Je suis Charlie

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Tuesday, 25 September 2018

Stern des Nordens von D.B.John






Inhalt:

Undercover im Land der Lügen. Eine tödliche Mission in Nordkorea, eine junge CIA-Agentin auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester.

Washington DC, 2010: Zwölf Jahre ist es her, dass Jenna Williams' Zwillingsschwester an einem Strand in Südkorea spurlos verschwand. Als die CIA die frischgebackene Agentin auf eine geheime Mission nach Nordkorea schickt, ist sie fest entschlossen, die Wahrheit über ihre Schwester herauszufinden.

Ein Dorf in der nordkoreanischen Provinz: Bäuerin Moon kämpft ums Überleben. Als sie ein Hilfs-Paket mit Lebensmitteln aus dem Ausland findet, macht sie den Inhalt auf dem Markt zu Geld. Für ihre Furchtlosigkeit wird sie von den anderen Frauen bewundert, von der Polizei argwöhnisch beobachtet. Als eine der Marktfrauen verhaftet wird, entwickelt sich Moon zur Stimme des Widerstands.

Pjöngjang: Anlässlich einer Beförderung wird die Familiengeschichte des Parteifunktionärs Cho durchleuchtet. Denn Karriere machen darf nur, wer über drei Generationen einen tadellosen Hintergrund nachweisen kann. Was dabei ans Licht kommt, lässt den linientreuen Anhänger Kim Jong-Ils alles in Frage stellen, woran er jemals geglaubt hat. Als Cho die Amerikanerin Jenna Williams kennenlernt, ahnt er nicht, dass sie undercover für die CIA in Einsatz ist. Und welche Ereignisse ihre Begegnung in Gang setzen wird ...


Wow, dieser Thriller hat es in sich! Ich muss sagen, dass ich eigentlich einfach nur mal kurz reinschnuppern wollte....zugeklappt habe ich dieses Buch dann erst wieder über 500 Seiten später. Auch wenn es zwischendurch zu kleinen Längen kam, zog es mich in seinen Bann und ließ mich bis zum Ende nicht wieder los.
Das Buch ist nicht ohne, wir reden hier nicht über einen Ausflug zum Ponyhof sondern von einem totalitären Regime, das von menschenverachtenden Strafen und politischer Willkür geprägt ist. Wieviel davon realen Ereignissen und Lebensgeschichten nachempfunden ist, verrät einem das sehr aufschlussreiche und interessante Nachwort, das man allerdings wirklich erst zum Schluss lesen sollte, um nicht zu viel zu verraten.
Das Regime und die Menschen, die ihm ausgesetzt sind, werden hier sehr eindringlich dargestellt. Anfangs war ich etwas verwirrt, weil irgendwie zu viele Handlungsstränge gleichzeitig erzählt werden, aber irgendwann wurde dann auch mir klar, dass diese Erzählstränge alle ihre Berechtigung haben.
Jennas Suche nach ihrer Zwillingsschwester setzt viele Ereignisse in Gang, die den Leser in Atem halten, aber auch das Schicksal der anderen Figuren beschäftigt einen auch über das Buch hinaus.
Trotz der erwähnten kleinen Längen ist das Buch wahnsinning spannend und informativ geschrieben, so dass ich es uneingeschränkt empfehlen kann!

★★★★
 
 
 

Monday, 11 September 2017

On the Chase (Rocky Mountain K9 Unit #2) by Katie Ruggle













Blurb:

After witnessing a horrifying crime, Kaylee is forced to flee to a small Colorado mountain town and take on a new identity. There she becomes Grace, a dog kennel worker trying to avoid the dangerously attractive K-9 Officer Hugh Murdoch.

When an accident leaves Hugh and his K-9 partner, Lexi, on desk duty, both are anxious for Hugh to heal. Until then, the highlight of his day is teasing the beautiful but mysterious new kennel employee. Their simmering attraction fuels a passionate kiss—interrupted by a sniper’s bullet. With targets on both of their backs, Grace and Hugh will do whatever it takes to stay alive…not realizing the most dangerous threat of all is hiding right in front of their noses.


 
Oh my goodness, I really really loved this book! First thing I did when I had finished it, was to go online and look for the other books by the author and of course, the first book in this amazing series.

Fast-paced, witty, with a great story line and really amazing characters, this book drew me in from the first page on and I didn't put it down until the end. Since I've read it that first time, I've read the first book and I've reread this book, I have listened to the audio book of the first one and then I was waiting rather impatiently for the audio book of "On the Chase".

Hugh and Grace are a wonderful couple with lots of chemistry and sparks and I was either turning the pages faster and faster because I just needed to know what would happen next or I was laughing out loud because of something Hugh said or did.
And seriously? I just love all those other characters, Jules Jackson and her siblings, Theo Bosco, Otto - they are vivid, very much alive and lovable and, oh, don't forget about Lexi and Viggy, I think, I fell in love with those two as well.

Right now I can't wait till the next book in this series releases - soooo.....just in case, I haven't mentioned it before, I really loved reading this book and I can definitely recommend "On the Chase" as well as the first book "Run to Ground". Both books are part of the series but they can easily be read as standalones, well, apart from the fact that they are highly addictive, of course.


