Je suis Charlie

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Tuesday, 7 January 2014

Die Gefangene des Highlanders - Megan McFadden

 Und gleich noch eine Rezension hinterher, ich habe nämlich in den letzten Tagen auch "Die Gefangene des Highlanders" von Megan McFadden gelesen.



Der Klappentext verspricht ja schon einiges:

Sie ist seine Geisel – doch ihre Schönheit schlägt sein Herz in Ketten.“

Schottland, Ende des 12. Jahrhunderts. Als der tapfere Kreuzritter Braden MacDean aus dem Heiligen Land nach Hause zurückkehrt, steht er vor dem Nichts: Seine Familie wurde getötet, die Burg zerstört, das Land vom Clan der MacArons erobert. Braden bleibt nur eine Möglichkeit: Er entführt die schöne Marian MacAron, um seine Feinde unter Druck zu setzen. Natürlich glaubt der Highlander, dass seine Geisel Widerstand leisten wird – aber er ist nicht darauf vorbereitet, welche Gefühle die temperamentvolle Rothaarige in ihm weckt…


"Die Gefangene des Highlanders" von Megan McFadden
Seiten: (ca.) 397
Erscheinungsform: Neuausgabe
Erscheinungsdatum: Apr 2013
ISBN: eBook 978-3-95520-187-6



Doch, auch wenn drei Sterne immer gleich so klingt, als sei man ganz fürchterlich unzufrieden, hat mir das Buch gut gefallen.
Ich habe es sehr gerne gelesen, wobei es eine locker-flockige leichte Lektüre ist, die auch nicht unbedingt den Anspruch hat, mehr zu tun als zu unterhalten.

Diesen Anspruch erfüllt sie gut, obwohl ich zugeben muss, dass mir der gute Braden manchmal mit seiner Sturheit und seinen Zweifeln ein wenig auf die Nerven ging.

Im Prinzip kann man sagen, dass beide Protagonisten jede Abkürzung zum Zweifeln und Unglücklichsein perfekt ausgenutzt haben und man etliche Probleme weniger hätte haben können, wenn einer dem anderne mal zugehört hätte (okay, wie im echten Leben also....).

Als Braden McDean nach einigen traumatischen Erfahrungen aus den Kreuzügen in seine Heimat zurückkehrt, muss er feststellen, dass ihm nichts geblieben ist: Seine Familie ist tot, sein Heim zerstört und sein Land geraubt.  Als er versucht, sein Land wiederzugewinnen, begegnet er Marian, der Frau, die ihm damals versprochen worden war, nun aber die Tochter des Mannes, der Bradens Familie getötet und das Land geraubt hat. Kurzentschlossen nimmt er sie gefangen, um mit ihrem Vater über sein Land verhandeln zu können.

Allerdings muss Braden feststellen, dass es nicht ganz einfach ist, Marian festzuhalten, da sie über ein sehr stürmisches Temperament verfügt. Dass sie außerdem auch noch eine ausgesprochen attraktive junge Frau mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und viel Charakter ist, macht die Situation nicht weniger kompliziert...

Manchmal war es mir etwas zu viel mit den Verwirrungen und dem ganzen Hin und Her, aber insgesamt war es eine kurzweilige und locker geschriebene Geschichte, die mich gut unterhalten konnte!

★★★

Graffiti Moon - Cath Crowley





Heute habe ich  unsere Bücherei besucht, dabei sind natürlich auch wieder viele spannende Bücher mit zu uns gewandert. Eins davon ist Graffiti Moon von Cath Crowley aus dem Carlsen Verlag, das ich heute dann erst einmal ganz fix lesen musste.
 
Eine Nacht lang jagt Lucy zusammen mit Ed den Sprayern Shadow und Poet hinterher, dabei wollten Ed und seine Freunde doch einfach nur auf nette Art die Zeit mit Lucy und ihren Freundinnen überbrücken, bis sie zu einem nächtlichen Einbruch fahren müssen.

