Je suis Charlie

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Donnerstag, 29. September 2016

Hay-on-Wye - die walisische Bücherstadt!



Als nächstes führte unser Weg uns nach Hay-on-Wye, 
das direkt an der Grenze zwischen England und Wales liegt:



Ab hier finden sich übrigens auch überall die Spuren der walisischen Sprache, die noch durchaus sehr lebendig ist und genutzt wird, abgesehen davon, dass man sie auch auf den Straßenschildern und in den Läden, Infobroschüren und dergleichen überall findet.
Eine ältere Dame, mit der wir uns länger unterhielten, erzählte, dass sie erst mit sieben in der Schule überhaupt Englisch gelernt hat. Ich muss zugeben, dass mir nicht bewusst war, wie präsent das Walisische noch ist. Okay, aber zurück zu den Büchern, auch wenn Sprachen natürlich fast genauso faszinierend sind:



Dieses Schild spricht doch schon für sich, oder?


Hay-on-Wye und Bücher, das ist eine ganz hervorragende Kombination, die sich in dem Vorhandensein von unzähligen Antiquariaten äußert. Um diese alle zu durchstöbern, bräuchte man mehrere Tage, aber zum Glück gibt es einige, die bestimmen Fachbereichen gewidmet sind, so dass man sich ein oder zwei vielleicht doch sparen kann, vielleicht. Allerdings sind es bei einer Anzahl von 24 Buchläden, immer noch ganz schön viele, in denen man stöbern kann.


Hier nur eine Mini-Auswahl, aber ich glaube, man sieht schon, dass Bücher hier in Hay-on-Wye tatsächlich keine ganz unwichtige Rolle spielen. Allerdings sollte man auch deshalb genug Zeit mitbringen, weil Bücher anscheinend tatsächlich so interessant sind, dass es auch viele viele andere Touristen nach Hay-on-Wye zieht. Noch nicht zu viele, aber zumindest im Sommer, sollte man nicht auf einen einsamen Bummel bauen, dafür ist im Ort insgesamt dann doch zu viel los.






Schier endlose Reihen von Büchern -
der Traum eines jeden Bücherliebhabers!
 Wie gesagt, in dieser Stadt nimmt man seine Bücher durchaus ernst:


Wie gesagt, hier nur drei Beispiele für  die Buchläden, die man hier findet.
Manche Läden tummeln sich in Hinterhöfen, manche sind klein und dunkel, manche sind rummelig und rumpelig, andere wiederum wohlsortiert und übersichtlich, aber das Stöbern lohnt sich fast überall.

Früher gab es noch mehr Buchläden, aber die große Konkurrenz hat leider auch zur Folge gehabt, dass einige davon im Laufe der Jahre schon schließen mussten, wie man uns in den Läden erzählte. Wir haben natürlich auch nicht alle Läden an einem Nachmittag geschafft und mussten dann doch noch schnell morgens vor der Weiterfahrt noch einmal im Ort vorbeigucken, weil es doch sehr sehr viel zu gucken gab.

Übrigens ist es auch drumherum sehr schön, abgesehen davon, dass wir auch hier schon die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Waliser schätzen gelernt haben.

Von Hay-on-Wye aus ging es dann am nächsten Vormittag weiter nach South Wales.
 



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