★★★★★
 
 
 
 

Thursday, 27 July 2017

Blogtour mit Gewinnspiel - Ein unmöglicher Mord von Rob Reef





BLOGTOUR



*Ein unmöglicher Mord*

von 

*Rob Reef*



Inhalt:

England, 1938: Der Literaturprofessor und Gelegenheitsdetektiv John Stableford freut sich auf ein paar unbeschwerte Tage in der Bibliothek seines Schwiegervaters, dem Vikar von Upper Biggins. Doch als seine Schwägerin im Garten des Pfarrhauses einen mit einem Hakenkreuz markierten Golfball findet, ist es mit der Idylle schlagartig vorbei. Der skandalöse Fund führt John in das benachbarte Herrenhaus, wo ihn sein Freund Dr Holmes erwartet. Noch am selben Abend bricht der Hausherr Sir Edmund Rogie unter rätselhaften Umständen während eines Banketts zusammen. Doch damit nicht genug. Am folgenden Tag geschieht ein Mord, der so unmöglich zu sein scheint, dass Stableford an seinem Verstand zu zweifeln beginnt.



Wieder einmal zeigt sich Rob Reef auch in diesem Band der  Stableford-Krimis, dass er einfach richtig gute Krimis schreiben kann.

Wer intelligente Krimis im Stil der klassischen britischen Kriminalliteratur liebt, wird auch die Bücher von Rob Reef lieben. Gekonnt spielt er mit den Klischees des Genres und lässt Anspielungen auf die Werke Agatha Christies und anderer bekannter Autoren einfließen. Geschickt aufgebaut, intelligent konstruiert und gut geschrieben, ist auch dieser Band wieder, ebenso wie seine Vorgänger, ein echter Lesegenuss, wobei man dem Buch sowohl von der schönen Aufmachung mit dem farbigen Schnitt als auch vom Inhalt her, immer wieder anmerkt, dass hier ein Autor am Werk ist, der Bücher und das Lesen liebt.

Zwischendurch zeigt Rob Reef dem Leser auch in diesem Buch immer wieder, dass seine Charaktere sich dessen bewusst sind, wie sehr das von ihnen erlebte Geschehen an einen Kriminalroman erinnert. Immerhin sind Landhausmorde, wie auch Stableford feststellt, ein beliebtes Motiv für einen klassischen Krimi. Allerdings gelingt es, entgegen seiner Ansicht, dass das möglich sein sollte, in diesem Fall nicht allen Anwesenden ein Wochenende auf dem Lande unbeschadet zu überstehen...


Ganz im Sinne des Fair Play, versteckt der Autor die Hinweise auf den Täter so geschickt, dass man als Leser eifrig am Miträtseln ist, immer überzeugt, jetzt endlich zu wissen....oder doch nicht. Ebenso wie auch Stableford, ging es auch mir des Öfteren so, dass gerade mein letzter Verdächtiger sich irgendwie doch als unverdächtig erwies. Oder vielleicht doch nicht? Wieder einmal arbeiten die berühmten, kleinen, grauen Zellen auf Hochtouren!

Ein unmöglicher Mord ist ein weiterer spannender, humorvoll und intelligent geschriebener Roman in der Reihe um Stableford und Harriet, immer mit dabei ist natürlich auch Holmes, mit dem Stableford bei der Lösung seiner Fälle zusammen arbeitet. Oder Holmes mit ihm, wie auch immer.
Das Geschehen lehnt sich an reale historische Ereignisse an, auch hier überzeugt der Autor wieder mit Sachkenntnis und bindet diese Ereignisse mit geschickter Hand in das Geschehen ein.

Wie auch die anderen Bücher der Reihe, ist dieses Buch zwar ein Buch, das auch Golfspieler lieben dürften, aber es ist auch ein wunderbarer Krimi, der auch Nicht-Golfspielern viel Freude bereiten wird. Und keine Sorge, hinten im Buch findet sich auch ein Glossar, wenn Ihr also über einen Golfbegriff stolpert, der Euch nicht geläufig ist, einfach hinten nachgucken!



★★★★




Golf? Golf! 

Was hat es denn nun mit diesem Sport eigentlich auf sich, der seit etlichen Jahrhunderten so viele Leute in seinen Bann gezogen hat und auch in unserem Buch hier doch eine ziemlich große Rolle spielt, wie man ja schon dem Namen "Stableford" anmerkt, der sich auf eine bestimmte Zählweise bezieht?

Ich habe selber erst einen Schnuppertag auf dem Golfplatz hinter mir, aber ich dachte, ich gucke mir diesen Sport doch mal im Rahmen dieser Blogtour ein wenig genauer an. Nicht zu genau, weil - wie gesagt, ich bin auch Laie. Und ich weiß, dass wir beim nächsten Golfen mit den Kollegen meines Mannes auch wieder dabei sein werden, weil es irgendwie doch Spaß gebracht hat, auch wenn unsere Schläge nicht immer von unmittelbarem Erfolg gekrönt waren.


 

Aber so im Laufe des Tages, gab es dann doch immer öfter mal einen Schlag, bei dem man den Ball traf und er sogar (zumindest annähernd) in die richtige Richtung rollte. Die natürlich ausgesprochen seltenen Male, wo ein Stück Rasen mit durch die Gegend flog....well, don't mention it, right? Wir wurden (fast) alle ziemlich gut darin, in Windeseile Rasen wieder einzufangen und wieder festzuklopfen. Übrigens haben diese herumfliegenden Rasenstücke sogar einen eigenen Namen. Es kommt also wohl nicht nur bei uns des Öfteren vor, dass Rasen herausgeschlagen wird. Die Etikette gebietet auch, diese sogenannten "Divots" wieder einzusetzen und den Boden wieder zu ebnen, damit nachfolgende Golfer keine störenden Kuhlen im Boden vorfinden, die ihr Spiel behindern.

Zeit muss man haben, um Golf zu spielen, weil so eine Runde auf dem Platz bis zum 18. und somit letzten Loch durchaus einige Stunden braucht. Im Netz fand ich Vorgaben von "ungefähr viereinhalb Stunden" oder sowas, auf dem Platz, wo wir waren, war die Rede von fünf bis sechs Stunden. Nicht zuletzt ist das ja auch eine Frage des Könnens. Wer spielen kann, braucht natürlich weniger Schläge und ist schneller am Ziel. Wir haben uns deshalb auch bei unserer ersten Runde lieber an einer verkürzten Strecke versucht und - trotzdem noch ganz schön lange gebraucht!