Lucy ist schon lange von Shadow fasziniert, seine Bilder begeistern sie und sie hat  das Gefühl, viel mit ihm gemeinsam zu haben. Wie es allerdings jetzt dazu kommen konnte, dass sie ausgerechnet mit Ed, mit dem sie die Erinnerung an ein etwas...hm...stürmisches und nicht wirklich erfolgreiches erstes Date verbindet, auf der Suche nach Shadow ist, weiß sie selber nicht so ganz. Ganz allmählich verändern die Erlebnisse dieser Nacht die Mädchen und auch die Jungen bleiben nicht unberührt davon. Ist es wirklich noch Shadow, der Lucy so fasziniert?

Ich bin schon länger immer wieder um das Buch herumgeschlichen, weil es mich irgendwie ansprach. Sprayen, Kunst, Gefühle - das klang nach einer guten Mischung, die mir gefallen könnte.

Da diese Story, die von Lucy und Ed im Wechsel erzählt wird, dann auch noch spannend geschrieben ist und mir auch die authentischen und gut ausgeführten Charaktere sehr gut gefallen haben, enttäuschte mich das Buch auch nicht. Im Gegenteil, ich habe es ausgesprochen gerne gelesen und kann es auf jeden Fall empfehlen!
Mir gefiel sehr, wie hier vermittelt wird, dass klug sein nicht immer etwas mit Schulnoten zu tun hat, dass jeder Mensch seine andere Art hat, sich auszudrücken und dass jeder seine Stärken und seine Schwächen hat.

★★★★

Sunday, 5 January 2014

Rezensionen aus "alten Zeiten"...

...oder so ähnlich, werde ich jetzt dann peu à peu auf dem Blog einfügen. Allerdings werde ich sie auf den November zurückdatieren, damit sie hier nicht zwischen den anderen Beiträgen erscheinen. (Danke für den Tipp, Anja! *g* ) Das eine oder andere Buch habe ich ja doch schon gelesen und rezensiert, die sollen hier dann auch ihren Platz finden! Allerdings werde ich sie nicht mehr groß kommentieren, es sei denn, es drängt sich irgendwie auf.

Spannend finde ich ja die ganze Geschichte mit den`Covern und wann man wie und was und wo einstellen darf und nicht, also bitte nicht wundern, wenn zwischendurch ein Buch ohne Cover hier auf den Seiten auftaucht. In echt ist es dann gar nicht so nackert, ich scheue mich nur, etwas hochzuladen, wenn ich nicht sicher weiß, was ich darf oder nicht. Und ein bisschen üben tue ich ja auch noch. Also, ich darf das! :-)

Ach ja, falls Euch das noch nicht aufgefallen sein sollte - ich bin eher eine Frau der kurzen Rezensionen, weil ich selber auch eher die kürzeren lese, wie ich gestehen muss. Außerdem kann ich zwar endlos reden, aber beim Schreiben fasse ich mich doch eher kurz.
Spoiler wird man bei mir (Hoffentlich - sonst bitte schreien!) nicht finden, weil ich mich viel zu oft selber darüber ärgere, dass mir jemand das "völlig überraschende und sooo tolle Ende" schon zu Beginn der Rezension erzählt hat.

Saturday, 4 January 2014

Der Duft der Seerosen - Kirsten John

Beim dotbooks Verlag fiel mir vor Kurzem ein eBook auf, das sich sehr interessant anhörte:

"Der Duft der Seerosen" von Kirsten John.
 
Seiten: ca. 314
Verlag: dotbooks Verlag
ISBN: eBook 978-3-95520-422-8





Der Klappentext:

„Endlich erscheint ein anderer Mann, der sie erneut nach dem Codewort fragt.
Waterlily. Hanna wiederholt es auf Deutsch, mehr für sich: Seerose.“

Berlin in den 30er Jahren. Hanna wünscht sich nichts anderes, als ein normales Leben zu führen: mit den Freundinnen ins Café gehen, ihren Freund Moritz ins Museum begleiten, von einer glücklichen Zukunft träumen. Doch dann tauchen sie überall in den Schaufenstern auf – die Schilder, auf denen „Juden unerwünscht“ steht. Bald gibt es keine Freundinnen an Hannas Seite mehr, und ihre unschuldigen Gefühle für Moritz können ihn in große Gefahr bringen. Doch was kann man tun, wenn das Unfassbare Tag für Tag näher rückt? Hanna fasst einen mutigen Entschluss …
 

Ein Roman über das Grauen, das sich in unser Leben schleichen kann, und die Hoffnung, die stärker ist als alles andere. 

