Je suis Charlie

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Tuesday, 28 March 2017

Gone Camping: A Novel in Verse by Tamera Will Wissinger








Blurb:

Hiking in the great outdoors, catching fish, watching the stars come out at night—camping is fun. Until it’s time to sleep. Then, Lucy wonders, what kinds of creatures lurk in the dark? With only her brother and grandpa as tent-mates, will Lucy be able to face her camping fears?
 

Filled with a variety of poetic forms—from aubade to haiku—as well as exuberant art and helpful writing tips about rhyme and rhythm, this entertaining companion to the award-winning Gone Fishing is packed with family humor and adventure. So grab a flashlight and get settled in to experience the joy of campfires, s’mores, and storytelling


This book is really great. I loved the drawings and the poems and it reminded me of the books my daughters loved most when they were small. The poems in those books made the texts special, they learned them by heart and already had a very large vocabulary at a young age. And what is more - they kept their love for language and literature and everything around it. I think that was also due to the fact that they learned that language and stories can be fun and that it is fun to play with the words and rhyme.

They would have loved this book about going camping either. We love to go camping and of course we had it all - the rustling leaves, the hedgehog coming to visit, the rats and mice - and I loved how all those fears were shown in the book and how a sleeping bag chant can help (okay, it doesn't help, when big bears get involved but that is something different, isn't it?) and other little things like that.
Different rhymes, different effects, on the whole a wonderful and adorable story that every child will love  - just beprepared that they might want to go camping afterwards!

For those who are a bit older or for the parents, there's a great part at the back of the book about the different kinds of rhymes with understandable explanations what they are, where in the book they were used and what they mean. Even if you don't want to become a poet, you may find that it is fun to play with words and rhyme along.

I really enjoyed reading this novel and loved its verses, I can definitely recommend this book!

★★★★


Friday, 4 November 2016

Hilo 01: Der Junge, der auf die Erde krachte... von Judd Winick







 Inhalt:

Mit nichts als einer silbernen Unterhose bekleidet, kracht Hilo eines Tages auf unseren Planeten und hinterlässt einen riesigen Krater. Er weiß nicht, woher er kommt und wie er auf die Erde kam. Zum Glück trifft er D.J., der sich redlich Mühe gibt, Hilo mit den Gepflogenheiten der Menschen vertraut zu machen. Anfangs verläuft alles zwar reichlich chaotisch, aber friedlich. Doch dann entdecken sie Hilos Geheimnis und stürzen in das größte Abenteuer aller Zeiten!


"Hilo 01: Der Junge, der auf die Erde krachte..." ist ein etwas chaotisches Buch, aber die Geschichte ist ausgesprochen liebenswert und ich denke, viele der als Zielgruppe angepeilten jüngeren Leser können sich mit den Helden gut identifizieren, insbesondere, da Daniel, der Junge, der den Jungen findet, der auf die Erde gekracht ist, ein ganz normaler, nicht wirklich selbstsicherer, sondern etwas eigenbrötlerischer Junge ist, dem nicht die ganze Welt zu Füßen liegt. Wer sich mit Daniel nicht identifizieren kann, findet in Gina mit ihrem Pepp noch eine schöne Identifikationsfigur - und alle anderen genießen einfach so diese spannende, toll gezeichnete und schön gemachte Story!

In Richtung Graphic Novel/Manga gehend, ist Hilo eine wirklich fesselnde Geschichte, die mit viel Bild und wenig Text aufwartet, wie das bei Comics jeder Art nun mal so ist und so vielleicht auch den einen oder anderen Lesemuffel dazu bewegen kann, zum Buch zu greifen.
Bei Comics finde ich immer die Art der Bilder wichtig, da es ja leider auch viele nicht wirklich schön gezeichnete Comics gibt. Diese hier sind fröhlich und klar gezeichnet und insgesamt sehr ansprechend.
Als Altersgruppe sind Kinder von 10 bis 12 Jahren angesetzt, allerdings denke ich, dass man auch schon jüngere durchaus für diese liebenswerten Geschichte begeistern kann, in der es auch viel um Freundschaft geht und darum, wie man sich selber wahrnimmt.