Es gibt anscheinend einen Golfplatz, auf dem man laut dem Golfsportmagazin für 114m zumindest für die Hälfte des Jahres sogar über eine Stunde, bzw. 65 Minuten braucht. Der Abschlag des neunten Lochs liegt in Kanada und das Grün, sprich, das "Spielfeld" dahinter, auf dem sich auch das zu treffende Loch findet, liegt im US-Bundesstaat North Dakota. Dadurch, dass North Dakota eine Sommerzeit hat und Saskatchewan nicht, sind 65 Minuten für diese 114 m zumindest im Sommer normal.


 

Die Ursprünge des Golfs sind nicht ganz eindeutig geklärt, zwar ist St. Andrews in Schottland einer der ersten bekannten Golfplätze und es deutet vieles daraufhin, dass Golf in dem Sinne, in dem wir es kennen, aus Schottland kommt, aber auch in den Niederlanden, Frankreich, Belgien und sogar im alten Ägypten, Japan und dem alten Rom scheint es zumindest ähnliche Spiele, bzw. dessen Vorläufer gegeben zu haben, wie entsprechende Abbildungen andeuten.

Erhalten geblieben ist uns allerdings in der Hauptsache wohl die schottische Variante, in den Ländern außerhalb der britischen Inseln, wurde Golf wie wir es kennen, erst im Laufe des 19., bzw. 20. Jahrunderts (wieder) eingeführt.

(Quelle: http://www.golf-index.eu/outs/golfgeschichte/language/de)

 

Die Anfänge des Golfs und der dazugehörigen Sportgeräte, sahen allerdings  wohl eher  etwas rustikaler aus. Aus den frühesten Anfängen mit Stöcken und Steinen, entwickelten sich wahrscheinlich noch einige andere Spiele wie etwa Hockey oder Croquet, um nur zwei Beispiele zu nennen. Man muss zugeben, dass das Spielen damit vermutlich noch ungenauer war als bei Anfängern heute, aber wen das Fieber packt, der nimmt alles, was sich bietet.

Okay, Gartengeräte sind vielleicht sicher, aber wer weiß. Immerhin ging die Begeisterung  für Golf im 15. Jahrhundert in Schottland sogar so weit, dass König James II das Schottische Parlament 1457 anhielt, Golf zu bannen, weil das intensive Golfspielen die Leute von ihren Pflichten, insbesondere von ihren militärischen Übungen abhielt. 

Dieser Bann wurde dann sowohl 1471 unter James III und noch einmal 1491 unter James IV erneuert, was irgendwie wohl dafür spricht, dass er nicht wirklich viel gebracht hat. 

Auch in den folgenden Jahrhunderten gibt es immer mal wieder Hinweise darauf, dass die Leidenschaft für das Golfspiel dazu führte, dass die Leute ihre Pflichten vernachlässigten. Es gibt beispielsweise sogar ein Gemälde von 1896, das Golfer zeigt, die am Feiertag von einigen recht streng und finster dreinblickenden Geistlichen beim Spielen gestört werden und das Protokollbuch der Versammlung der Kirchenältesten in Perth berichtet 1604 von sechs Jungen, die dabei erwischt worden waren, dass sie Golf gespielt hatten, statt in die Kirche zu gehen.

Heute sehen die Schläger, die sogenannten Eisen, natürlich ein wenig anders aus als zu den Anfangszeiten. Eine gewisse Vielfalt prägt das Bild, da es für nahezu jede Situation und jede Schlagvariante bestimmte Eisen gibt. 

Im Basisschläger, der für den Abschlag verwendet wird, haben sich allerdings die Ursprünge des Golfschlägers noch ein wenig in der Bezeichnung erhalten. Das sogenannte Holz besteht heute zwar nicht mehr aus Holz, aber der Name blieb ihm erhalten. 

Vom Wedge (= Keil) hat man vielleicht auch schon einmal etwas gehört, dieser wird für kurze Schläge und die (verzweifelten) Schläge, um aus der Sandgrube, dem Bunker, herauszukommen, verwendet. Auch hier gibt es natürlich diverse Varianten, die wahlweise dem eigenen Stil oder auch den Gegebenheiten Rechnung tragen. 

Und schließlich gibt es noch den Putter, mit dem man vorrangig versucht, den Ball auf dem Boden zielgerichtet vorwärts zu bringen.

 

Um die ganzen verschiedenen Schläger dann auch auf dem Platz zu transportieren, gibt es zwar auch Taschen, allerdings, wenn man sich die Vielzahl der Schläger anguckt und daran denkt, dass diese aus Metall hergestellt sind, wundert es vermutlich nicht, dass es mittlerweile auch kleine Handwagen dafür gibt. Die Caddies, die spätestens bei den Turnieren die Schläger der Spieler tragen, sind aber vermutlich vielen ebenfalls ein Begriff. Immerhin hat auch jemand wie Bernhard Langer, von dem, denke ich, fast jeder schon gehört hat, ebenfalls als Caddie gearbeitet, bevor er zum Golf-Profi wurde. 

 



Die eigentlichen Regeln erläutere ich hier nicht, da ich denke, dass das diesen Rahmen einfach sprengt (und ich selber auch nur abschreiben könnte, was nicht wirklich sinnvoll wäre), aber der Deutsche Golfverband hat eine Seite, auf der man diese gut nachlesen kann, falls jemand doch noch mehr darüber hören möchte. Die Grundzüge des Golfs sind, denke ich, wohl jedem durchaus bekannt. Letztlich geht es darum, den Ball möglichst schnell mittels geschickter Schläge von einem Loch ins nächste zu bringen. Ganz grob formuliert.





