Je suis Charlie

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Dienstag, 16. Juni 2015

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken von Sabaa Tahir


Uff, manchmal passt es irgendwie so gar nicht, egal wie gut das Buch eigentlich ist. 
Bestimmt habt Ihr alle schon Elias & Laia entdeckt, oder?
Es klang so gut, dass ich es unbedingt lesen musste...





Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken von Sabaa Tahir 
Verlag : Lübbe ONE in der Bastei Lübbe AG 
ISBN: 9783846600092

Inhalt:

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...


Wie gesagt, ganz ganz viele positive Rezensionen hatte ich zu diesem Buch gelesen, allein das Cover fand ich schon toll und irgendwie schwärmten alle von diesem Buch und ich verstehe ja eigentlich auch, wo diese ganzen positiven Eindrücke herkommen, aber  - meins ist es nicht.
Ich hatte das Gefühl, von einer Grausamkeit zur anderen zu eilen, so dass es mir teilweise unmöglich war, das Buch in der Hand zu behalten, wodurch ich das Buch letztlich nur in vielen Etappen lesen konnte.

Es ist nicht schlecht geschrieben, im Gegenteil, es ist spannend, es liest sich gut, die Charaktere sind interessant, von daher kann ich auch nachvollziehen, warum es so viele extrem positive Rezensionen gibt, aber ich musste halt leider feststellen, dass mein Magen und ich ein kleines Problem mit beschriebenen Grausamkeiten hatten, die ich doch als sehr intensiv empfand. Immer wenn ich vorblätterte, um zu gucken, ob es irgendwo etwas leichter wird, schwups, passierte wieder etwas, was mir zu schaffen machte. Der im Klappentext beschriebene Hoffnungsschimmer glomm in meinen Augen immer nur leicht, um gleich wieder von der nächsten Grausamkeit erstickt zu werden.

Da ich die Panem-Bücher ohne große Schäden hinter mich gebracht habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich mit diesem Buch so ein Problem haben würde, aber irgendwie war es mir hier zu viel, auch wenn das für viele vermutlich nicht nachvollziehbar ist.
Wie erwähnt, ist die Geschichte in sich rund, das Buch ist spannend und gut geschrieben, es stimmt eigentlich alles - nur lesen mochte ich es nicht.

 ★★★


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