Je suis Charlie

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Sonntag, 21. Januar 2018

Boy in a White Room von Karl Olsberg











Inhalt: 

Ein packender Thriller, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint. Auf spannendste Weise spielt Spiegel-Bestsellerautor Karl Olsberg in diesem Jugendbuch mit den Gefahren virtueller Welten und künstlicher Intelligenz und wirft fundamentale philosophische Fragen nach Realität und Identität auf. Spannung bis zum Schluss, mit einem Twist, der den Atem raubt!
Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?




Puuuuuuuh....mit dieser Rezension habe ich mich etwas schwer getan, weil ich das Buch selbst eigentlich sehr genial und interessant konstruiert fand, aber dann über das Ende stolperte, das ich persönlich als recht unbefriedigend empfand.

Aufwachen und nicht wissen, wo man ist, ist nie wirklich gut. Noch weniger gut ist es allerdings, wenn man ganz alleine in einem weißen Raum aufwacht und sich an nichts erinnert. Genau so ergeht es jedoch Manuel. Auch als schließlich Menschen da sind, mit denen er interagiert, kann er sich an nichts erinnern, zunehmend beschleicht ihn jedoch das Gefühl, dass nicht alles so ist, wie die Menschen um ihn herum ihn glauben lassen wollen.
Manuels Suche nach der Wahrheit und seinen Erinnerungen, wird dadurch erschwert, dass es ihm immer schwerer fällt, zwischen Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden, genauer, wem er eigentlich glauben soll.

Genau wie Manuel selbst, schwankte ich immer wieder, war einen Moment überzeugt, genau zu wissen, was hier gespielt wird, um im nächsten Moment wieder alle Theorien über den Haufen zu werfen und die nächsten aufzustellen.

Insgesamt ist die Geschichte intelligent und faszinierend konstruiert, während die Charaktere zur Geschichte passend eher etwas blass und zweidimensional bleiben. Gut zu lesen und spannend geschrieben, lädt das Buch den Leser zum Mitraten und Mitfiebern ein. Auch der eine oder andere Denkanstoß zum Thema Fiktion/Virtuelle Realität und Realität, sowie den Einfluss, den die ganze Technik, die uns heute zur Verfügung steht, auf unser Leben hat, findet sich hier im Buch und regt zu interessanten Überlegungen und Diskussionen an.

Knapp vier Sterne, da ich mich mit dem Ende immer noch schwer tue, auch wenn das Buch ansonsten wirklich sehr gut ist.

★★


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