Was ich noch interessant finde, ist die Tatsache, dass Golf bei den Olympischen Spielen 1900 in Paris und 1904 in St. Louis als olympische Sportart vertreten war, dann aber erst wieder 112 (!) Jahre später, sprich bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. In Rio de Janeiro waren dann auch 120 Golfer aus ca. 40 Ländern vertreten. Bei den Olympischen Spielen in Paris "damals"  traten übrigens das erste Mal auch Frauen zum Wettkampf an. 

Sehr nett fand ich, dass der International Golf Federation zufolge, anscheinend Margaret Abbot, eine Amerikanerin, die gemeinsam mit ihrer Mutter gerade Paris besuchte, während dieses Besuchs zu einem Wettkampf antrat und als Siegerin vom Platz ging, den sie für die Pariser Damenmeisterschaften hielt. Erst nach ihrem Tod, 55 Jahre später, wurde bekannt, dass sie tatsächlich die erste weibliche, amerikanische Olympiasiegerin war und es sich bei diesen Damenmeisterschaften um die Olympischen Spiele handelte!


Bei den OlympischenSpielen 1936, war Golf schon keine olympische Disziplin mehr, allerdings lud der deutsche Golfverband Ende August des Jahres Spieler aus 36 Ländern zum "Großen Golfpreis der Nationen" nach Baden-Baden. Dieses Ereignis wird denjenigen schon ein Begriff sein, die bereits die Chance hatten, Ein unmöglicher Mord zu lesen, da dies, genauer das Ergebnis dieses Turniers, keine ganz kleine Rolle in "unserem" Buch hier spielt. Wer den berühmten bernsteingeschmückten Teller, die Trophäe dieses Turniers einmal bewundern möchte, kann einmal *klicken*. 2012 wurde diese Trophäe für stolze 21000 Euro versteigert.

 


Die Gewinnspielfrage

Sommer, Sonne, Golfplatz  - oder doch lieber Strand? Wofür entscheidet Ihr Euch?

 (Es gibt übrigens keine falsche Antwort. Bevor ich zu diesem Schnuppertag entführt wurde, konnte ich mir zum Beispiel nicht ernsthaft vorstellen, dass es irgendwie Spaß bringen könnte, bei Wind und Wetter irgendwelche komischen Metallschläger über einen Golfplatz zu schleppen, aber irgendwie hat es was... )

 Für jede Antwort erhaltet Ihr ein Los. Außerdem gibt es ein weiteres Los pro Teilnehmer und Tag, wenn Ihr in Euren Social Media über die Aktion postet, sprich, pro Tag könnt Ihr auf zwei Lose kommen. Bitte gebt hier dann auch an, wo Ihr über die Blogtour gepostet habt.


Verlost wird je 1 Buch unter 10 Teilnehmern. Das bedeutet: bei 1-10 Teilnehmern gibt es einen Gewinner; bei 11 bis 20 Teilnehmern, 2 Gewinner; bei 21 - 30 Teilnehmern drei und bei über 30 vier Gewinner usw. usw. usw. 

Das Gewinnspiel  läuft bis zum 8. August, am 9. August findet dann die Auslosung statt. Die Gewinner werden auf den teilnehmenden Blogs bekanntgegeben.


Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.  
Keine Barauszahlung des Gewinns möglich.
Für einen Verlust auf dem Versandweg wird keine Haftung übernommen
und
der Rechtsweg ist wie üblich ausgeschlossen.


 

Copyright für die Bilder liegt bei mir und einem Kollegen meines Mannes, der für uns unsere ersten Versuche auf dem Golfplatz festgehalten hat.

 

Friday, 21 July 2017

Bereit für eine Blogtour? #EinunmöglicherMord




Erinnert Ihr Euch an die Stableford-Krimis von Rob Reef?

Der dritte Band ist da!

Ihr wollt mehr darüber wissen? 

Montag  startet die Blogtour bei nef von den Buchjunkies und am Freitag erfahrt Ihr bei mir etwas über das Buch - und über Golf. 

Oh - und Augen auf, es gibt etwas zu gewinnen! Auf jedem Blog findet Ihr eine Gewinnspielfrage, je öfter Ihr teilnehmt, desto besser sind Eure Chancen! 

Viel Glück!





Tuesday, 9 May 2017

Wrong Turn, Right Direction (The Bourbon Street Boys #4) by Elle Casey










Blurb: 


Tamika Cleary takes a wrong turn up a one-way street—and straight into Thibault Delacroix’s leg as he steps into the road. But Mika’s in a hurry, and she certainly doesn’t have time for a guy who can’t even look both ways before crossing, even if he does have a cute face, a body to die for, and the darkest, thickest eyelashes she’s ever seen.
Unfortunately for Mika, fate has other ideas. When she’s threatened by her employer, a Russian mafia boss known as “The Thief”, she’s forced to accept Thibault’s help. As the co-owner of the Bourbon Street Boys security firm, he believes he can keep her safe. But Mika has a whole load of trust issues—and the pushier Thibault is about helping, the more stubbornly she tries to resist.
Mika may have taken a wrong turn the day they met, but will she finally let someone steer her in the right direction?
 


