Je suis Charlie

Je suis Charlie

Sonntag, 22. Dezember 2013

Der alljährliche Trubel vor Weihnachten

So, dieser recht turbulente Tag, der auf einen noch viel turbulenteren Tag folgte, neigt sich dem Ende zu und wir nähern uns nebenbei auch noch mit Riesenschritten Heiligabend! Wie ich allerdings auf die Idee kommen konnte, dass es toll sei, noch "kurz" unsere Küche bis Heiligabend zu erneuern und diverse Möbel zu lackieren, weiß ich nicht.
Aber mein lieber Mann hat wie immer bei solche Plänen mitgemacht und nun tummeln sich die Inhalte diverser Küchenschränke im Wohnzimmer - überall. Sollten die Schränke bis Weihnachten nicht mehr ganz trocken werden und eingeräumt werden können, weiß ich immerhin, wie ich den Baum dekoriere, so ein paar Tassen und glitzerndes Besteck machen sich doch bestimmt perfekt im Baum!

Wie auch immer, irgendwie ist über dem Ganzen das Lesen dieses Wochenende tatsächlich etwas kurz gekommen, aber das geht vermutlich fast allen so kurz vor Weihnachten so. Immerhin sind (fast) alle Karten schon geschrieben und die Planung für die nächsten Tage steht. Und wenn dann jetzt bald die gemütlichere Zeit kommt, gibt es doch nichts Schöneres, als sich mit einem schönen Tee und einem guten Buch hinzusetzen und die Ruhe zu genießen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch Allen wunderschöne Weihnachtstage!

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Challenges, Challenges, Challenges...

Wie überall, gibt es auch viele gute Vorsätze für 2014 in der Welt der Bücherverrückten bei LovelyBooks, daher lockten mich dort so viele Challenges, dass ich doch schwach geworden bin und mich gleich für vier verschiedene Challenges eingetragen habe.

Da lockte zum Einen " Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014", außerdem noch  "Die Challenge mit Niveau" für anspruchsvollere  Romane und damit das dann nicht zu anstrengend wird, kam noch die "Liebesroman-Challenge" hinzu. Und damit ich mich auch wirklich nicht langweile, habe ich mich dann doch noch schnell für die "Jugendbuch-Challenge" angemeldet.

Und fast wäre es mir entschlüpft, aber auch die Fantasy-Challenge "Eine Reise durch phantastische Welten" hat es mir angetan, so dass ich auch da mein Glück versuchen werde! Fünf sind es also insgesamt...

Ich bin gespannt, was daraus wird, zum Glück lese ich ja sehr viel und sehr schnell, so dass das eigentlich locker zu schaffen sein sollte, aber eine Herausforderung ist es schon. 
Davon abgesehen ist es aber natürlich auch eine ganz wunderbare Ausrede, möglichst viele neue Bücher kaufen zu müssen, egal wie viele sich hier schon so tummeln! 

Dienstag, 17. Dezember 2013

Aller Anfang....

Nachdem ich jetzt schon bestimmt eine Stunde lang hier sitze und überlege, was man alles so als ersten bedeutungsschwangeren Post auf einen noch jungfräulichen Blog schreiben kann, habe ich jetzt beschlossen, dass ich doch einfach mal losschreibe!

Eigentlich wollte ich ja nie einen Blog haben, weil es doch schon so viele gibt, aber irgendwie kam mit einer Buchrezension nach der anderen dann doch das Bedürfnis auf, sich auch noch anderweitig über Bücher auszutauschen, denn darum, genau darum soll es auf diesem Blog gehen: Bücher, Lesen und das Lesen von Büchern!

Ich freue mich immer über interessierte Kommentare oder Diskussionen, weil ich es  liebe über Bücher zu reden.
Bücher sind doch einfach eine Welt für sich, für jede Stimmung gibt es das richtige Buch, für jedes Lebensalter und jede Lebenslage. Wenn man die Seiten öffnet, geht die Fantasie auf Wanderschaft und entführt einen in ganz andere Zeiten und andere Welten.

