Je suis Charlie

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Dienstag, 18. April 2017

Die Liebe in diesen Zeiten von Chris Cleave

 

   

 

Die Liebe in diesen Zeiten von Chris Cleave

Inhalt: 

Eine große Liebesgeschichte in Zeiten des Krieges

Mary North ist jung, hübsch und aus guter Familie. In ihrem ganzen Leben musste sie noch nichts Schwereres heben als ein Cocktailglas. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sie sich impulsiv und voller Enthusiasmus in London zur Truppenunterstützung. Sie wird allerdings ganz unheroisch nur als Hilfslehrerin an einer Schule eingesetzt. Dabei lernt sie Tom kennen, der bei der Schulbehörde arbeitet. Sie fühlen sich sofort zueinander hingezogen ... Aber ihre Verlobung begegnet größeren Hindernissen als nur dem Widerstand von Marys Familie. Denn eines Tages kommt Toms Freund Alistair, der sich freiwillig gemeldet hat, auf Heimaturlaub, und sein Zusammentreffen mit Mary löst in ihnen beiden heftige, nie gekannte Gefühle aus. Doch sie werden einander so bald nicht wiedersehen. Briefe sind ihre einzige Möglichkeit, in Verbindung zu bleiben. Und bald überschattet das Drama des Krieges alles andere. Mary und Alistair sehen sich Erfahrungen ausgesetzt, die in ihrem Grauen fast unwirklich erscheinen. Wie lange werden sie noch aneinander Halt finden können?



Puh, ich habe es mehrfach versucht, aber irgendwie bin ich nicht in dieses Buch reingekommen, auch wenn mir das sonst eher selten passiert. Gerade bei Rezensionsexemplaren und dies

Eigentlich habe ich kein Problem mit einem etwas lockeren Schreibstil, der nicht zu ernsthaft ist, auch bei ernsthaften Themen nicht, wenn der Ton dabei insgesamt respektvoll bleibt, aber...und das ist ein großes Aber, in diesem Fall wirkt durch den Stil lediglich die Protagonistin sehr naiv und jung, die vermutlich gewünschte Leichtigkeit bleibt dabei aus.

Ich muss gestehen, auch wenn es vermutlich dem Denken oder der Ausdrucksweise der damaligen Zeit entspricht, dass ich auch ein Problem damit habe, wenn eine Lehrerin über einen dunkelhäutigen Schüler spricht und diesen als Nigger bezeichnet und irgendwie sind mir einfach zu viele Momente da, immer mal wieder über das Buch verteilt, so weit ich gekommen bin zumindest, wo ganz einfach beiläufig abwertend über Schüler oder andere Menschen gesprochen wird. Auch wenn das natürlich nicht das Buch und die Handlung ausmacht, aber für mich ist es ein Problem, immer wieder über solche Stellen hinwegzulesen, die mir dann auch sozusagen die Stimmung verderben.

Insgesamt gefielen mir letztlich weder die Geschichte, noch der Schreibstil oder die Personen wirklich, so dass ich es einfach nicht geschafft habe, dieses Buch weiter als bis zur Hälfte zu lesen. Vielleicht hätte der Rest das Ganze dann gerettet, dazu hätte sich aber noch sehr viel tun müssen, um das zu erreichen.

Vielleicht lese ich das Buch zu einem (viel) späteren Zeitpunkt noch einmal und finde es dann besser, aber zu diesem Zeitpunkt kann ich nur sagen, dass es leider absolut nicht mein Fall ist. 

 


 

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