Kaum hatte ich angefangen, musste ich das Buch auch schnell zu Ende lesen,weil ich einfach gefesselt war von dem Geschehen. Es ist ein sehr intensives Buch, das mich wirklich beeindruckt hat.

Der Leser begegnet Hanna, der Protagonistin, als sie gerade dabei ist, einen Dampfer nach Amerika zu betreten, ihr Losungswort: Waterlily.

Auf diesem Schiff fährt sie als Begleitung von Hans, einem Schifsoffizier, der ihr diese Fluchtmöglichkeit angeboten hat, als es auf Grund der immer größeren Präsenz der Nazis in Amsterdam für sie, eine deutsche Jüdin, zu gefährlich wird. Dieses Schiff scheint trotz des fehlenden Affidavits, das sie allen Bemühungen zum Trotz nicht bekommen konnte, ein Weg in die Sicherheit zu sein.

In Rückblicken erlebt man als Leser mit, wie Hannas Leben in Berlin durch die Nazis und ihr Gedankengut immer schwerer und gefährlicher wird. Schließlich kann sie ihre Augen nicht mehr davor verschließen und flieht nach Amsterdam. Alle Menschen, die ihr etwas bedeutet haben, muss sie zurücklassen, ohne zu wissen, ob sie sie jemals wiedersehen wird.

Als die Situation in Amsterdam sich immer weiter verschärft, bleibt ihr keine Wahl mehr und sie nimmt das Angebot von Hans an, ohne genau zu wissen, worauf sie sich eigentlich einlässt. Erst an Bord wird ihr langsam klar, auf was sie sich genau eingelassen hat, auch hier, parallel zu den Geschehnissen in ihren Rückblicken, keimt langsam die Erkenntnis auf, wie zerbrechlich die Sicherheit ist und wie wenig man seinem Schicksal entrinnen kann. Manchmal sind es Ruhe und die Gewissheit, welcher Schrecken einen erwartet, die das Gefühl von Sicherheit ausmachen.

Hanna ist mir in diesem Buch sehr nahe gekommen, die Ausweglosigkeit ihrer Situation und das langsame Erkennen dessen, was passieren wird und wie sie trotz Allem versucht, einen Weg für sich zu finden, den sie gehen und mit dem sie leben kann, haben mich sehr beeindruckt.

Keine leichte Kost, aber ein intensives und gut geschriebenes Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.

 ★★★★★

Friday, 3 January 2014

Die Buddenbrooks - Thomas Mann


 

Thomas Mann - Buddenbrooks

Verfall einer Familie
In der Fassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe

Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-90400-6


Damit es nicht langweilig wird, kommt doch gleich noch eine Rezension hinterher, damit mir auch jeder glaubt, dass ich schon mehr als ein Buch gelesen habe.
Diesmal sind es die Buddenbrooks. Bis ich mich an sie rantraute, vergingen allerdings einige Jahre, da ich in der Schule eine recht abschreckende Begegnung mit dem "Tonio Kröger" von Thomas Mann hatte. Damals hatte ich beschlossen, dass Thomas Mann und ich offensichtlich eine so unterschiedliche Vorstellung von ansprechender Literatur hatten, dass unsrere Wege sich künftig nicht mehr kreuzen würden.

