der Welt gebaut. Von nun an kann jede Äußerung, jede Aktion eines jeden Menschen bespitzelt werden. Die 28-jährige Biologin Mary Shelley gehört zwar zum geheimen Entwickler-Team, aber sie verfolgt eine andere Mission. Der Computer soll nicht die Bevölkerung ausspionieren, sondern Verbrechen und Gewalt verhindern. Denn davon hat Mary selbst zu viel erlebt, damals als ihre Eltern ermordet wurden. Doch damit der Computer das moralische Gewissen des Internets werden kann, muss sie etwas ermöglichen, das ihn menschenähnlich macht: Lernen. Daran arbeitet sie Tag und Nacht. Und als es ihr endlich gelingt, gerät ihr eigener Plan außer Kontrolle. Der Computer wird zu einem unberechenbaren Jäger. Frankensteins Monster emanzipiert sich von seiner Schöpferin und hinterlässt eine Blutspur auf dem Weg in eine neue Welt...

 

Puuuuuhhhhh.....mit dieser Rezension, genauer mit dem ganzen Buch, habe ich mich eine Zeitlang sehr schwer getan.

Einerseits finde ich die Idee dieses Buches ziemlich genial und auch die Umsetzung durchaus gelungen, auf der anderen Seite gab es für mich zwischendurch einfach echte Längen, weil mir, was realistisch betreacht angesichts der Themas "Künstliche Intelligenz" nicht wirklich verwunderlich ist, streckenweise einfach zu viel über Computer geschrieben wurde. Zu viel Theorie, zu wenig eigentliche Handlung, zumindest über einen gewissen Zeitraum.

Hier legte ich, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, das Buch erst einmal aus der Hand und es dauerte geraume Zeit, bis ich es wieder in die Hand nahm.
 Erfreulicherweise entwickelte es sich von dort aus allerdings sehr rasant weiter, so dass die Durststrecke dann doch schnell überwunden war, nachdem ich das Buch endlich wieder in die Hand genommen hatte.

Insgesamt fand ich das Buch letztlich dann durchaus fesselnd und gut geschrieben und sowohl von den Charakteren als auch von der Story her überzeugend und originell.
Die Charaktere blieben mir insgesamt allerdings etwas fremd, wobei es zu diesem Buch auch passt und von daher kein wirklicher Kritikpunkt ist.

Wer sich den Spaß macht und bei Google den Titel dieses Buches eingibt, wird auch noch über einige andere spannende Dinge stolpern wie beispielsweise etwa iWright oder andere Seiten, die damit in Verbindung stehen. Allerdings braucht man zum Glück doch noch nicht in Panik zu verfallen, noch sind Autoren keine aussterbende Gattung und ein Konzept wie iWright ist genau das, ein Konzept - oder doch nicht?

Insgesamt ist das Buch toll und intelligent konstruiert, wer mit der Technik weniger Probleme hat, wird vermutlich noch mehr Freude daran haben als ich, wobei es auch mir letztlich auf jeden Fall gefallen hat.

Auch wenn das eher weniger relevant ist, muss ich auch noch einmal erwähnen, dass ich auch von der äußeren Aufmachung des Buches sehr angetan bin. Das Cover passt hervorragend zum Inhalt und ist wirklich schön, fasst sich außerdem auch noch gut an und wirkt insgesamt edel. Der Inhalt ist zwar das Wichtigste, aber das Äußere unterstreicht einen gelungenen Inhalt ja doch.

★★★






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen