Je suis Charlie

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Mittwoch, 18. Oktober 2017

Jennifer Armentrout war in Hamburg #AmazingArmentrout



...und ich war auch dort.

Nachdem ich Jennifer Armentrout auf der Buchmesse verpasst hatte, stellte ich per Zufall fest, dass gestern Abend in Hamburg eine Lesung mit ihr sein sollte. Kurz hin- und her überlegt und...dann musste es irgendwie doch sein.



Gesagt, getan. Ich hatte zwar reichlich Zeit eingeplant, aber die Baustellen auf unserer Autobahn waren stärker als ich und so hetzte ich eine Viertelstunde zu spät in die Lesung, die in Hamburg im Zeise-Kino stattfand.

Insgesamt war es sehr nett, allerdings fehlte mir ein bisschen das gewisse Etwas, wie auch immer das aussehen sollte, auch wenn es insgesamt wirklich nett war. 

Als Erstes wurden mit einigen einleitenden Worten Kuss-Szenen aus dreien ihrer Bücher vorgelesen, die sehr ausdrucksvoll und gut gelesen wurden, danach wurden einige Fragen aus dem Publikum beantwortet. Hier kamen Jennifer Armentrouts Charme und Humor zum Tragen - und brachten uns immer wieder zum Lachen. 

Auf die Frage, welches denn ihr Lieblingsbuch der Lux-Reihe um Damian und Katy sei, antwortete sie, dass dies Opal sei, weil dort nicht nur die Beziehung zwischen Daemon und Katy endlich ein wenig mehr ins Rollen komme und sie mehr miteinander als gegeneinander arbeiten, sondern es auch diesen massiven Cliffhanger habe. Den hätte sie nämlich nur eingebaut, weil sich alle so sehr über den Cliffhanger am Ende von Onyx aufgeregt hätten und sie dann gedacht hätte, dass sie doch mal zeigen müsste, was ein echter Cliffhanger ist. 

Ihr weiblicher Lieblingscharakter ist Mallory aus "The Problem with Forever", da diese nicht nur viele Herausforderungen bewältigt, sondern auch sehr schüchtern ist und sich eigentlich jeder mit ihr identifizieren kann. Wenn sie sich bei den männlichen Charakteren auf einen Liebling festlegen müsste, wäre das wohl Luke, aus Obsidian, der sehr lustig ist und sie durch seine Art beim Schreiben immer ein wenig auf Trab hält. Luke wird übrigens demnächst seine eigene Serie bekommen.

Zum Schreiben inspiriert wurde sie durch die Bücher von L J Smith, die die Vampire Diaries geschrieben hat, weil diese sie beim Lesen, damals in den 90ern, so fertig gemacht und so viele Emotionen in ihr geweckt haben, dass sie selber etwas schreiben wollte, das bei anderen ebenfalls solche Gefühle weckt.
 
Allerdings war das daraus resultierende Buch nicht ihr allererstes Werk, da sie in der 9. Klasse ihre Mathe-Stunden damit verbrachte, ein Buch zu schreiben, damals noch handschriftlich, das dann von ihrer Freundin abgetippt wurde. Ihre Eltern müssten dieses (wohl eher etwas schaurige) Erstlingswerk mit dem Namen The Forbidden Ones oder The Forgotten Ones noch zuhause haben. Ihren mathematischen Fähigkeiten ist diese Beschäftigung übrigens nicht ganz gut bekommen. Das erste Buch, das sie schrieb, als sie schon eine gewisse Ahnung hatte, was sie da tut, war dann Half-Blood, ads erste Buch der Covenant-Reihe

Ihre Bücher schreibt sie wohl eher recht frei und improvisiert viel, da sie beim besten Willen nicht plotten kann, auch wenn das manchmal schon sehr praktisch wäre. Lediglich bei den spannungsgeladeneren Büchern aus dem Romantic Suspense Bereich beispielsweise, muss sie gewisse Regeln einhalten, um die Spannung aufrecht halten zu können und das Ganze zu einem runden Ende zu bringen.Manchmal würde sie sich wünschen, dass sie wie J.R.Ward schreiben könnte, die dafür bekannt ist, erst einmal 40 bis 60 Seiten Plots zu schreiben, weil es so schon vorkommt, dass sie selber auch mal etliche tausend Wörter wieder löschen muss, weil ihre Geschichte sich dann doch ganz anders entwickelt als gedacht.

Auf die Frage, welches ihr Lieblings-Liebspärchen ist, meinte sie, dass sie vermutlich auf jeden Fall Daemon und Katy nennen müsste, weil sie sonst wahrscheinlich nicht lebend aus dem Kino kommen würde, abersonst hätte sie einfach viele Lieblingspärchen. Eins davon, das gerade dabei ist, sich zu entwickeln, sind zum Beispiel Luke und Evie, aber auch Cam und Avery oder Leila und Roth gehören zu ihren Lieblingen. Allerdings mag sie eigentlich alle immer am liebsten, während sie an ihrer Geschichte schreibt und wenn sie am Ende angekommen ist, dann hasst sie sie erst einmal.

Viel zu schnell war diese Fragerunde vorüber und es ging ans Anstellen zum Signieren. Leider konnte man vor Ort nur die Hardcover und Audiobooks zu den Büchern kaufen, die direkt unter ihrem Namen und nicht unter ihrem Pseudonym J.Lynn erschienen sind. Genau die hätte ich mir kaufen wollen, aber zum Glück hatte ich noch einen Kindle mit einer bis dato unbeschrifteten Hülle dabei, so dass ich mir diese Hülle dann signieren ließ. Bis dahin hieß es allerdings noch ziemlich lange warten.... 
Zum Abschluss konnte jeder, der wollte, noch einmal in ein Erinnerungsbuch für Jennifer schreiben, das der Verlag ihr heute bei der Abfahrt dann überreichen wollte. 
Dann war der Abend auch leider schon vorüber. 

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