Gelesen habe ich schon immer, immer, das heißt seit 45 Jahren minus der Zeit, die ich brauchte, bis ich mein erstes Bilderbuch halten konnte.
Früher fand man mich zum Entsetzen meiner Eltern oft auch mit einem Buch vor der Nase auf der Straße wieder, jeder Schulweg, egal wo, überall schleppte ich ein Buch mit mir herum und las. Das war nicht immer ungefährlich, aber erstaunlicherweise ist mir nie etwas passiert.
Meistens hatte ich auch mehr als ein Buch "in Arbeit" und meine Bücher fanden sich wohl verteilt überall in der ganzen Wohnung wieder, unter anderem auch gerne mal im Schrank oder im Kühlschrank.

Heute verteile ich die Bücher nicht mehr ganz so großzügig im Haus, aber dafür unterstützen mich meine beiden Töchter und lassen ihre Bücher ebenfalls überall liegen.

Da wir alle gerne lesen, tummeln sich hier mittlerweile recht viele Bücher und die Lieblingsaufgabe meines Mannes ist es, neuen Regalplatz zu schaffen. Man stelle sich also ein Haus vor mit vielen vielen Regalen und vielen vielen Büchern und mittendrin, da sitzen wir gemütlich, trinken Tee und lesen.

Mal gucken, was sich hier so ergibt, ich bin gespannt, was mich in der Blogger-Welt so erwartet!

Ira

Donnerstag, 12. Dezember 2013

„Die Rockstar-Reihe, Band 2: Blind Date mit einem Rockstar“ - Theresa Sporrer

Kennt hier jemand den ersten Band der Rockstar-Reihe etwa noch nicht? Nein? Dann würde ich doch erst mit dem anfangen, es lohnt sich nämlich! :)




Blind Date mit einem Rockstar von Teresa Sporrer 
Verlag : Impress 
ISBN: 9783646600360

Der Klappentext

Wenn sich Serena einer Sache ganz sicher sein kann, dann dieser: Rockstars sind allesamt Schweine! Ja, vielleicht hat die Sache zwischen ihrer Freundin Zoey und Acid ein Happy End gehabt, aber das war ja mal eine totale Ausnahme. Ganz anders sieht es mit seinem Bassisten Simon aus, der ihr nicht nur rein sportlich immer wieder das Herz bricht, sondern auch gerne so tut, als ob er sie nicht kenne. Mag sein, dass er wie ein junger Gott aussieht mit seinen hohen Wangenknochen, den galant geschwungen dunkelbraunen Haaren und verboten grünen Augen, sein Charakter ist trotzdem so schwarz wie der Teufel selbst. Da hilft nur eins: Ablenkung! Denken zumindest ihre besten Freundinnen, die ihr eifrig ein paar Blind Dates organisieren. Nur leider hat keiner damit gerechnet, dass Simon da bald mit von der Partie ist …



 Für Fans von Zoey und Acid, den Protagonisten des ersten Bandes "Verliebe dich nie in einen Rockstar", ist dieser Band natürlich ein Muss, auch wenn ich gestehen muss, dass ausgerechnet Serena diejenige der Freundinnen ist, mit der ich am Wenigsten warm wurde - "damals" im ersten Band und nun geht es in diesem Buch ausgerechnet um sie und Simon, den Bassisten von Acids Band. Mit ihrer Angewohnheit, von sich selbst immer in der dritten Person zu sprechen, ging sie mir teilweise etwas auf die Nerven, aber ich wollte ja nun auch unbedingt wissen, wie es weitergeht.

In diesem Buch ist Serena immer noch ganz klar Serena wie sie leibt und lebt - und manchmal auch liebt- , aber sie wuchs mir doch im Laufe des Buches ans Herz.
Auch dieser Band, auch wenn er nicht ganz an den ersten herankommt, lebt von den witzig-spritzigen Unterhaltungen und den markanten Charakteren, die in gewohnt fesselnder Weise dargestellt sind.

Der Weg dahin ist zwar sehr steinig und Serena macht es sich nicht leicht, aber irgendwann muss sie erkennen, dass Simon ja doch - halt, falsch, natürlich hasst Serena Simon inbrünstig und tut alles, um ihn zu vergraulen, obwohl er ja doch verflixt gut aussieht und...äh ja, einen absolut schrecklichen und verdammenswerten Charakter hat, jawohl!