Nachdem ich mittlerweile in Lübeck wohne, eine Stadt, in der man den Buddenbrooks ja nicht wirklich aus dem Weg gehen kann und nachdem ich auch bereits im Buddenbrookhaus gewesen bin, fasste ich mir nun doch ein Herz und gab Thomas Mann im Rahmen einer wirklich interessanten Leserunde bei LovelyBooks zumindest mit den "Buddenbrooks" eine zweite Chance.
Ob ich mich nun allerdings auch noch mal an den "Tonio Kröger" traue, nachdem mir die Buddenbrooks wirklich gefallen haben, weiß ich nicht, wobei es ja eigentlich schon interessant wäre, zu sehen, ob es damals an mir lag und wir heute auch miteinander klarkommen würden oder ob es wirklich das Buch war. Mal gucken, was da kommt, hier stehen tut er noch, dieselbe alte Ausgabe von damals.
Aber nun zurück zu den Buddenbrooks, um die geht es hier ja primär:

Mit Sicherheit sollte man sich den "Buddenbrooks" selbst mit einer gewissen Ruhe und Muße widmen, um das Buch wirklich genießen zu können.

Ich habe es als wunderbares und interessantes Gesellschaftsportrait empfunden, das eine erfolgreiche Kaufmannsfamilie, somit Angehörige des hanseatischen Großbürgertums durch die Jahrzehnte von der Mitte des 18 Jahrhunderts bis zum Ende des 19. Jahrhunderts begleitet.

Die Familie Buddenbrook, die eine recht bedeutende gesellschaftliche Position in Lübeck inne hat, wird in ihrem gesellschaftlichen und politischen Umfeld begleitet. Es ist faszinierend, zu sehen, was damals das gesellschaftliche Leben bestimmt hat und wie sehr man sich diesen Zwängen auch untergeordnet hat. Das gesamte Leben war streng geregelt, man unterwarf sich den gesellschaftlichen Konventionen und tat sein Möglichstes, um den Ruf der Familie zu wahren.
Nicht alle Mitglieder der Familie sind diesem Druck gewachsen, der auf ihnen allen lastet, einige zerbrechen daran und langsam wird deutlich, dass der Fall der Familie Buddenbrook nicht mehr aufzuhalten ist.

Es finden sich interessante und gut ausgeführte Charaktere, die ebenso wie die intensiven und lebendigen Beschreibungen, den Leser in das Geschehen hineinziehen und ihn an das Buch fesseln. Viele Dinge erscheinen einem aus der heutigen Sicht unvorstellbar, manchmal jedoch merkt man auch, dass die menschliche Natur sich letztlich im Laufe der Jahrhunderte nur wenig verändert hat.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich bin froh, dass ich mich doch rangetraut habe!

Thursday, 2 January 2014

Street. Art. Love ...



Street. Art. Love.

von Katrin Bongard 

176 Seiten · broschiert
EUR 9,99 · SFR 14,90 · EUA 10,30
ISBN-13: 978-3-86430-021-9
EAN: 9783864300219
Erschienen im November 2013 


Ein Buch von einer Autorin, deren Bücher ich immer wieder besonders gerne lese, macht sich doch recht gut als eine der ersten Rezensionen auf diesem Blog, denke ich.

 "Street Art Love"  ist wieder ein Buch von Katrin Bongard, wer meine Rezensionen schon von früher kennt, weiß ja schon, dass ich die Bücher dieser Autorin und ihren Schreibstil liebe und auch dieses Buch macht da keine Ausnahme.

Der unverkennbare prägnante Schreibstil von Katrin Bongard ist auch bei diesem Buch wieder deutlich erkennbar. Es schwingt in ihren Büchern immer ein leicht distanzierter, beobachtender Ton mit, der den Leser dennoch sofort mitten in die Personen und das Geschehen hineinführt und ihn fesselt.

"Street Art Love" ist als Teil der Pink-Reihe des Oetinger-Verlags für Mädchen im Alter zwischen 11 und 14 geschrieben. Da meine Tochter im einschlägigen Alter ist, habe ich natürlich auch sie nach ihrer Meinung zu diesem Buch befragt und konnte feststellen, dass wir uns einig sind.

Vor dem Hintergrund des Street Art-Themas, das nicht nur meine Tochter auch sehr spannend fand, findet sich in diesem Buch eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Verantwortung und den Umgang mit ihr und nicht zuletzt auch über die Liebe und das Verliebtsein.
Auch Farbe und Kunst haben ihren Platz und ziehen sich als Motiv auch unabhängig von der Street Art als solcher durch das Buch und zeigen dem Leser, was Kunst bedeuten kann und was man in ein paar Strichen oder einer Farbe sehen kann. 