★★★★

Saturday, 28 May 2016

Das große Bärenbilderbuch von Jane Hissey




Und wo ich doch gerade bei Bären war:





Das große Bärenbilderbuch von Jane Hissey
Verlag: Ravensburger Buchverlag
ISBN: 9783473333769

 Für Kinder ab 3 Jahren


Dieses liebevoll gestaltete Buch mit seinen unwahrscheinlich lustigen und niedlichen Geschichten über den kleinen Bären und seine absolut liebenswerten Freunde, hat uns über lange Jahre begleitet. Momentan wird es zwar nicht mehr so oft gelesen, da meine Töchter mittlerweile schon lange im Teenageralter sind, aber ab und an ziehe ich es doch immer noch mal wieder aus dem Regal und stöbere ein bisschen in den Geschichten.

Der eifrige, kleine Bär, die ewig pessimistische Ente, der weise alte Bär oder irgendeine der anderen Figuren, sie sind alle sehr warm und herzlich gestaltet, ob von den Zeichnungen her oder von ihrem Charakter und ihrem Verhalten.

Die Geschichten sind einfach schön, ob der alte Bär vom Dachboden oder die Giraffe aus dem Karton befreit werden die Hose des kleinen Bären gesucht wird oder gar der kleine Bär ganz verschwunden ist, immer arbeiten die Freunde zusammen, jeder trägt auf seine eigene unverkennbare Art und Weise zum Geschehen bei und letztlich wird immer wieder deutlich, wie sehr sie aneinander hängen und sich ganz selbstverständlich helfen. Das sind Stofftiere, wie sie sich jedes Kind wünscht - und mit viel Fantasie auch selber zu Hause haben kann.

Meine Töchter und ich haben dieses Buch, dessen einzelne Geschichten auch gesondert erschienen sind, sehr geliebt und selber auch schon verschenkt, weil wir es so schön fanden, ich kann es also auf jeden Fall empfehlen!

★★★★★

 

 

Thursday, 6 February 2014

Die Schattensurfer - Hubert Wiest

Und hier ein Jugendbuch, das mich zwar nicht gänzlich überzeugen konnte, das ich aber dennoch gerne gelesen habe.



Die Schattensurfer von Hubert Wiest
Verlag : Lomoco Publishing 
ISBN: B00GSF6NUW


Der Klappentext:

Die Schattensurfer – ein Jugendroman über Geheimnisse in einer vernetzten Welt. Die vierzehnjährige Sansibar möchte endlich im Netzwerk von RUHL aufgenommen werden. Alle wollen aufgenommen werden. Ihre beste Freundin gehört längst dazu. Sansibar lernt wie besessen für die Aufnahmeprüfung. Sie ist bereit, alle Gedanken mit dem mächtigen Netzwerk zu teilen. Nur die einzige Erinnerung an ihre verschwundene Mutter will sie für sich alleine behalten. Computergenie Luan hat nur ein Ziel, Programmierer zu werden. Doch mit einem Diebstahl ruiniert er seine ganze Zukunft und muss fliehen. Sansibar will Luan helfen, oder sind es nur seine tintenblauen Augen, die sie süß findet? Auf jeden Fall hat sie Luan noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen, aber genau das behauptet Luan. Die beiden haben keine Zeit die Sache zu klären und Luan ist überzeugt, dass Sansibar ihn verraten hat. Da macht Kalawesi, der Besitzer eines Vergnügunsparks, Luan ein unglaubliches Angebot. Zum Selberlesen, Vorlesen, Zuhören, Zittern, Bibbern, Mitfiebern und Genießen! Selbst im hintersten Winkel des Internets ist vermeintlich Privates längst öffentlich. Wohin führt diese Entwicklung? Wie lange bleiben unsere Gedanken noch geheim? Oder muss das Wort Geheimnis bald aus unserem Wortschatz gestrichen werden? Was wäre wenn…? Die Schattensurfer zeichnen ein Zukunftsszenario ohne zu moralisieren oder zu werten. Abwechselnd aus der Perspektive von Luan und Sansibar geschrieben sind die Handlungsstränge ineinander verwoben und zeigen die Träume und Ziele zweier Teenager in einer oberflächlich bunten Welt. Aber sind sie auch bereit für ihre Wünsche gegen RUHL zu kämpfen? Doktor Tornham und die Sipos verkörpern das totalitäre Netzwerk. Mit Emotionen und Irrationalität gibt Vergnügunsparkbesitzer Kalawesi viel Farbe in die technisierte Welt. Ein Buch, in dem es nicht um Technik sondern um Menschen geht.



Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich habe es gerne gelesen. Es liest sich locker weg, allerdings sehe ich die Zielgruppe weniger im All-Age-Bereich, sondern schon eher im frühen Teenager- oder späten Kinderbuchalter.

Warum ich dennoch nur drei Sterne vergebe, liegt daran, dass mir zum Schluss dann doch einiges zu glatt ging, bzw. mir hier dann doch etwas zu große Fragezeichen offen blieben, wie und warum alles so funktioniert. Hier tauchen leider gen Ende doch einige größere Widersprüchlichkeiten auf, die mich zwar nur bedingt beim Lesen selbst, aber nach dem Zuklappen des Buches dann doch etwas mehr beschäftigten.

Die Sprache ist im Hinblick auf die oben beschrieben Leserschaft durchaus angemessen und gut lesbar. Die Personen bleiben leider ein wenig blass, allerdings sind Handlung und Umgebung selbst gut nachvollziehbar und plastisch beschrieben.

Sansibar, die eifrig für ihre Kristallprüfung lernt, um endlich, endlich auch einen Kristall zu bekommen und somit ein vollwertiges und anerkanntes Mitglied von RUHL werden zu können, trifft zufällig auf Luan. Luan ist zwar ein Computergenie, musste aber in die Verbotene Stadt fliehen, nachdem er beim Stehlen erwischt wurde. Warum ist Luan nur so überzeugt, dass er Sansibar aus dem Waisenhaus kennt, wo sie doch bei ihrem Vater lebt? Sie kann sich an nichts erinnern, aber er weiß ihren Namen und warum ist er sich so sicher, sie zu kennen?
Noch ehe sie weiß, was eigentlich los ist, überschlagen sich die Ereignisse und die beiden geraten in große Gefahr, als sie sich gegen das System stellen...

Trotz der Schwächen war es eine spannende, kurzweilige und fantasievolle Lektüre, die ich gerne gelesen habe.

 ★★★




Wednesday, 15 January 2014

Schneeengel - Jean Little

In meinem Winter-Weihnachtsbücher-Fundus tummelte sich dieses Jahr auch das Buch "Schneeengel" von Jean Little. Ich wappnete mich, ehrlich gesagt, innerlich ein wenig gegen Kitsch und viel Gefühl, als ich schließlich danach griff, da ich in Bezug auf Weihnachtsbücher da in letzter Zeit etwas skeptisch geworden bin. Meist gibt es von beiden Zutaten ja überreichlich, wenn sich die Weihnachtszeit nähert und nicht jedes Buch setzt das wirklich gelungen um, vorsichtig ausgedrückt. Aber - mir war danach, es zu versuchen, weil ich fand, dass die Geschichte zumindest dem Klappentext nach schön und recht vielversprechend klingt und so ein bisschen was fürs Herz ist ja auch gerade in der Weihnachtszeit nicht schlecht:
 
Die elfjährige Min ist ein Pflegekind, so lange sie denken kann. Kurz vor Weihnachten ist es wieder einmal so weit: Ihre Pflegeeltern wollen sie loswerden. Aber das ist nichts Neues. Das war schon immer so. Doch warum will die Ärztin Jess sie plötzlich bei sich aufnehmen? Jess überhäuft sie mit Aufmerksamkeiten und schenkt ihr sogar einen kleinen Hund. Kann Min es dieses Mal wagen, Vertrauen zu fassen?  




Schneeengel von Jean Little 
Gebundene Ausgabe: 258 Seiten 
Verlag: Arena (Juni 2008) 
ISBN-10: 3401062735

Mir hat das Buch gut gefallen, es ist ein sehr warmes und liebevolles Buch, das zeigt, worauf es im Leben ankommt.
Die Personen sind authentisch und schön dargestellt, so dass man mit ihnen mitfühlt und auch mit ihnen bangt, wenn die Dinge anders laufen als geplant.

Direkt vor Weihnachten beschließt Mins derzeitige Pflegemutter, dass sie sie nicht mehr haben will. Auf dem Weg zu Mins Sachbearbeiterin, kommt auch gleich der Koffer mit Mins wenigen Habseligkeiten mit, damit auch ja gleich Fakten geschaffen werden, egal ob überhaupt eine andere Pflegefamilie zur Verfügung steht.
Jess, eine Ärztin, bekommt die ganze unerquickliche Szene, die sich dann im Büro von Mins Sachbearbeiterin abspielt mit und nimmt kurzerhand Min zu sich.

