Je suis Charlie

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Montag, 15. Dezember 2014

H[o]peless - Melissa Haag

"Hope[less]" war ein weiteres dieser Bücher, in die ich ganz neugierig einmal reinguckte, weil sie bei Amazon gerade umsonst runterzuladen waren. Und später fand ich es dann auch noch einmal in einem Bundle mit lauter Büchern, die ich durch die Bank weg alle gut fand.



Hope[less] von Melissa Haag
ISBN: 9780988852310


"Hope[less]" überzeugte mich durch eine originelle Grundidee, die mir sehr gefallen hat. Der humorvolle und flüssige Schreibstil sorgte dafür, dass das Lesen ein echtes Vergnügen war, auch wenn auf den ersten Blick eigentlich erst einmal gar nicht so viel zu passieren scheint.

 Wer nach knallharter Action sucht, wird hier vielleicht das Gefühl haben, dass sich zu wenig tut, aber wer eine sich langsam entwickelnde Story zu schätzen weiß, die immer wieder mit witzigen Szenen aufwartet, der liegt auf jeden Fall mit diesem Buch richtig.

 Und, damit das nicht falsch verstanden wird, es passiert durchaus einiges und ich war immer wieder am Bangen, ob und wie sich alles regeln wird und ob es Clay gelingen wird, mit seiner geduldigen Art Gabby ganz langsam zu erobern. Und ich war gespannt, was es mit Gabbys Fähigkeit, Menschen zu "sehen" auf sich hat und natürlich - warum das arme Mädel nicht normal über die Straße laufen kann, ohne von irgendwelchen Männern belästigt zu werden.

Alle Frage werden in diesem Buch nicht beantwortet, aber es ist ein in sich abgeschlossenes Buch, das zwar ganz klar nach einer Fortsetzung verlangt, den Leser aber nicht frustriert im Regen stehenlässt.

 Wer Werwölfe mag, wird "Hope[less]" lieben. Mir gefiel, wie komplex die Gesellschaft der Werwölfe beschrieben wird, auch wenn ich einige Male stellvertretend für oder auch gemeinsam mit Gabby vor Wut gekocht habe, wenn die Regeln der Werwölfe mal wieder für eine Entwicklung sorgten, die mir so gar nicht gefiel (insbesondere, da ich Clay ziemlich schnell sehr ins Herz geschlossen hatte).

 Die Gespräche zwischen Gabby und Clay (na ja, die Gabby mit Clay führt, ist vielleicht der bessere Ausdruck dafür), ließen mich meist mit einem breiten Grinsen zurück und ich muss ja gestehen - ich wäre an Gabbys Stelle schon viel früher schwach geworden, aber - und das gefiel mir ebenfalls sehr, es wirkte auf mich nicht so, als sei die Entwicklung künstlich hinausgezögert, sondern ich konnte Gabby und ihre Entscheidungen auf Grund ihrer persönlichen Geschichte gut nachvollziehen.

"Hope[less]" ist eine gut geschriebene, schöne und interessant gestaltete Geschicht mit sympathischen und komplexen Charakteren, die mich bis zum Schluss gefesselt hat.

 Insgesamt habe ich das Buch sehr sehr gerne gelesen und werde definitiv auch noch die anderen Bände der Reihe lesen!

★★★★

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