Je suis Charlie

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Sonntag, 24. November 2013

Das Buch der Fälscher - Charlie Lovett


Und hier eins meiner liebsten Bücher des Jahres 2013:
  




Das Buch der Fälscher von Charlie Lovett
Verlag : Insel Verlag 
ISBN: 9783458175834



Der Klappentext:

"Wales konnte kalt sein im Februar " Das spürt auch Peter Byerly, Buchhändler und Antiquar, der sich nach dem tragischen Tod seiner geliebten Frau in ein Cottage in einem verschlafenen walisischen Dorf zurückgezogen hat. Als ihm durch Zufall ein Manuskript mit handschriftlichen Randnotizen von William Shakespeare in die Hände fällt, scheint ein Traum wahr zu werden, etwas Aufregenderes kann es für einen begeisterten Bibliophilen kaum geben. Aber ist es wirklich echt? Oder doch nur eine geschickte Fälschung? Gemeinsam mit der lebenslustigen Liz, die den schüchternen Peter aus seinem Schneckenhaus locken will, versucht er, die Wahrheit herauszufinden. Als sich die Ereignisse überschlagen und ein brutaler Mord geschieht, wird den beiden klar, dass es nicht bloß um eine literarische Sensation geht, sondern tatsächlich um Leben und Tod. §In seinem mitreißenden Roman erzählt Charlie Lovett die atemberaubende Geschichte eines Manuskripts, das ein jahrhundertealtes Geheimnis birgt, und zugleich eine bewegende Liebesgeschichte. §"Peter schlug die erste Seite auf. Was er auf der Titelseite las, verschlug ihm den Atem. Er wusste, hier hatte er etwas gefunden, das den restlichen Inhalt der Kassette blass aussehen ließ. Falls dieser Text komplett war, könnte das genau die Art von Schatz sein, von der er immer geträumt hatte. Als er die ersten Seiten umblätterte und einige der an den Rand gekritzelten Notizen entzifferte, war es wie ein Schlag in den Solarplexus."


 Ein wirklich schönes Buch, das mir ausgesprochen gut gefallen hat.

In einer leicht verträumten, etwas nostalgisch anmutenden Atmosphäre, die perfekt zum Thema passt, entfaltet sich vor dem Leser die Geschichte eines Manuskriptes mit Anmerkungen eines bedeutenden Autors, dessen Existenz von großer Bedeutsamkeit wäre, wenn - ja, wenn man denn nachweisen könnte, dass das besagte Manuskript tatsächlich echt ist.

Doch zurück zum Anfang, zumindest zum Anfang des Buches. Peter Byerly, ein passionierter Buchhändler und Bücherliebhaber, hat erst vor Kurzem seine Frau verloren, die ihm sehr viel bedeutete.
Seine Versuche, wieder in sein Leben zurückzukehren, führen ihn -wie sollte es anders sein- in einen alten Buchladen, wo ihm ein Aquarell in die Hände fällt, das ihn aus der Lethargie und der Trauer holt, in der er seit dem Tod seiner Frau gefangen ist.
Die Suche nach dem Maler dieses Bildes führt ihn auf eine Odyssee, im Verlaufe derer er eine große Entdeckung macht - ein Manuskript mit Randnotizen Shakespeares, der Traum eines jeden Literaturliebhabers! Leider ist er nicht der einzige Mensch, der sich für das Manuskript interessiert und einige der Interessenten gehen offensichtlich sehr skrupellos vor...

Das Buch verläuft in mehreren, abwechselnd erzählten Handlungssträngen, in einem findet sich die Geschichte des Manuskriptes, zum Anderen erfährt der Leser wie Peter und seine Frau zueinander gefunden haben, während sich im Hauptstrang die Jagd nach dem Manuskript entfaltet.

Ein Buch, das mir viel Freude bereitet hat und das ich nicht nur, aber auch Bücherliebhabern uneingeschränkt empfehlen kann!


★★★★★

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