I have been waiting for this book ever since I read the last page of the previous book  - and believe me, waiting that long wasn't easy. When I bought the first book of the series in December, I read it - and went back to download the next. And the next. And then the wait began. And it was hard. Fortunately I found "Shine not burn" by Elle Casey that turned out to be as funny and witty and gripping and page-turning in its own way as the books of the "Bourbon Street Boys" - Series but nevertheless I just couldn't wait for this book to get out.
Was it worth the wait? Hell, yessss....
From the first page on, this book got me and kept me glued to my reader till the very last page. I laughed and cried and I was upset and I was afraid and I was furious and - I loved every single page.
When Mika takes the wrong turn, this may just turn out to be the right direction, despite it being a one-way-street. in the other direction. And, well, despite the man she just hit with her car. Yes, even though every thing might turn out to be just the right thing and the right direction, no matter how bad it looks.
Unfortunately her up-to-now-but-not-any-longer employer didn't get the message and things get really bad but with Thibault at her side, how could Mika go wrong?
Fortunately the guys from Bourbon Street Security have some experience dealing with bad guys and when Thibault realizes that Mika is in danger he won't stop till she is safe.
Another wonderful book in a great series that just priveds the perfect mix of fun and action spiced with a lot of romance - I love it!

★★★★★




Tuesday, 28 February 2017

Camp 21: Grenzenlos gefangen - Rainer Wekwerth



Neulich landete doch was in meinem Briefkasten, erinnert Ihr Euch?



 

Camp 21: Grenzenlos gefangen

ein weiteres geniales Jugendbuch veröffentlicht!
Inhalt:

Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum
und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander
gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen.
Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die
Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der
Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht
stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht.
Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die
Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden
für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen
zu geben scheint.


Grenzenlos....

...wow. Das war das Erste, was mir nach dem Zuklappen des Buches einfiel. Vorher kam ich nicht wirklich zum Denken (okay, ich gebe zu, ein "Wow" besticht jetzt auch nicht unbedingt durch geistige Originalität, das Denken war da noch etwas eingeschränkt), sondern musste unbedingt das Buch weiter lesen.

Spannungsgeladen, fesselnd und temporeich, zieht das Buch den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann. Immer mehr wird deutlich, dass sich hinter Camp 21 noch viel mehr verbirgt, als dem -eh schon leicht mitgenommenen- Leser, der um Mike und Kayla, die beiden jugendlichen Protagonisten fürchtet, auf den ersten Blick klar wird. Auch das Schicksal von Steve und Mikes Bruder Ricky, beschäftigt den Leser.

Sehr bald nach ihrer Ankunft im Camp 21, wird Kayla und Mike klar, dass in diesem so genannten Erziehungslager so einiges nicht stimmt. Zwar gibt es scheinbar schlimmere und härtere Lager als dieses Camp, aber was genau hat es mit den Handfesseln auf sich, die unsere beiden Protagonisten aneinander ketten? Und warum wirkt der betreuende Arzt immer unruhiger? Und nicht zuletzt - können die beiden irgendjemandem in diesem Camp vertrauen? 

Sehr schön finde ich, wie die langsam erwachenden Gefühle der beiden Jugendlichen (nicht zu viel für die männlichen Leser und genug für die weiblichen Leser, denke ich) die doch ziemlich harten Erfahrungen und Erlebnisse geschickt ausbalancieren. Außerdem finde ich es sehr gut, wie hier auch mit der brutalen Realität des Lageralltags umgegangen wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendbüchern, die mir in letzter Zeit untergekommen sind, erfährt und erlebt man als Leser zwar, dass einige heftige Dinge passieren, aber es ist nie so, dass sich das Geschehen sozusagen in der Brutalität suhlt. Man weiß was passiert, man schluckt, aber es stößt nicht ab oder wird endlos ausgebreitet. 

Spannend und zeitgemäß, toll geschrieben und einfach nur rundum gut! Ein wirklich geniales Buch, das auch lesemuffelige Jugendliche begeistern wird!

Oh,  und merke bitte  - unterschätze nie Macht des Internets, selbst wenn ein Blog nur ganz klein ist, der millionste Klick ist nicht weit!


★★★★★



 
 

Saturday, 4 February 2017

From London with Love: Rebellious Brides (Rebellious Brides #3) by Diana Quincy











Blurb:

Emilia St. George is moments away from marrying the admired grandson of a duke when the man who once jilted her decides to kidnap her at the altar. It’s the second time in five years Hamilton Sparrow has ruined her wedding day, and Emilia isn’t about to forgive him. The mere sight of her ex-fiancé revives painful memories—and, most regrettably, aching desires that refuse to be ignored.

Scanning the guests at Emilia’s wedding, Sparrow spots a familiar face: an assassin he recognizes from his days as a spy in France. Whisking Emilia away, he’s pleasantly surprised by her newly formed curves. Could this be the same flame-haired slip of a girl once promised to Sparrow? And does the fop she still insists on marrying realize what a prize she is? True, Sparrow left Emilia at the altar. But he’s afraid that the only way to right that particular wrong is to risk the one thing he’s always guarded: his heart.



I really, really, really love this series. Starting with Spy Fall, every one of those books kept me glued to my reader and I didn't put it away till the last page was read.

When Sparrow kidnaps Emilia right from the altar where she was just about to get married to a duke's son, he doesn't do that, contrary to what Emilia might think, because he has a habit of breaking up weddings for sport.
Of course, Emilia might be a bit a bit touchy there as he was the last one who left her standing at the altar but facts count, don't they? And he couldn't have let her marry somebody when her life seems to be in danger, right? So...no matter how good his intentions were, right now it leaves him with a very unhappy Emilia and also (too) much time for some realizations of his own.
Needless to say, this series being as amazing as it is, nothing is as simple as it might look and very quickly it's not just their lives at risk but also their hearts.

I love those amazing, complex characters and the well written, gripping story - a wonderful book, that I can definitely recommend!