Die Geschichte von Sophie und Charly, die auf dem Weg über ihre Kunst zueinander finden, hat meiner Tochter und mir sehr gut gefallen, ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen!

★★★★★

Wednesday, 1 January 2014

Alles Gute für das Jahr 2014!







Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch Allen!


Und pünktlich zum neuen Jahr geht auch meine erste Rezension hier online, passend zum gemütlichen Tee mit ein wenig Kuchen und Gebäck: Heute möchte ich nämlich eine Rezension zu einem Sachbuch einstellen, genauer - einem Backbuch aus dem Gräfe und Unzer Verlag und zwar dem Buch 

 LiebesBisschen von Laura Seebacher


Vorab - dies ist kein gewöhnliches Backbuch, es geht nicht einfach darum, zu lernen, wie man schönen Butterkuchen und andere "Standards" backt, auch wenn ein ganzes Kapitel dieses wirklich wunderschön und übersichtlich gestalteten Buches auch den Basics gewidmet ist.
Hier finden sich Grundteige wie etwa heller und dunkler Rührteig oder auch ein Biskuitteig und andere derartige hilfreiche Basisrezepte.

Ein großer  Teil des Buches allerdings widmet sich mehr den Feinheiten. Es gibt so leckere Dinge wie Lavendel-Honig-Trüffel (ungewöhnlich, aber nach kurzem Stutzen sehr sehr lecker) oder gefüllte Schaumkuss-Waffeln, Rumkugelwaffeln, Pralinés, Mini-Muffins und viele andere Leckereien mehr bis hin zu dreistöckigen, sehr edel aussehenden Torten.

Die Rezepte sind übersichtlich sortiert und verschiedenen Kapiteln zugeordnet, jedes Rezept hat eine Angabe dabei, wie schwer es umzusetzen ist, so dass man sich langsam und mit viel Genuss an die größeren Herausforderungen heranarbeiten kann.

Bei jedem Rezept sind Anmerkungen dazu, wieviel Zeit benötigt wird, welche Hilfsmittel benötigt werden und natürlich auch eine Auflistung der benötigten Zutaten. Die schriftlichen Erklärungen sind gut durch Fotos unterstützt, so dass eigentlich wenig Fragen offen bleiben.       
Auch geschmacklich bin ich sehr begeistert von den verschiedenen Kreationen, die ich bisher ausprobiert habe und freue mich darauf, noch weitere davon in diesem Buch zu entdecken.

In diesem Buch versammeln sich ungewöhnlichere Rezepte mit dem Hauch des Besonderen, die schön dargeboten werden und durch die guten Erklärungen auch gut nacharbeitet werden können.

Ich würde es allerdings hilfreich finden, wenn die Erläuterungen noch Hinweise enthalten würden, wie man verfahren kann, wenn man bestimmte, nicht ganz alltägliche Zutaten vor Ort nicht bekommt, welche Alternativen es gibt oder auch einfach mal Variationen. Gerade bei den Trüffeln fiel mir das auf, da fehlten mir eindeutig Variationen, was man aus dem Grundrezept denn noch alles so machen könnte.
Gelegentliche Tipps, wie man verfahren kann, wenn die häuslichen Verhältnisse beispielsweise sieben Backbleche für eine kleine Küche nicht wirklich zulassen, hätte ich auch günstig gefunden. Hier wäre noch Verbesserungspotential, aber insgesamt ist ein rundes, übersichtliches und tolles Backbuch, das auch noch ausgesprochen ansprechend gestaltet ist.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, will mehr backen als nur einen guten Butterkuchen (auch wenn auch das eine Kunst ist) und hat Spaß am Experimentieren und Gestalten. Man sollte sich allerdings dessen bewusst sein, dass einige Rezepte auch speziellere Hilfsmittel wie ein Hörncheneisen oder auch einfach nur einen Backring oder dergleichen erfordern.
Mir bringt es viel Spaß, die Leckereien nachzuarbeiten und meine Familie hat sich bisher auch nicht beschwert, dass sie als Tester dafür herhalten müssen! 

★★★★