Min weiß nicht, wie es ist, umsorgt zu werden und sich willkommen zu fühlen. Es fällt ihr anfangs auch sehr schwer, Jess zu vertrauen, aber mit viel Geduld und Verständnis, schafft Jess es, dass Min sich langsam öffnet. 

Es war schön Min und auch Jess auf ihrem Weg zueinander zu begleiten, ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Geschichten mag, die zwar liebevoll und herzlich sind, aber es trotzdem immer noch schaffen, nicht kitschig zu werden.

★★★★★

Sunday, 1 December 2013

Die Große Wildnis - Piers Torday



 Die Große Wildnis von Piers Torday
Aus dem Englischen von Petra Koob-Pawis


Ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-570-15796-1
Verlag: cbj


Hier einmal der Klappentext, damit Ihr wisst worum es überhaupt geht:

 In einer Welt, in der keine Tiere mehr existieren, kommt sich auch der 12-jährige Kester manchmal vor wie der Letzte seiner Art. Zumindest in dem Mentorium für Problemkinder, in dem er lebt und wo alle so tun, als sei mit ihm etwas nicht in Ordnung. Als er dann auf einen Schwarm sprechender Tauben trifft, denkt Kester, jetzt werde er völlig verrückt.

Aber diese Tiere haben ihm etwas mitzuteilen …
Sie befreien Kester und bringen ihn in die Wildnis zu einem Ort, an dem die letzten wilden Tiere verborgen vor der Welt überlebt haben. Ihr weiser Anführer, ein mächtiger Hirsch, bittet Kester um Hilfe, und gemeinsam begeben sie sich auf eine große Reise, begleitet von einem vorwitzigen Wolfsjungen, einer eitlen Katzendiva, einer tanzenden Feldmaus, einer philosophischen weißen Taube und einem eigensinnigen Mädchen namens Polly.

Ein großartiger Abenteuerroman – dramatisch, bildgewaltig und gefühlsgeladen.



Eine Dystopie für Kinder, die sich definitiv auch für Jungen eignet - das sah schon mal interessant aus! Und auch beim weiteren Reinlesen gefiel mir das Buch sehr.

Kester ist aus Gründen, die er nicht kennt, seit viel zu langer Zeit in einem Heim eingesperrt. Die Welt ist recht karg geworden, es gibt keine Tiere mehr, kein vernünftiges Essen und die Menschen müssen an sicheren Plätzen leben, um vor der "Roten Pest" geschützt zu sein, der Seuche, die die Welt so verändert hat.

Seit dem Tod seiner Mutter hat Kester kein Wort mehr gesprochen, egal wie man im Heim versucht, ihn zum Sprechen zu bewegen. Eines Tages stellt er fest, dass er nicht nur hören, kann, was die Tiere sprechen, die da auf einmal in seinem Zimmer auftauchen, sondern sie verstehen ihn auch! Ausgerechnet er soll ihnen helfen, die Welt, genauer einige letzte überlebende Tiere zu retten.
Die Tiere führen Kester auf einen gefährlichen Weg, der ihn weit fort führt von dem Mentorium, dem Heim, in dem er gelebt hat. Nicht alle möchten, dass er und seine Begleiter ihr Ziel erreichen. Kester wächst im Laufe ihrer Reise über sich hinaus, immer unterstützt von seinen Mitreisenden, einem Hirsch, einem Kakerlak, etlichen Tauben und... ja, und noch einige andere gesellen sich im Laufe der Reise zu ihnen, aber nicht alle werden ihr Ziel erreichen.

Das Buch ist fesselnd geschrieben, man schlägt wie gebannt Seite um Seite um und will wissen, wie es weitergeht.

Die Geschichte gefällt mir und auch ihre Umsetzung finde ich durchaus sehr gelungen, was mir jedoch nicht gefällt, ist das Ende, das in meinen Augen zu abrupt kommt und das ich auch nicht so ganz überzeugend finde. Nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch empfehlen und erfreulicherweise ist es auch ein Buch, dass sich sogar auch für Jungen gut eignet und einmal kein Krimi oder dergleichen ist.


 ★★★★

Friday, 29 November 2013

Mein Herz zwischen den Zeilen - Jodi Picoult




 Mein Herz zwischen den Zeilen von Jodi Picoult 

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Boje); Auflage: Aufl. 2013 (19. Juli 2013)
ISBN-10: 3414823659


Hier kommt auch gleich der Klappentext für dieses schöne Buch für junge Leserinnen ab 12:

"Hilf mir" - Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell §stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, §sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich §längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden?