★★★★★



Wednesday, 11 May 2016

Moffenkind - Jörg Böhm







Moffenkind von Jörg Böhm
Verlag : Der Kleine Buch Verlag 
ISBN: 9783765088087


Blurb:

Feierlich tritt das neue Kreuzfahrtschiff Star of the Ocean von Hamburg aus seine Jungfernfahrt zu den Metropolen Europas an. Mit an Bord ist Wilhelmina Nissen, Matriarchin der Familie und Chefin der Hamburger Kaffeerösterei Nissen & Brook. Sie hütet ein schreckliches Geheimnis, das bis in die Kriegswirren von 1942 zurückreicht. Auch Eva Bredin begleitet ihre Großtante auf die Reise in die eigene Vergangenheit. Und sie ist einer Sache auf der Spur, die mit dem mysteriösen Verschwinden ihrer Freundin Sanne vor zwanzig Jahren zu tun hat. Doch während der Kreuzfahrt werden ausgerechnet die beiden Passagiere ermordet, die Eva der Wahrheit ein großes Stück näherbringen sollten, und die dunkle Familiengeschichte wird ihr zum Verhängnis...


Auch "Moffenkind" ist wieder ein gelungenes Werk aus der Feder von Jörg Böhm, das mit vielen unerwarteten Wendungen und einer Vielzahl (falscher?) Fährten aufwartet.

Als die Familienmitglieder der angesehenen Hamburger Kaffeerösterei Nissen nebst ihrem Konkurrenten Lutz Darling und seiner Frau (und nicht zu vergessen die beiden Möpse der Dame) sich an Bord der "Star of the Ocean" begeben, um hier im Rahmen der Jungfernfahrt den 90. Geburtstag der tyrannischen Matriarchin Wilhelmina zu begehen, ahnen sie nicht, dass bei Weitem nicht alle Mitglieder auch wieder lebend zurückkommen werden. Allerdings  stirbt keiner von ihnen eines natürlichen Todes,  im Gegenteil. Langsam, aber sicher wird deutlich, dass die Ursache für die Morde auf Geschehnisse der Vergangenheit zurückgehen und ganz langsam entwirrt sich ein Gespinst aus Tragödien, Verlusten, Verrat, und Mord, das viele Jahrzehnte zurückgeht.

Eva, die Urenkelin Wilhelminas, beginnt zu ahnen das aus irgendwelchen Gründen das Verschwinden ihrer ehemaligen besten Freundin Sanne 20 Jahre zuvor in Verbindung mit Evas Familie steht. ihr zur Seite steht Pieter de Jong, der  Sicherheitsoffizier des Kreuzfahrtschiffes.  Je tiefer die beiden graben, desto mehr Leichen finden sie - im wahrsten Sinne. Irgendwie scheinen auch Pieter de Jong und seine Familie mit in die Angelegenheit verwickelt zu sein. Leider müssen Peter und Eva feststellen, dass es manchmal sicherer sein kann schlafende Hunde ruhen zu lassen,  denn bald schon wird es gefährlich sehr gefährlich. Ein Mörder, der nichts mehr zu verlieren hat, alte Geheimnisse, die alles vernichten -  und drumherum viele falsche und intelligent gelegte Fährten, die die Spannung hochhalten und das Buch zu einem Lesegenuss werden lassen.

Auch die Charaktere sind wieder einmal bemerkenswert. Ob die mehr als garstige Wilhelmina, die die ganze Familie mit eiserner Faust regiert und  schon manchen unglücklich gemacht hat oder die unsichere Charlotte, deren Ehe Wilhelmina zerstört hat, Eva, die sich unbeirrt ihren Weg bahnt oder wer auch immer - es sind ausnahmeslos interessante und gut gezeichnete Charaktere.
"Moffenkind" ist insgesamt wieder ein gut gestrickter, fesselnd und intelligent geschriebener, Krimi, den ich sehr gerne gelesen habe.

★★★★★

 

 

Saturday, 30 January 2016

Canterbury Serenade - Gitta Edelmann



Und das Buch selbst, um das es bei der Blogtour ging, 
soll natürlich auch nicht unerwähnt bleiben:









Canterbury Serenade von Gitta Edelmann 
Verlag : Goldfinch 
ISBN: 9783940258502

Inhalt: 

Die erfolgreiche Autorin Ella Martin recherchiert für ihre neue Romanreihe in Canterbury. Als sie beim Einkaufen auf deutsche Touristinnen trifft, die ihre Reiseleiterin Eve vermissen, bietet sie ihnen an, für sie zu dolmetschen. Auch die Polizei und das Reisebüro benötigen ihre Deutschkenntnisse und im Nu steckt Ella mitten in den Ermittlungen zu einem Raubüberfall, dem die Reiseleiterin Eve zum Opfer gefallen ist. Dabei will Ella eigentlich nur ihren Roman schreiben. Doch langsam, aber sicher kommt ihr der Verdacht, dass Eve ermordet wurde. Neben der Aufklärung des Verbrechens muss Ella auch entscheiden, ob sie nach Bonn zurückkehren oder in Canterbury bleiben soll. Dort hat sie nicht nur Freunde gefunden, sondern auch einen Mann, der gern mehr für sie sein möchte … Ein neuer Fall für Ella Martin im malerischen Canterbury!

Canterbury Serenade, ein weiterer Krimi aus dem Goldfinch-Verlag, besticht wie die anderen Krimis des Verlags, die ich bis jetzt gelesen habe, durch eine intelligente Handlung und eine geradezu gemütliche Atmosphäre, bei der dennoch Spannung aufkommt, ohne dabei allerdings die Straßen Canterburys mit Blut und Leichen zu pflastern. Sprich, es ist ein gut geschriebener Wohlfühlkrimi, den man gerne bei Tee und Scones genießt.

Es lohnt sich zwar durchaus,  Canterbury Requiem, den ersten Band der Reihe zu lesen, dies ist jedoch für das Verständnis des Buches für mein Empfinden nicht notwendig. Zwar wurde ich durchaus neugierig, was sich denn alles so zugetragen hat, aber ich hatte nie das Gefühl, das mir irgendwelche Informationen wirklich fehlten, um den zweiten Band genießen zu können.

