Je suis Charlie

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Montag, 9. Mai 2016

Rivals of Fortune / The Impetuous Heiress - Jane Ashton ~Review in German~




 




Blurb:

RIVALS OF FORTUNE - Joanna Rowntree thought she would die of a broken heart when her one true love married another-until not one but two fascinating newcomers appear on neighboring estates. As the roughhewn Jonathan Erland and the polished Sir Rollin Denby engage in a heated competition for her hand, Joanna realizes her heart is alive and well-but to whom will she give it?

THE IMPETUOUS HEIRESS - When spoiled Lady Alicia Alston, privileged daughter of a duke, is accidentally tossed into a ravine after a wild gallop with Ian MacClain, Earl of Cairnyllan, she expects a proposal as soon as is convenient. The stubborn Scot has other ideas. It takes a headlong journey to prevent an elopement to give Alicia and Ian a chance to clear up misunderstandings and figure out what they find so damnably passion-inducing about one another...




Leider erfüllte dieses Buch meine Erwartungen ganz und gar nicht. Die Geschichten waren nett, an sich gut durchdacht und gut geschrieben, aber die Protagonistinnen beider Bücher und der Protagonist des zweiten Buches ließen mich mehr als einmal frustriert aufschreien – wörtlich. 

Viele Protagonistinnen in historischen Liebesromanen sind ein wenig unreif, so dass ich damit generell nicht unbedingt ein Problem habe, aber diese jungen Frauen waren so unglaublich naiv – oder eher schmerzhaft naiv und der Protagonist war nicht nur naiv sondern darüber hinaus auch noch so selbstgefällig, so dass ich ihm gerne den einen oder anderen Tritt verpasst hätte, obwohl ich eigentlich nicht zur Gewalt neige. Und dann, auf einmal, ist alles gut, weil es ja nur eine Frage der übermäßigen Verliebtheit und verleugneter Liebe ist, die ihre Sinnen trübte – oder so ähnlich. Okay....

Eine junge Frau, die seit Jahren alleine in den Kreisen des Adels verkehrt, meint, dass ein versehentlicher Kuss (nicht ihr erster Kuss, wohlgemerkt!) als Zeichen dafür, dass jetzt und auf der Stelle ein Heiratsantrag folgt, ein junger Mann nimmt jede Aktion, alles, was passiert, selbst respektable Heiratsanträge als weiteren Beweis für die sündigen und dekadenten Gewohnheiten des Adels während er dabei komplett übersieht, dass andere Menschen einen eigenen Willen und einen eigenen Verstand haben und sogar gewillt sind, letzteren auch zu nutzen. 

Die Protagonistin des ersten Buches hat immerhin wenigstens ihr Alter und ihre Unerfahrenheit als Entschuldigung für ihr Verhalten anzuführen. Da sie bisher nur auf dem Land gelebt hat, ist sie die Sitten des Adels nicht gewohnt, was es für skrupellose Menschen einfach macht, sie auszunutzen. Erfreulicherweise reifte sie im Rahmen der Geschichte etwas und entschied sich natürlich für den richtigen Mann, wobei ich hier nie ernsthaft etwas an Emotionen bemerkt habe, weder für den einen noch für den anderen Gentleman. Oh, und wo wir gerade von Joanne sprechen - ich war sehr entsetzt vom Verhalten ihres früheren Verlobten. Abgesehen davon, dass ich immer auf eine Erklärung wartete, warum er sie nicht geheiratet hat, war ich auch schockiert, dass er einfach so alles akzeptierte, was seine Frau machte. Es mag ja sein, dass sie eine sehr respekteinflößende Persönlichkeit hat, aber das? Nö. Unentschuldbar und absolut nicht nachvollziehbar, sein Verhalten.

Also, irgendwie kamen dieses Buch und ich nicht ganz auf einen Nenner und ich kann es nicht wirklich empfehlen.
★★

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