Wer nun Sorge hat, dass Serenas Geschichte zu sehr der von Zoey und Acid ähneln könnte, dessen Sorge kann ich zwar verstehen, die hatte ich nämlich auch, aber die Autorin hat hier gut die Kurve bekommen und eine ganz andere witzige und unterhaltsame Geschichte daraus gemacht.

Dieser Band hat zwar durchaus Luft nach oben, wie man so schön sagt, aber auch er ist witzig und es lohnt sich, ihn zu lesen.

 ★★★

Sonntag, 1. Dezember 2013

Die Große Wildnis - Piers Torday



 Die Große Wildnis von Piers Torday
Aus dem Englischen von Petra Koob-Pawis


Ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-570-15796-1
Verlag: cbj


Hier einmal der Klappentext, damit Ihr wisst worum es überhaupt geht:

 In einer Welt, in der keine Tiere mehr existieren, kommt sich auch der 12-jährige Kester manchmal vor wie der Letzte seiner Art. Zumindest in dem Mentorium für Problemkinder, in dem er lebt und wo alle so tun, als sei mit ihm etwas nicht in Ordnung. Als er dann auf einen Schwarm sprechender Tauben trifft, denkt Kester, jetzt werde er völlig verrückt.

Aber diese Tiere haben ihm etwas mitzuteilen …
Sie befreien Kester und bringen ihn in die Wildnis zu einem Ort, an dem die letzten wilden Tiere verborgen vor der Welt überlebt haben. Ihr weiser Anführer, ein mächtiger Hirsch, bittet Kester um Hilfe, und gemeinsam begeben sie sich auf eine große Reise, begleitet von einem vorwitzigen Wolfsjungen, einer eitlen Katzendiva, einer tanzenden Feldmaus, einer philosophischen weißen Taube und einem eigensinnigen Mädchen namens Polly.

Ein großartiger Abenteuerroman – dramatisch, bildgewaltig und gefühlsgeladen.



Eine Dystopie für Kinder, die sich definitiv auch für Jungen eignet - das sah schon mal interessant aus! Und auch beim weiteren Reinlesen gefiel mir das Buch sehr.

Kester ist aus Gründen, die er nicht kennt, seit viel zu langer Zeit in einem Heim eingesperrt. Die Welt ist recht karg geworden, es gibt keine Tiere mehr, kein vernünftiges Essen und die Menschen müssen an sicheren Plätzen leben, um vor der "Roten Pest" geschützt zu sein, der Seuche, die die Welt so verändert hat.

Seit dem Tod seiner Mutter hat Kester kein Wort mehr gesprochen, egal wie man im Heim versucht, ihn zum Sprechen zu bewegen. Eines Tages stellt er fest, dass er nicht nur hören, kann, was die Tiere sprechen, die da auf einmal in seinem Zimmer auftauchen, sondern sie verstehen ihn auch! Ausgerechnet er soll ihnen helfen, die Welt, genauer einige letzte überlebende Tiere zu retten.
Die Tiere führen Kester auf einen gefährlichen Weg, der ihn weit fort führt von dem Mentorium, dem Heim, in dem er gelebt hat. Nicht alle möchten, dass er und seine Begleiter ihr Ziel erreichen. Kester wächst im Laufe ihrer Reise über sich hinaus, immer unterstützt von seinen Mitreisenden, einem Hirsch, einem Kakerlak, etlichen Tauben und... ja, und noch einige andere gesellen sich im Laufe der Reise zu ihnen, aber nicht alle werden ihr Ziel erreichen.

Das Buch ist fesselnd geschrieben, man schlägt wie gebannt Seite um Seite um und will wissen, wie es weitergeht.

Die Geschichte gefällt mir und auch ihre Umsetzung finde ich durchaus sehr gelungen, was mir jedoch nicht gefällt, ist das Ende, das in meinen Augen zu abrupt kommt und das ich auch nicht so ganz überzeugend finde. Nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch empfehlen und erfreulicherweise ist es auch ein Buch, dass sich sogar auch für Jungen gut eignet und einmal kein Krimi oder dergleichen ist.


 ★★★★