Canterbury Serenade ist ein Krimi, der von der Atmosphäre an die britischen Krimis erinnert, die dank einer guten Story ohne viel Blut und schockende Effekte auskommen.
Die Charaktere sind gut entwickelt und sehr authentisch, der Plot ist in sich schlüssig und der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.
Ella Martin, die Bücher schreibenden Protagonistin des Buches, hatte sich ihren restlichen Aufenthalt in Canterbury zwar eigentlich anders vorgestellt, aber irgendwie findet sie sich auf einmal als Reiseleiterin einer deutschen Reisegruppe wieder. Nicht wirklich geplant und, dank der Umstände, auch nicht ganz ohne Aufregung, besonders, da wieder einmal die Polizei und Mordermittlungen im Spiel sind. Allerdings scheint es auf den ersten Blick etwas schwierig zu sein, in die Fußstapfen der eigentlichen Reiseleiterin zu treten, die scheinbar hervorragende Arbeit geleistet und auch sonst einfach ein wahrer Schatz gewesen sein muss, doch schon bald treten die ersten Risse in der Fassade auf und es zeigt sich, dass es vielleicht doch Meschen gegeben haben könnte, die ihr Böses wollten....
Nebenbei hat Ella Martin auch in ihrem eigenen Privatleben einige Fragen zu klären und auch die Romantik kommt nicht zu kurz.

Mir hat Canterbury Serenade wirklich gut gefallen und ich freue mich schon auf die Folgebände!

★★★★















Wednesday, 20 January 2016

Blogtour zu "Canterbury Serenade" von Gitta Edelmann: Kennt Ihr Canterbury?


Blogtour zu Canterbury Serenade von Gitta Edelmann

 

Canterbury

Heute darf ich Euch hier mit einigen Informationen über Canterbury begrüßen, das ja immerhin den Handlungsort des Buches darstellt, wie man unschwer am Titel erkennt.

 Eine so alte und ehrwürdige Stadt wie Canterbury, das unter anderem für seine Kathedrale und seine Abtei berühmt ist, als Handlungsort für einen Mord? 
Oh ja - immerhin haben Morde hier schon sowas wie eine Tradition, schließlich wurde 1170 hier in Canterbury schon Thomas Becket, der damalige Erzbischof, mitten in seiner Kathedrale ermordet!
Dieser Mord wurde übrigens im Laufe der Jahrhunderte auch mehrfach in der Literatur verarbeitet, unter anderem von T.S. Eliot und Jean Anouilh.
Also, Morde passen perfekt nach Canterbury!

Anfang der Canterbury Tales
Aber auch andere Geschichten haben hier ihren Platz, man denke da an Chaucers Canterbury Tales, eine Sammlung von Erzählungen, die vorwiegend in Reimform gehalten und in eine Rahmenhandlung eingebunden sind (und denen in Canterbury selbst gleich ein ganzes Erlebniszentrum gewidmet ist). 
Außerdem spielt zum Beispiel auch Dickens' David Copperfield in Canterbury.

Man sieht, Ella Martin, die Protagonistin der Canterbury Serenade und ihre Freunde, befinden sich hier in Canterbury auch literarisch in guter Gesellschaft!


Canterbury selbst wird meist als Erstes mit der Kathedrale verbunden, deren ältester Teil, die Krypta, bereits 1070 von den Normannen erbaut wurde, sprich 100 Jahre vor dem berühmten Mord an Thomas Becket. Die Ursprünge der Kirche sind jedoch schon lange vorher zu finden, als St.Augustine, der erste Erzbischof von Canterbury, die erste Kathedrale baute, deren Überreste noch unter dem Kirchenschiff der heutigen Kathedrale liegen. 
Wer sich die Kathedrale einmal genauer angucken möchte, kann sogar virtuell ein wenig darin herumspazieren: *Virtueller Rundgang*


Von der Abtei "St. Augustine's Abbey" haben sicherlich die meisten schon gehört, auch wenn
von ihr leider fast nur noch Ruinen vorhanden sind. St.Augustine's wurde 598 von eben jenem ersten Erzbischof St. Augustin gegründet, der hier Mönche beherbergte, um mit ihrer Hilfe die Briten zum christlichen Glauben zu überzeugen, damals war die Abtei allerdings noch Peter und Paul gewidmet, erst später wurde aus ihr St. Augustin's Abbey.
Im Laufe der Jahre wurde die Abbey auch als Begräbnisstätte für die Könige von Kent und die Erzbischöfe von Canterbury genutzt. Außerdem entstand hier auch eine Schule, die Lernende aus ganz Britannien anzog und im siebten Jahrhundert bereits einen sehr guten Ruf hatte. 
Wer hier noch ein wenig gucken möchte, findet zum Beispiel bei diesem "Klick" noch einige schöne Fotos: *KLICK* 


In Canterbury Serenade stoßen wir auch immer mal wieder auf St. Martin's Church,  die älteste Kirche der englischsprachigen Welt, die teils römisch, teils sächsisch ist und tatsächlich immer noch aktiv genutzt wird. 
Mittlerweile gehört St. Martin's zusammen mit der Kathedrale und der Abtei auch zum UNESCO Weltkulturerbe. Dies unter anderem, weil durch die Schule, die Canterbury zu einem Zentrum des Lernens machte und durch seine Bedeutung als Pilgerstätte, insbesondere nach dem Tod Thomas Beckets, Canterbury zum Hauptsitz der Kirche Englands wurde. Die drei Bauwerke repräsentieren laut der UNESCO bedeutende Schritte in der Geschichte der Christianisierung Großbritanniens.
Wer noch einmal in die Kirche hineinschnuppern möchte, hat hier zum Beispiel in diesem Video die Gelegenheit dazu: 



"Nicht ganz" so historisch bedeutsam, aber dennoch immer mal wieder in "unserer" Geschichte erwähnt, ist die Christ Church University von Canterbury. Diese wurde allerdings tatsächlich erst im Jahre 1962 durch die Kirche von England als kleine Ausbildungsstätte für Lehrer gegründet, entwickelte sich aber binnen weniger Jahre zu einer bedeutenden Universität, die 2005 den vollen Universitätsstatus zuerkannt bekam und nach wie vor dem Erzbischof von Canterbury untersteht.