"Mein Herz zwischen den Zeilen" ist schon mal optisch ein kleiner Hingucker. Das Cover ist witzig und die Hardcover-Ausstattung mit Lesebändchen wirkt sehr schön und edel.

Die Geschichte selbst wird auf verschiedenen Ebenen, bzw. aus mehreren Perspektiven erzählt, die aber deutlich durch eine andere Schriftfarbe abgegrenzt sind, so dass man als Leser nicht in Gefahr gerät, durcheinander zu kommen.

Das Buch besticht durch seine witzig-warme Handlung, den flüssigen Schreibstil und die sympathischen Charaktere.

Als Delilah auf einmal feststellen muss, dass sich ihr Lieblingsbuch verändert hat, traut sie ihren Augen kaum. Doch als dann auch noch Oliver, der heldenhaft-schlaue Prinz aus dem Buch zu ihr spricht, zweifelt sie selbst an ihrem Verstand. Da Oliver unglücklich ist und das Buch verlassen möchte, in dem er sich gefangen fühlt, fangen die Beiden an, einen Weg zu suchen, wie man ihn aus dem Buch befreien könnte. Doch so einfach ist das natürlich nicht...

Ich habe das Buch gerne gelesen, es ist eine liebenswerte und nette Geschichte für alle, die Märchen und Romantik lieben!



 ★★★★

Tuesday, 26 November 2013

Stella Menzel und der goldene Faden - Holly-Jane Rahlens

Wer "Everlasting" von Holly-Jane Rahlens kennt, weiß vermutlich schon, dass sie sehr gut schreibt, aber das ist dann auch schon die einzige Gemeinsamkeit, die diese beiden Bücher haben. "Stella Menzel" ist ein schön geschriebenes Märchen für Kinder und Junggebliebene und ganz ganz anders als "Everlasting".









Stella Menzel und der goldene Faden von Holly-Jane Rahlens
Verlag : Rowohlt Taschenbuch 
ISBN: 9783499216619 


Der Klappentext: 

Stella Alisa Menzel erbt von ihrer Ururgroßmutter Galja Nussbaum eine Decke aus blauer Seide, verziert mit silbernen Sternen und Schneeflocken, die mit einem goldenen Faden eingefasst ist. Stella liebt diese Decke und die Geschichten ihrer Familie, die damit verbunden sind. Während Stella heranwächst, erlebt auch der zauberhafte Stoff die verschiedensten Verwandlungen: vom Kleid zur Bluse, dann zur Weste, dann zur Tasche und zuletzt zu einer Schleife an einem Hut. Am Ende schenkt Stellas Mutter ihrer Tochter ein selbstgemachtes Buch mit allen Geschichten und Bildern dieses Stoffes - das Buch, das der Leser in den Händen hält.





Ein wunderschönes Buch, das den Leser mit einer märchenhaft anmutenden Erzählung über eine Familie und über das, was eine Familie und ihre Wurzeln ausmacht, verzaubert.

Der Leser begleitet sowohl Stella als auch den wertvollen Seidensatin, den einst Stellas Urgroßmutter bestickte, auf einer langen und turbulenten Reise durch die Zeit.
Wie aus einem großen Stück Stoff, der einem kleinen Mädchen gehört, im Laufe der Jahre ein immer kleiner werdendes Stück Stoff eines immer älter werdenden Mädchens wird und wie dieses Stück Stoff die bewegte Geschichte der Gamilie repräsentiert, wird hier wunderbar dargestellt.
In einer auch für jüngere Leser gut verständlichen und sehr liebevollen Weise, erzählt Holly-Jane Rahlens diese Geschichte, die nicht nur Kinder verzaubern kann. 

Der goldene Faden, der die Geschehnisse vom Anfang bis zum Ende verbindet oder -wie Stellas Mutter es formuliert: Der goldene Faden, der unsere Vergangenheit mit unserer Zukunft verbindet - zieht sich auch illustratorisch durch das gesamte Buch, das auch sonst einfach schön gestaltet ist. EIn Buch zum Blättern, Lesen, Stöbern und Lieben - und vielleicht auch eine Inspiration, die eigenen Erinnerungen ein wenig zu sammeln und weiterzugeben.

 ★★★★★