Auch das ehemalige Gefängnis von Canterbury und dessen Umwandlung in ein Studentenwohnheim finden sich in der Canterbury Serenade wieder, unter anderem, wenn Ella Martin "ihre" Reisegruppe dorthin führt und mit ihnen diese doch eher sehr beengten und bedrückenden Räumlichkeiten besichtigt. 
Das Gefängnis wurde 1808 gebaut und beherbergte zu Spitzenzeiten 400 Häftlinge, manchmal sogar drei in einer der kleinen Zellen.

                                                                                                                                                                                     Natürlich gibt es auch noch etliche Museen, die Ruine des normannischen Schlosses und viele viele 

andere schöne Ecken, aber was man noch auf keinen Fall verpassen sollte, sind die Touren auf dem Stour. Der Stour fließt durch Canterbury und unter anderem auch an den Überresten des Klosters der Blackfriars, der Dominikaner mit den schwarzen Kutten und des Klosters der Greyfriars, der grau gekleideten Franziskaner vorbei.



Ein paar Insidertipps für schöne Orte in Canterbury hat Gitte Edelmann übrigens auch noch, falls Ihr noch ein bisschen weiter stöbern wollt: *Klick*

Und weil Ihr gerade schon so schön auf Großbritannien und Canterbury eingestimmt seid, kann ich Euch auch verraten, welches Buch perfekt zu dieser schönen "Ich-wollte-immer-schon-mal-nach Canterbury"-Stimmung passt.....

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 Hier noch einmal die Daten zur Blogtour:


Friday, 6 November 2015

PONS: Grammatik in Bildern - Englisch



Oh, oh, ich habe gerade einen Schreck bekommen, als ich realisiert habe, wie lange es her ist, dass ich das letzte Mal hier etwas geschrieben habe. Das geht ja gar nicht! 
Irgendwie war die letzte Woche extrem anstrengend, es gab einige Termine, die mich sehr beschäftigt haben und ich habe viele Bücher in die Hand genommen und wieder weggelegt und wenn ich sie dann doch gelesen habe, hatte ich kene Ruhe für eine Rezension. Aber es kommen ja auch wieder andere Zeiten und die starten 

JETZT

mit einem Sachbuch und ab morgen geht es dann auch wieder ein wenig unterhaltsamer weiter!
Erinnert Ihr Euch daran, dass ich schrieb, dass auf dem einen Foto von den Büchern, die ich auf der Buchmesse bekommen habe, eine Grammatik fehlt? In die hatte sich meine Tochter verliebt 
(ja, das gibt es es!!!) und gebeten, dass ich sie für sie kaufe, weil sie meinte, dass die Grammatik viel einfacher und interessanter aussehen lässt als die "normalen" Grammatiken: 



Grammatik in Bildern - Englisch
Verlag: Pons
ISBN-13: 978-3125626850
Was soll ich sagen, die Grammatik läst die Themen tatsächlich interessanter aussehen und ich denke, etliches lässt sich so einfacher verstehen und gerade für Kinder, die heute ja doch wesentlich häufiger zum visuellen Lernen neigen als die Generationen vor ihnen, ist das Lernen mit diesem Buch nicht nur einacher, sondern auch deutlich unterhaltsamer.  

Mir gefällt, dass das Buch sehr abwechslungsreich aufgemacht ist, dabei aber nicht zu laut und unruhig. Mit unterschiedlichen Farben und verschiedenen illustratorischen Ansätzen, setzen sich die Seiten gut voneinander ab, was das Lernen erleichtert, weil die Seiten gedanklich gut zuzuordnen sind. Die Bilder mit den dazugehörigen Erklärungen, stllen die Regeln sehr deutlich dar, wobei es auch reine Textseiten gibt. Hier ist dann wieder der Text auffällig und mit klaren Hervorhebungen  gestaltet, so dass man auch auf diesen Seiten klar zuordnen kann, welche Aussage und welches Beispiel wozu gehören.
Gleichzeitig sind die Themen jeweils sehr gut erklärt, so dass das Buch mich auch in dieser Hinsicht überzeugt. Meine Tochter schnappt sich dieses Buch, genauer - diese Grammatik, wohlgemerkt, tatsächlich selber, um damit zu lernen. Ich finde, alleine das ist doch schon eine ganz klare Empfehlung, oder?

Die Grammatik in Bildern gibt es nicht nur für Englisch, sondern auch noch für Französisch, Italienisch udn Spanisch, sowie für Deutsch als Fremdsprache. Ich finde die Bücher im Hinblick auf die optische Präsentation des Stoffes sehr gut gemacht und auch die Erklärungen sind verständlich und griffig dargestellt, so dass ich diese Reihe insbesondere für Menschen, die zum visuellen Lernen neigen, empfehlen kann!

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Erinnert Ihr Euch noch....
?????
....an die mysteriöse schwarze Rose, die  neulich per Post bei mir eintraf?
Gestern traf dann endlich des Rätsels Lösung ein:

Ich bin so glücklich von Jessica Knoll
Na, wer liest es noch?